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Tunesien: Verbotene Islamistenpartei wieder erlaubt

Die seit 1987 verbotene Ennahda Bewegung ist vom Innenministerium wieder als rechtmäßige Partei anerkannt worden. Im Jahre 1981 wurde die gemäßigte Partei gegründet. Dies geschah nach dem Vorbild der ägyptischen Muslimbruderschaft.

Unter der Diktatur Ben Alis wurden in den 90er Jahren 30.000 Anhänger und Befürworter der Partei inhaftiert. Im Januar ist ihr Gründer aus seinem zwanzigjährigen Londoner Exil nach Tunesien zurückgekehrt.

Aus Kritik an der Regierung traten gestern zwei weitere Mitglieder des Übergangskabinetts zurück. Sie erklärten, es werde, zu wenig für die Stärkung der Demokratie im Land unternommen.


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WebReporter: jospaghetti
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Partei, Islam, Tunesien, Übergangskabinett
Quelle: www.dradio.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2011 11:14 Uhr von misantroph
 
+6 | -5
 
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freiheit: für nordafrika? gerne, aber bitte so wie es uns passt, denn wir haben alleinigen anspruch auf die richtige definition von freiheit...
so groß, wie immer getan wird, ist die gefahr gar nicht, die angesprochene Ennahda Bewegung möchte beispielsweise den islam mit der moderne verbinden und ist der demokratie nicht abgeneigt.
außerdem ist die zustimmung in der bevölkerung für die radikalen und fundis nicht gerade groß. das mag in anderen ländern wie pakistan anders sein, aber in nordafrika besteht da wenig gefahr.
allerdings kommt hier immer gleich der große aufschrei, wenn irgendwo "islam" vorkommt, dabei wird scheinbar vergessen, dass in unserer säkulären gesellschaft die partei mit dem "christlich" im namen unsere kanzlerin stellt... sind wir deswegen ein gottesstaat?

nachtrag @menschenhasser007:
kleines problem mit der wahrnehmung? in jedem überwiegend islamischen land, in das die amis einmaschiert sind, ist der hass auf den westen und alles was als westlich angesehen wird erst durch den einmarsch aufgeflammt - weil das feinbild dann besser funktioniert! und sie müssen nicht mal einmarschieren, es reicht schon, ein paar unschuldige zivilisten auf der jagd nach terroristen zu töten

[ nachträglich editiert von misantroph ]
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02.03.2011 11:42 Uhr von misantroph
 
+5 | -7
 
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@menschenhasser: ok, das problem mit der wahrnehmung scheint sich zu bestätigen^^
"Ich sehe in der Stadt immer Musslime mit langen Weißen Kleidern, langen Bärten und eine Frau die völlig verschleiert ein stück weiter hinten geht ^^ und du redest von Islam mit Moderne verbinden?!? Das ist genau das was alle Muslime mit klarer sicherheit ablenen!"
alle muslime?
übersiehst du dann die millionen muslime hier in deutschland, die ganz "normal" rumlaufen? und ein kopftuch ist nicht fundamentalistisch! unterhalte dich mal mit kopftuchträgerinnen, da findest du genug aufgeschlossene mädels, die einfach gerne zu ihrem glauben stehen möchten, zum kopftuch tragen sie enge jeans und top.
der islam ist kein bisschen "mittelalterlicher" als das christentum, also warum sollte es für muslime nicht möglich sein, gemäßigt zu leben? weil dafür in ihren dummen genen kein platz ist?
und das problem der unterdrückung von frauen ist auch nicht die schuld des islams sondern die schuld der männer! da ist der koran (bzw. bestimmte suren) rechtfertigung und nicht auslöser! auslöser sind höchstens erzieherische gründe, klar, wenn mein vater meine mutter schlägt, wenn das "normal" ist, dann hab ich später auch weniger hemmungen.
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02.03.2011 12:45 Uhr von azru-ino
 
+1 | -4
 
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tja misantroph: Moderne Kiddys spielen lieber Komasaufen. Das ist hier wohl einigen viel lieber. Naja was soll man von einer Trinkergesellschaft erwarten...
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02.03.2011 14:36 Uhr von jospaghetti
 
+1 | -0
 
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@ Der.Blonde: Wikipedia sagt das der Grundgedanke der Gruppierung, der Versuch sein, den "Islams mit der Moderne zu verbinden".
So sein der "wissenschaftlicher Fortschritt mit der islamischen Religion" vereinbar. Ausserdem wäre "ein demokratischen Staat auf der Basis eines weiterentwickelten Islams möglich".

Ich muss zu gebe, das ich nicht weiß was die alles in ihrem Parteiprogramm stehen haben.
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02.03.2011 18:45 Uhr von sabun
 
+1 | -0
 
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Der: Ahmedi (Iran) und Erdi (Türkei) freuen sich auf Tunesien.
Armes Tunesien.

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