02.03.11 17:10 Uhr
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Computersimulation liefert neue Erkenntnisse über Spinnfäden

Die von Spinnen hergestellten Naturfasern haben bemerkenswerte Eigenschaften. Sie übertreffen die Festigkeit von Stahl, die Elastizität von Gummi und die Zähigkeit von Kevlar. Kein Wunder also, dass Forscher versuchen diese Faser nachzuahmen. Trotz beachtlicher Erfolge ist die Spinne bisher unerreicht.

Man konnte schon künstliche Seidenproteine herstellen und sogar zu Fäden verarbeiten. Zur Marktreife fehlt aber noch einiges. Wissenschaftler aus Heidelberg haben nun ein Computermodell entworfen, das helfen soll diesen Umstand zu ändern. Es zeigt, dass die Struktur eine wesentliche Rolle spielt.

Es gibt kristalline, feste Segmente, die aus Peptiden aufgebaut sind und amorphe, weichere Strukturen. Die kristallinen Teile wirken dabei wie ein Gerüst, die die weicheren verbinden. Die Simulation ergibt, dass die Art der Verknüpfung entscheidend ist. Am effektivsten ist eine Scheibenanordnung.


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WebReporter: Getschi2.0
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Spinne, Simulation, Nachbildung, Seide
Quelle: www.spiegel.de

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02.03.2011 17:10 Uhr von Getschi2.0
 
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Wer es genauer wissen will:
Die Peptide der festen Segmente bestehen aus 6-10 Aminosäuren und machen bis zu einem Viertel des Fadenvolumens aus.

Ich empfehle einen Blick in die Quelle. Ist nicht sehr lang und angenehm und verständlich geschrieben.

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