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Saarland: Beamte kriegen ab sofort Zuschüsse für Potenzmittel

Beamte aus Saarlouis im Saarland hatten ihre Krankenkassen verklagt, da ihnen ein Zuschuss zu Medikamentenkosten zunächst nicht gewährt wurde, obwohl ein Arzt bei ihnen die Diagnose über eine Erektionsstörung gestellt hatte.

Die Anfragen der Betroffenen wurden mit dem Argument abgeschmettert, dass auch gesetzliche Krankenkassen diese Kosten nicht erstatten würden.

Das Gericht entschied zu Gunsten der Betroffenen. Erst vor drei Jahren hatte das Verwaltungsgericht in Saarlouis das Urteil gefällt, dass erektile Dysfunktion eine schwere Krankheit sei.


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WebReporter: DieTuschelMuschel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Beamte, Saarland, Gerichtsurteil, Zuschuss, Potenzmittel
Quelle: www.saarbruecker-zeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2011 10:49 Uhr von supermeier
 
+4 | -4
 
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@ DerBelgarath: Das ist so nicht ganz richtig, Beamte sind unter anderem auch bei der Gesundheitversorgung gegenüber einfachen Bürgern besser gestellt.
Nur weil hier der Steuerzahler die Kosten trägt, hat das überhaupt keine Auswirkung auf die GKV und gesetzlich Versicherte mit gleicher Erkrankung.
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01.03.2011 11:06 Uhr von FischLiKuh
 
+3 | -3
 
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Supermeier: hat recht:
Beamte in D gehören zur "Überklasse der Privatversicherten" - und sind somit besser gestellt als die gesetzlich Versicherten.

Meiner Meinung nach sollte da gleiches Recht für alle gelten: entweder müssen alle mit ED selbst für ihre Mittelchen zahlen oder alle bezahlt bekommen.
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01.03.2011 11:10 Uhr von supermeier
 
+2 | -3
 
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@DerBelgrath: "Die Politik wird nicht zulassen, daß auf Dauer verschiedene Medikamentenlisten geführt werden, was die Zulässigkeit der Verschreibung angeht."

Genau das hat diese Politk doch schon längst getan.
Als Mitglid der GKV bekommst du bei weitem nicht gleichen Medikamente wie ein Mitglied der PKV.
Und als Beamter hat man freie Heilfürsorge, selbst als Beamter auf Zeit (z.B.Zeitsoldat) kommt man da voll auf seine Kosten, Beispiel kostenlosen Zahnersatz, ohne jegliche Zuzahlung.

Sag das ja nur weil ich a) Zeitsoldat war, b) Privat versichert war und c) aus Kostengrpünden als Angestellter im eigenen Unternehmen nun gesetzlich versichert bin.

[ nachträglich editiert von supermeier ]
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01.03.2011 11:29 Uhr von Aviator2005
 
+1 | -1
 
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..Schlussfolgerung alle Beamte haben Potenzprobleme?

Letztendlich eine gute Idee. Jeder "normal" arbeitende Bürger hat das recht auf Fortpflanzung. Auch BEAMTE.
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01.03.2011 11:30 Uhr von supermeier
 
+1 | -3
 
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@ DerBelgarath: Wer hat dir denn den Unsinn erzählt dass ein Soldat sich nicht seinen Arzt aussuchen darf?
Wenn ein Soldat nicht will dass der Standortarzt ihn untersucht oder behandelt geht er zu einem Anderen.

Der gemeine Hausarzt darf in der Regel nur noch das günstigste Medikament verschreiben, auch wenn es z.B. wegen Nebenwirkungen das schlechtere ist. Das gibt es bei der PKV nicht, unabhängig vom Vertrag.

Beihilfe deckt einen Teil der Kosten
Beamte und andere Beihilfe-Berechtigte sowie deren Angehörige erhalten von ihrem Dienstherr Beihilfe zu ihren Krankheitskosten. Die Beihilfe beträgt zwischen 50 und 80 Prozent der tatsächlichen Kosten.

Kein Antragsteller wird aus Risikogründen abgelehnt.

Leistungsausschlüsse werden nicht vorgenommen.

Das zusammen mit den üblichen Beamtentarifen ist doch wohl kaum noch mit einer normalen KV zu vergleichen.

Wenn mir jemand 80% der Versicherungskosten erstattet, ist da für mich absolut freie Heifürsorge auf Kosten der Steuerzahler.

Und noch immer wird sich dieses Urteil eben wegen der Zwei Klassen Verschreibung bei Medikamenten keinerlei Vorteile für GKV Versicherte haben.
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01.03.2011 11:32 Uhr von wordbux
 
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Beamte sollen endlich mal arbeiten anstatt rumzuvögeln.

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