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Nach Leser-Empörung: "Bild" möchte nicht mehr in der "taz" werben

Die "Bild"-Zeitung hatte eine harsche Absage von "Wir sind Helden" für eine Anzeigenkampagne dennoch für sich genutzt und den Brief der Band als Anzeige in der linken Zeitung "taz" geschaltet.

Daraufhin schlug der Boulevardzeitung eine Welle der Empörung seitens der "taz"-Leser entgegen. "Bild"-Chef Kai Diekmann bot nun an, keine Anzeigen mehr in dem linken Blatt zu schalten.

Süffisant forderte er allerdings dafür etwas ein: "Jedes Mal, wenn ich wieder mit einer Anzeige für die ´taz´ drohe, sollten die Abonnenten in Höhe des Anzeigenpreises zusammenlegen."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Bild, Zeitung, Empörung, Leser, taz
Quelle: de.news.yahoo.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2011 14:50 Uhr von dubberle
 
+36 | -4
 
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Diese News ist selten konfus deshalb gibt´s von mir ein dickes Minus. Ich muß wohl die Originalquelle zu Rate ziehen um begreifen zu können, worum es eigentlich geht.
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02.03.2011 15:22 Uhr von no_trespassing
 
+18 | -4
 
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@dubberle: Man kann schon verstehen, worum es geht.

Anders ausgedrückt hält wohl die BILD die taz am Leben. Das Blatt steht ja schon eigentlich vorm Konkurs. Ohne Werbeannoncen (und ich bin sicher, die taz nimmt Anzeigen der BILD nicht mit Kusshand entgegen), dürfte das Blatt nicht mehr lange bestehen.

Die BILD hat eine unglaubliche Macht - sie kann Regierungen ins Amt heben oder absetzen, Meinungen machen, Umfragen in jede Richtung manipulieren, usw.

Es zeigt, wie steuerbar das deutsche Volk ist.

Der BILD kann man nur mit geballtem Faktenzusammentragen die Stirn bieten. Gegen die Dissertationsvorwürfe konnte sie aufgrund des Wikis nichts mehr entgegensetzen.
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02.03.2011 15:31 Uhr von NGen
 
+1 | -6
 
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der spruch von diekmann: macht überhaupt keinen sinn. schließlich zahlt er geld für die anzeige und bekommt keines von der taz
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02.03.2011 15:47 Uhr von fuDDel@
 
+3 | -3
 
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NGen: Sein Kommentar macht durchaus Sinn.
Er meint, dass die Abonennten dann der taz die Beiträge zahlen, die sie von der BILD als Gegenwert für die Anzeige bekommen hätten, wenn die BILD eine Werbeanzeige geschaltet hätte...

Des Weiteren sind die taz-Leser leider teilweise zu blöd.
So machen sie wieder etwas, woraus die BILD für sich Werbung macht. Die hätten die Werbeanzeige(der Brief von der Frontfrau von "Wir sind Helden") mal genauer lesen sollen, dann hätten Sie evtl. etwas verstanden.

@no_tresspassing
Die taz steht wohl nicht kurz vorm Konkurs und ist auch nicht nur von BILD-Werbeanzeigen abhängig. Du hast schon recht das die BILD überall mitmischt und großen Einfluss auf die Meinung der Bevölkerung nimmt. Aber dennoch lebt die taz nicht von der BILD.

http://blogs.taz.de/...

Hier kannst Du etwas über die Finanzlage der taz in Erfahrung bringen. Bitte erst informieren, bevor man irgendwo etwas in den Wald brüllt.

[ nachträglich editiert von fuDDel@ ]
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02.03.2011 16:52 Uhr von TeleMaster
 
+5 | -2
 
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---- Die BILD hat eine unglaubliche Macht - sie kann Regierungen ins Amt heben oder absetzen, Meinungen machen ----

So, wie sie Guttenberg im Amt halten konnte? Sie kann Meinungen machen, dies aber nur bei eher dummen Menschen; doch Macht hat sie mitnichten, denn dumme Menschen gehen nicht zur Wahl - sie lassen wählen.
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02.03.2011 17:35 Uhr von Khayarouni
 
+2 | -0
 
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Solange die BILD-Werbung: durch Werbeeinnahmen die redaktionelle Unabhaengigkeit der TAZ garantiert, soll mir das egal sein. Ich glaube kaum, dass TAZ-Abonnenten (die Leser/Kaeufer sind ganz ueberwiegend Abonnenten) eine BILD-Werbung mit einem originaeren TAZ-Beitrag verwechseln. Die TAZ hat nicht sich selbst, sondern Anzeigenflaeche verkauft ... das gehoert zum Geschaeft und das muss man doch cool auseinanderhalten.
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02.03.2011 21:00 Uhr von Nafferyllt
 
+0 | -2
 
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37 Mitarbeiter der "BILD" sind nachweisbar: pädophil...keine Polizeidienststelle nimmt eine Anzeige an, sowie der Name fällt, versuche einen "Minister" anzuzeigen...73 pädophile..wird nicht aufgenommen !!
Kriegste echt noch Probleme..
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02.03.2011 22:32 Uhr von Pittjes
 
+2 | -0
 
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@Nafferyllt: Na und?
Selbst wenn das stimmen sollte. . . .
Das hat 1. nichts mit dem Thema zu tun und 2. ist Pädophile eine sexuelle Orientierung und keine Straftat.
Ob es nun 37 oder 73 Mitarbeiter sind ist da egal.
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02.03.2011 23:44 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@no_trespassing: >Gegen die Dissertationsvorwürfe konnte sie aufgrund des Wikis nichts mehr entgegensetzen.<

Die Frage ist, ob sie das jemals wollte.

Ein User hier auf dem Bord meinte neulich, dass es doch eigentlich die Bild war, die mit ihren angeblichen Pro-Guttenberg Aktionen die ganze Geschichte überhaupt in der Öffentlichkeit hielt. Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen.
Evtl. hat die BILD dem Guttenberg absichtlich einen Bärendienst erwiesen.



Mit Deinen Ausführungen über die Macht der Bild hättest Du aber auch in dem Fall Recht.


Und dass die BILD den Brief verwenden würde, war doch klar wie Klossbrühe.
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03.03.2011 01:21 Uhr von _dfs
 
+0 | -0
 
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Kai Diekmann: "Süffisant forderte er allerdings dafür etwas ein..."

...Spast!
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03.03.2011 12:18 Uhr von Khayarouni
 
+0 | -0
 
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Was für eine konfuse Sprache: Der Bild-Chefredakteur BIETET NICHT AN, keine Werbungfläche mehr von der TAZ zu kaufen, sondern BILD kauft oder kauft nicht. Und EINFORDERN muss er dafür auch nichts, denn er hat nichts EINZUFORDERN. Das, was er da gesagt hat, ist ein RATSCHLAG an die TAZ-Genossenschaft. Spendet Geld oder verkauft der BILD Werbefläche!

Es hat ihn nur keiner um Rat gefragt. Was soll das überflüssige Gelaber?

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