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Oberlandesgericht Köln gibt Mann Recht, der wegen Filesharing abgemahnt wurde

Ein wegen Filesharing abgemahnter Inhaber eines Internetanschlusses hat jetzt vor dem Oberlandesgericht Köln Recht bekommen. Damit wurde ein Auskunftsbeschluss, welcher durch das Landgerichts Köln erteilt wurde, für nichtig erklärt.

Dem Mann wurde vorgeworfen, geschützte pornografische Inhalte im Internet verbreitet zu haben und wurde daraufhin abgemahnt. Der Beschuldigte wusste aber, dass er und auch kein anderer von seinem Anschluss aus diese Tat begangen hat.

Bei Nachforschungen stellte sich heraus, dass ihm die angegebene IP-Adresse in dem genannten Zeitraum überhaupt nicht zugeordnet war. Das Gericht gab dem Mann recht.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Köln, Urteil, Recht, Filesharing, Oberlandesgericht
Quelle: www.gulli.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2011 10:40 Uhr von Bokaj
 
+11 | -0
 
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Gut !!! Wenn man jemanden anklagt, sollte man überprüfen, ob er überhaupt der Täter ist oder war.
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01.03.2011 10:45 Uhr von tobe2006
 
+7 | -0
 
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sieht: man mal wie genau die auskunft der internetanbieter is was die IP adresse zum datum/uhrzeit angeht..
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01.03.2011 11:00 Uhr von Delios
 
+1 | -0
 
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@tobe2006: so pauschalisieren kannst du das auch nich.
Die Fehlerkette fängt schon bei der Firma respektive der Software an die die Tat aufzeichnet. Da gabs auch schon Dokus drüber wie anfällig selbige sind. Weiter gehts mit den Hashwerten der Dateien usw. usf.
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01.03.2011 11:27 Uhr von Reinhard9
 
+1 | -1
 
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tobe2006: Ich hatte vor einigen Jahren (verjährt) auch Post von so einem Abmahnanwalt.
Es geistern Zahlen rum, wonach 50 Prozent der ermittelten IP`s falsch sind.
Auch ist es möglich, dass eine IP mehrfach vergeben sein kann.
Ich habe mich damals darauf berufen und es auf eine Klage ankommen lassen.
Ich wurde jedoch nicht verklagt.
grins
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01.03.2011 12:40 Uhr von kirgie
 
+6 | -1
 
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Reinhard9: du hättest dich auch auf den römisch-germanischen Friedensvertrag berufen können, man hätte dich nicht verklagt.

Das Geschäftsmodel des Abmahnens beruht darauf das 25-30% der Abgemahnten keine Ahnung und Angst vor einem Gericht haben und lieber sofort 300€ Zahlen.
Man verschickt täglich 1000 Briefe 200 Zahlen sofort, einige nach einer 2ten Mahnung den Gewinn kannst du dir selbst ausrechnen.
Die Sache vor Gericht zu bringen verursacht nur Extrakosten, wird nur alle paar Monate vereinzelt gemacht um wieder etwas Angst zu streuen.

[ nachträglich editiert von kirgie ]
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01.03.2011 13:17 Uhr von Reinhard9
 
+0 | -0
 
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kirgie: Ja, darauf habe ich ja spekuliert.
Ich war damals nicht so ganz unschuldig.
;-)
Aber ich wollte auch nicht den Abmahnanwälten das ´Geld in den Rachen schmeißen.
:-))

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