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Wolfgang Schäuble: Wiedereinführung der Drachme kein Tabu

Finanzminister Wolfgang Schäuble sprach sich gegen Forderungen aus, Länder, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken, auch nicht zeitweise aus der Euro-Währung auszuschließen.

Eine Wiedereinführung der Drachme in Griechenland ist für ihn aber "kein Tabu". Schäuble hält diese aber für falsch. Er betonte die katastrophalen Folgen eines solchen Schrittes, insbesondere für stark exportorientierte Wirtschaften wie der deutschen.

Der europäische Sachverständigenrat hatte am Dienstag eine Radikalkur für Griechenland vorgeschlagen. Vorgeschlagen wurde der Austritt aus der Euro-Zone und die Wiedereinführung der Drachme. Als Alternative wurde die drastische Kürzung von Löhnen und Preisen vorgeschlagen.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wolfgang Schäuble, Währung, Tabu, Wiedereinführung
Quelle: de.reuters.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2011 12:11 Uhr von maretz
 
+3 | -2
 
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naja: ist doch klar das der das nicht will... nur weil Griechenland sich durch Betrug und Lügen über deren Finanzen in die EU geschummelt hat? Nee - weil wenn Betrug und Lügen zu irgendwelchen Nachteilen führen würden - dann hätten wir ja auch keine Regierung mehr!
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27.02.2011 12:17 Uhr von kirgie
 
+4 | -1
 
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noch verschachtelter kann man den ersten Satz aber auch nicht mehr machen oder? Außerdem fehlt da ein Komma am Ende.
Ich bin sonst auch nicht für strenge Rechtschreibprüfung, aber der Satzbau muss nicht sein :)

[ nachträglich editiert von kirgie ]
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27.02.2011 12:29 Uhr von FlatFlow
 
+0 | -1
 
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"Als Alternative wurde die drastische Kürzung von Löhnen und Preisen vorgeschlagen."
und damit kommt Griechenland aus der Schuldenkrise raus? Kann mir jemand verraten wie.
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27.02.2011 13:03 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -1
 
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@Fatflow: >> und damit kommt Griechenland aus der Schuldenkrise raus? Kann mir jemand verraten wie. <<

da die schulden in euros bleiben, bringen lohnküzungen (inklusive preissenkungen) nichts.

andererseits würden die griechen konkurrenzfähiger werden, was ihnen unter dem strich jedoch auch nicht viel bringt, da griechenland nicht gerade zu den industriellen exportländern gehört.

man kann es drehen und wenden wie man möchte, die komplette eurozone ist faktisch pleite, da jedes einzelne mitglied ihre währungshoheit aufgegeben hat.

da kann ein schäuble soviel schönreden und gezwungenermaßen am euro festhalten wie er möchte.

der einzige ausweg für deutschland aus der (euro)schuldenfalle wäre ein ausstieg aus der währungsunion und der eu, samt den damit verbundenen knebelverträgen.

da dieser weg einer wirtschaftlichen kriegserklärung gegenüber den anderen mitgliedsländern und der hochfinanz gleichkommen würde, übt man sich wie ein schäuble in phrasen dreschen und um den heißen brei reden.

uns bleibt fast nichts anderes übrig als auf den untergang zu warten, in der hoffnung das es danach besser wird.
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27.02.2011 14:42 Uhr von StefanPommel
 
+3 | -1
 
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Andersrum! Wir treten aus dem Euro aus.
Thema beendet.
Und labert mich nicht mit Export und tralala zu. Davor hat es auch funktioniert. Plus - ohne Deutschland kracht der Laden ohnehin früher oder später zusammen.
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27.02.2011 16:02 Uhr von sicness66
 
+4 | -1
 
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So geil: Erst holt man die Griechen mit gefälschten Zahlen ins Währungsboot, um einen weiteren Absatzmarkt für die Deutschen zu eröffnen. Dann werden sie schön abgewirtschaftet und treffen in der Finanzkrise auf die harte Wirklichkeit und nun wird ihnen von Außen klar gemacht, wie man sich zu verhalten hat. Kapitalistisch versklavt würde ich es nennen. Gewinner ist hier nur die Hochfinanz. Verlierer die Bevölkerung Griechenlands und aller Gläubigerländer.
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27.02.2011 16:21 Uhr von Atropine
 
+1 | -1
 
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Hat: Herr Schäuble eigentlich an die Katastrophalen Folgen gedacht, die solangsam eintreten, WEIL wir Griechenland geholfen haben? Wir hätten die geordnet pleite gehen lassen sollen, dann können die von mir aus streiken, so viel die wollen, dann wäre das alles nicht unser Problem. Jetzt IST es unser Problem, wenn die Griechen sich nicht zu einem Sparkurs überreden lassen.

[ nachträglich editiert von Atropine ]
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27.02.2011 17:49 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -1
 
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Gibt es eigentlich irgendeine Ware die Griechenland produziert (ausser Sirtaki-Tanzen und griechischen Schnaps), welche irgendwo anders in der Welt verkauft wird?
Ich kann darüber nachdenken, wie ich will. Aber egal ob Autos, Toaster, Kühlschränke oder Bürostühle - Griechenland produziert doch gar nichts. Wie wollen die jemals auf den grünen Zweig kommen?

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