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Bäume als Helfer im Kampf gegen multiresistente Pathogene

Multiresistente Pathogene sind eine weltweit wachsende Bedrohung für anfällige Menschen. Vor allem das Bakterium Staphylokokkus aureus (MRSA) passt sich durch ständige Weiterentwicklung an und ist mittlerweile gegen die meisten gebräuchlichen Antibiotika, beispielsweise Methicillin, resistent geworden.

Chung-Ho Lin von der University of Missouri hat mit seinem Team jetzt eine wirksame Waffe im Kampf gegen MRSA entdeckt. Es handelt sich dabei um verschiedene Substanzen, die in den Nadeln von Bäumen der Art Eastern Red Cedar (Juniperus virginiana) gebildet werden, allerdings nur in sehr geringen Mengen.

Lin konnte bereits bei 17 Substanzen eine bioaktive Wirkung nachweisen. Die Bäume bieten trotz ihres großen Ausbreitungsgebietes kaum Nutzen für die Wirtschaft. Die Wissenschaftler werden aber weitere Studien durchführen, damit die Bäume mittelfristig im Kampf gegen multiresistente Erreger wie MRSA eingesetzt werden können.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kampf, Baum, Helfer, Erreger, Multiresistenz
Quelle: www.astropage.eu

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2011 16:04 Uhr von alphanova
 
+7 | -2
 
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Um gegen multiresistente Pathogene vorzugehen, muss jede Chance genutzt werden. Die Bäume (bzw die Substanzen in ihren Nadeln) sind ein vielversprechender Ansatz. Um an die Wirkstoffe zu gelangen, müssen sie nur regelmäßig abgeerntet werden, was sich bei der großen Anzahl nicht negativ auf ihre Populationen auswirken dürfte. Das Fällen der Bäume ist dafür nicht notwendig.
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27.02.2011 19:48 Uhr von Nashira
 
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ja, da kann man es mal wieder sehen: nichts ist ohne sinn auf der erde, nur ist der mensch leider oft nicht in der lage, den nutzen auch zu erkennen...
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27.02.2011 23:52 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+0 | -0
 
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Der MRSA: Ist nur gefährlich für Patienten die Antibiotika bekommen, weil er nur dann überleben kann.
Da sollte man mal ansetzen.

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