27.02.11 17:59 Uhr
 2.382
 

DSL: Telekom beabsichtigt Glasfaserkabel für schnelle Anschlüsse zu legen

Ab Dienstag findet in Hannover die Computermesse CeBIT statt. Dort plant die Telekom die Bekanntgabe der Städte, welche zuerst mit Glasfaserkabeln für schnellere Internetanschlüsse versorgt werden sollen.

Noch im Jahr 2011 sollen in Deutschland viele Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen werden und damit eine schnellere DSL-Geschwindigkeit gewährleistet werden.

Die Telekom bezeichnet den Ausbau als langfristiges Projekt. Man müsse beginnen und Erfahrungen sammeln, damit man auch in Zukunft mitreden könne.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: poepsi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, DSL, Netzausbau, Internetzugang, Glasfaserkabel
Quelle: www.rp-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesagentur für Arbeit: 500.000 Syrer erhalten Hartz IV
Schweiz: Arbeitnehmer aus Basel schwimmen im Rhein zur Arbeit
Unbequemer und aggressiver Nestlé-Investor verlangt strategische Veränderungen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.02.2011 18:18 Uhr von Hoschman
 
+28 | -3
 
ANZEIGEN
die sollen lieber die ländlichen gebiete mal ausbauen, anstatt die leitungen auszubauen wo mehr als 16k möglich ist.

viele hier im kreis bekommen ISDN bis max DSL1000... das
ist für heutige verhältnisse totaler schrott!

mit dsl1000 ist man heute so arm dran, wie vor 10 jahren mit nem 56k modem, wo halb deutschland mit DSL768 unterwegs war.


aber meckern nützt ja nicht viel und alternativen gibt es keine.
dsl via sat geht bis max dsl2000 und das auch nur wenn die anlage perfekt eingestellt und strahlender sonnenschein ist.

nen umts stick kann man auch vergessen, weil die alle nach 1 bis 5 gb gedrosselt werden.

und internet via kabel ist hier noch weniger ausgebaut wie dsl von der t-com.

echt armseelig von der t-com.... echt
Kommentar ansehen
27.02.2011 18:36 Uhr von Falkone
 
+12 | -3
 
ANZEIGEN
Diese Glasfaserkabel gibt es schon seit 1995: bei uns im Erzgebirge. Fast jeder Hausanschluss hat mindestens eine Glasfaser.

Nicht Neues also.

Die Telekom baut nur die Endstellen nicht aus, da sie dieses Geld lieber in Fehlinvestitionen, in Managerlöhnen, in Immobilien, Aktionärsrenditen und sonst was steckt, da dort mehr Gewinn erwartet wird.
Kommentar ansehen
27.02.2011 18:46 Uhr von Aweed
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
ich bekomme: hier maximal dsl 3000 von der telekom und dass obwohl 300 meter von meinem haus entfernt an der hauptstraße dsl bis 16k möglich ist -.- so langsam wirds mal zeit
Kommentar ansehen
27.02.2011 18:47 Uhr von Xadramir
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Übermir: Hast du schon mal geprüft ob du mit deinem Anschluss RAM bekommst? Informiere dich mal über DSL 6000RAM hatte bis letztes Jahr auch nur DSL 3000 und durch RAM nun 6000. Ich will mal hoffen das bei mir entlich ausgebaut wird die wollten schon vor 2 Jahren Glasfaser in Kooperation mit einem Heimischen Anbieter ausbauen nur das wurde nichts.

[ nachträglich editiert von Xadramir ]
Kommentar ansehen
27.02.2011 19:21 Uhr von TeKILLA100101
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@Hoschman: eines vorweg ich mag die telekom nicht, absolut nicht! hatte handyvertrag bei denen andauernd nervende anrufe usw... kein bock mit festnetz auch nur probleme gehabt...

aber es ist ein gewinnorientiertes unternehmen und wird sicherlich nen feuchten futz machen und in ländliche gegenden glasfaser legen wie blöde nur damit ein paar leute schnell im netz sind... das lohnt sich für die einfach nicht und ich kann das voll verstehen, die konkurrenz ist riesig und würde die kabel nur mitnutzen wollen und bietet wieder spottspreise an und die telekom bleibt dann auf den kosten hocken, weil keienr mehr die höheren kosten an sie zahlen will..
Kommentar ansehen
27.02.2011 19:47 Uhr von marcometer
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
das lustige daran ist dass die staedte, die jetzt mit glasfaser bis ins haus erschlossen werden genau die gleichen sein werden, die vor 3-4 jahren mit vdsl erchlossen wurden.
das ist einfach laecherlich.
die anderen bleiben weiter außen vor und gucken mit ihren 384 - 3072 kbit zu wie die in den staedten statt mit 50mbit dann mit 500mbit oder 1gbit surfen.
juhu!
Kommentar ansehen
27.02.2011 20:27 Uhr von Gangster172
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
also: bei uns haben die letztes jahr auch dsl 16.000 möglich gemacht. und bei uns ist das aber so geregelt das man nur mit t-com die 16.000 bekommt. warum weiß ich nicht. es wurden aufjedenfall glasfaserleitungen gelegt und die ham die "stadt" und die telekom an kosten geteilt.

