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Neuer Ansatz soll Entstehung der Rocky Mountains erklären

Die Rocky Mountains sind ein ausgeprägtes Faltengebirge, das sich über viele US-Bundesstaaten, darunter auch Colorado und Wyoming, erstreckt. Ihre Entstehung war bislang aber unklar, weil sie sich weit abgelegen von den Rändern der tektonischen Platten im Inland befinden, fast 1.000 Kilometer von der Küste entfernt.

Ein Forschungsteam um Craig Jones von der University of Colorado in Boulder liefert nun einen neuen Ansatz, um die Gebirgsbildung zu erklären. Der Kernpunkt seines Modells ist eine ungewöhnlich dicke Lithosphäre unter Wyoming. Diese ragt als Ausbuchtung in den flüssigen Erdmantel darunter hinein.

Die Magmaströmung entlang der Ausbuchtung verursachte einen Sog, der Wyoming und Colorado langsam nach unten zog. Die durch diesen Prozess erzeugten starken Spannungen und große Mengen abgelagerter Schiefersedimente führten demnach schließlich zur verhältnismäßig schnellen Auftürmung der Rocky Mountains.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entstehung, Geologie, Ansatz, Rocky Mountains
Quelle: www.astropage.eu

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02.03.2011 13:07 Uhr von alphanova
 
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Interessante Theorie, die erklären könnte, wie sich ein Faltengebirge so weitab von der Grenzzone zweier tektonischer Platten auftürmen konnte. Weitere Analysen sollen das Modell bestätigen, was dann auch die Entstehung anderer ungewöhnlicher Gebirgsketten erklären könnte.

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