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Vorwurf Rechtspopulismus: Aktueller "Spiegel" bezeichnet "Bild" als Brandstifter

Anlässlich der Diskussion um Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat das Magazin "Der Spiegel" eine Titelgeschichte über die "Bild"-Zeitung veröffentlicht. Darin wird dem Blatt die "Rolle einer rechtspopulistischen Partei" zugewiesen.

In einem im "Spiegel" abgedruckten Interview bezeichnet "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann seine Zeitung als Leitmedium in Sachen Politik und Wirtschaft. Laut dem "Spiegel" geriere sie sich aber als Volkstribun, also als vom Volk gewählter Rat und übe so Einfluss auf die Politik aus.

Die "Bild" trete zuweilen chauvinistisch und rechtspopulistisch auf, um den Weg für eine Partei frei zu machen, "die noch nicht gegründet ist, geführt von einem deutschen Jörg Haider", schreibt "Spiegel" unter Verwendung eines Zitats von Polit-Blogger Michael Spreng.


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WebReporter: DonDan
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bild, Vorwurf, Spiegel, Brandstifter, Rechtspopulismus
Quelle: carta.info

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2011 13:51 Uhr von s3xxtourist
 
+41 | -10
 
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Vollkommen richtig- und die Bild gibt sich noch nicht einmal mehr die Mühe, das zu vertuschen. Bei der Illner saß letztens ein leitender Bild-Redakteur in der Talkrunde. Es ging um die auffällig positive Berichterstattung im Guttenberg-Fall in der "Bild". Der Typ meinte, er könne die Kritik gar nicht verstehen- die "Bild" gebe diesbezüglich nur ihre Meinung wieder.
Es ist also salonfähig geworden, zu bester Sendezeit im TV offen zuzugeben, dass man bewußt die Grundsätze des Journalismus mit Füßen tritt- und das Schlimmste war, dass noch nicht einmal jemand von den anderen Talkgästen darauf eingegangen ist....
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27.02.2011 14:25 Uhr von azru-ino
 
+16 | -4
 
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joa funk a tronic: die bild ist halt für leute die ihren Grips nicht einschalten (wollen). In der Pause ist dann so ein Drecksblatt, dass nur oberflächlich argumentiert, genau das richtige weil man in dee Pause abschsltet
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27.02.2011 14:32 Uhr von StefanPommel
 
+8 | -13
 
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Spiegel ist also immer noch enttäuscht, dass Bild den Sarrazin nicht politisch-korrekte - wie der Großteil der Presse - diffamiert hat.

Und der Spiegel zeigt mal wieder die gesamte Bandbreite seiner Feigheit, indem er sein wahres Gesicht hinter den Zitaten von irgendwelchen Blogger versteckt. Wenn man schon herumhated, dann Bitteschön Farbe bekennen, und nicht irgendwelche 0815 Internetquellen vorschieben.
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27.02.2011 14:32 Uhr von syndikatM
 
+10 | -7
 
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wie der spiegel eben linkspopulistisch berichtet.
auf der einen seite, bild, welt, faz, focus,.. auf der anderen seite spiegel, stern, süddeutsche, tz,..
wen interessierts was die sich gegenseitig vorwerfen?
einfach nur peinlich, die sollen ihre ideologisch vebrämten meinungen abgeben und nicht so n müll.
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27.02.2011 15:47 Uhr von sicness66
 
+4 | -2
 
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Hinterfragen: Es ist zwar gut, was der Spiegel da schreibt weil Bild eine Auflage von knapp unter 3 Millionen und eine Reichweite von 14 Millionen Menschen besitzt. Aber man muss auch mal die Rolle des Spiegel hinterfragen, welche er bei der Verbreitung der Agenda 2010 Thesen betrieben hat...

Mit dem Finger auf Andere zeigen ist immer leicht
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27.02.2011 17:17 Uhr von certicek