aber an sich stimmt das schon das die kleinen orte nicht ausgebaut werden. ich hab mittlerweile auch kabel und bin sehr zufrieden damit. vorallem weil das ja auch über andere leitungen läuft und kabel (zumindest bei kabel deutschland) ja jetzt auch noch weiter ausgebaut werden soll.
Kommentar ansehen
27.02.2011 22:24 Uhr von Rob550
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Pffft Telekom Bei uns im Ort wird endlich mal das DSL-Netz ausgebaut. Jahrelang hieß es, dass DSL bei uns nciht möglich ist, vor ca 4 Jahren war es plötzlich möglich. Oh toll es kommen 400-450 kbit/s an super. Vor 2 Jahren dann hat der Landkreis Aufträge vergeben das Netz im gesamten Kreis auszbauen. Die tolle Telekom hat abgelehnt, da es angeblich nciht rentabel wäre (ein Witz, da über dieses Projekt ca 10-15.000 Haushalte angeschlossen werden). Nun übernimmt den Ausbau Vodafone (juhuu im 2. oder 3. Quartal d.J. gehts los)
Kommentar ansehen
28.02.2011 08:59 Uhr von iMike
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ich selber komme zwar aus Hannover und habe eine 50 Mbit/s-Leitung, bin aber auch dafür, dass lieber erstmal alle in Deutschland DSL nutzen können, bevor einige noch schnelleres Internet bekommen.
Kommentar ansehen
28.02.2011 09:50 Uhr von Slingshot
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ heikenpeiken: Yeah, KabelBW rockt! Hab noch den alten Tarif mit 32 Mbit zu 50 EUR. Ist für mich aber ausreichend. Sind ja effektiv 4 MB / s und die meisten Downloads eh gedrosselt.

Es sei denn man kauft sich für teures Geld ein paar Premium-Abos bei Rapidshare, S-O, Hotfile und wie die ganzen Dinger heißen.
Kommentar ansehen
28.02.2011 10:23 Uhr von Hawkeye1976
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Was ne Neuheit haben wir in Köln schon eine ganze Weile dank Netcologne.
Kommentar ansehen
01.03.2011 03:28 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ohne Breitband ist man abgehängt: Es wird bald keiner mehr in Dörfern wohnen wollen, wo nicht schnelles Breitband verlegt ist.

Den heutigen Senioren ist es weitgehend noch egal, aber die heutige 50+-Generation rückt ja auch nach. Und die sind ja schon deutlich aktiv im Internet,

Wenn die heutigen 30+/40+ dann Ausschau nach Wohneigentum in dörflichen Gegenden halten, Häuschen im Grünen und so, dann spielt die Breitbandversorgung eine ebenso große Rolle wie fließendes Wasser oder Strom.

Wenn da ein Dorf dann mit VDSL50 oder sogar 100 Mbit synchron klotzen kann, dann ist das ein gewaltiger Standortvorteil.

Die Telekom hat vor Jahren oft den Fehler gemacht, aufgrund der hohen Kupferpreise oft nur zweiadrige statt dreiadrige Kabel zu verlegen. Mit dem Ergebnis, dass man heute dämpfen muss, damit überhaupt eine Straße an DSL1000 angeschlossen werden kann.
Im Endeffekt wäre der Kupferpreis scheißegal gewesen, denn jetzt dürfen die ganzen Straßen wieder aufgerissen werden.

Abgesehen davon, dass mir von Telekom-Mitarbeitern öfters auf Anfrage bestätigt wird, dass die Kommunikation zwischen den Behörden und der Telekom zur Kooperation so gut wie gar nicht läuft.

Es wäre so einfach: Wenn eine Kommune eine Straßenausbesserung beschließt/vornimmt, informiert sie die Telekom, die daraufhin sich anschließt und ihre Kabel gleich mitverlegt. Aber im Land der großen Organisationsmeister funktioniert eben das nicht.
In der Praxis sieht das so aus: Die Stadt reißt die Straße auf, verlegt ihre Rohre und macht sie wieder zu. Ein paar Monate später steht man vor dem Problem, dass wieder aufgebaggert werden muss, weil die Internet-Kabel nicht berücksichtigt wurden.

Und das Aufbaggern ist das teuerste an der Geschichte. Man könnte so viel Geld sparen, wenn man mal ein funktionierendes Netz aufbaut.

Mein Traum wäre es ja, unter allen Straßen ein Stahlrohrnetz zu verlegen und da die Kabel durchlaufen zu lassen. Immer wenn eine neue Übertragungstechnik/ein neuer Standard kommt, kann man per Miniroboter die alten Kabel aus dem Netz herausziehen und die neuen durchschleifen lassen. Kostet für ganz Deutschland sicherlich einen dreistelligen Milliardenbetrag, aber auf 50-100 Jahre rechnen sich das immens, weil man gar nicht mehr aufbaggern bräuchte.
Irgendwann im Jahre 2025 steht man vor dem Problem, dass VDSL zu langsam ist und dann müssen wieder die Straßen aufgemacht werden, um 1-Gbit-Anbindungen für jeden Haushalt zu ermöglichen. Wie gut wäre es da, einfach die alten Kabel unter der Straße aus den Rohren zu ziehen und die neuen einfach durchzuziehen. In ein paar Wochen wäre ganz Deutschland dann auf dem neuesten Stand. Aber naja, das sind Visionen.

Dennoch: Jede Aufrüstung ist eine gute Investition. Und jedes Dorf, das DSL ausbaut, zeigt, dass es zukunftsfähig sein will.

Ohne Breitband ist man in 5-10 Jahren gerade für jüngere Leute quasi Niemandsland.

[ nachträglich editiert von no_trespassing ]

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Gefährlicher Trend: Mini-Armbrust als "Mordwaffe"
Duisburg: Massiver Widerstand bei Verkehrskontrolle
Bundesagentur für Arbeit: 500.000 Syrer erhalten Hartz IV


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?