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Antipsychotika verursachen Entzugserscheinungen bei Neugeborenen

Die FDA erkannte, dass wenn in der Spätschwangerschaft Antipsychotika eingenommen werden, es zu extrapyramidalen Zeichen und Entzugserscheinungen kommen kann.

Da Antipsychotika plazentagängig sind, werden bei einer Behandlung der Schwangeren auch die Feten exponiert. Laut der FDA komme es nach der Geburt zu Entzugserscheinungen, welche sich durch vermehrte Agitation, Tremor und Schlaflosigkeit bemerkbar machen.

Einige der Neugeborenen müssen über längere Zeit im Krankenhaus bleiben, jedoch erholen sich andere schon nach wenigen Stunden. Überwiegend tritt diese Problematik bei Schwangeren auf, welche auch noch andere Opiode oder Antidepressiva zu sich nehmen.


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WebReporter: Nils_Dussler
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Baby, Schwangerschaft, Entzug
Quelle: www.aerzteblatt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2011 12:52 Uhr von Nils_Dussler
 
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ich persönlich finde das man Frauen die schwanger sind, nicht die Möglichkeit geben sollte diese Antidepressiva zu kaufen.
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27.02.2011 19:21 Uhr von Moriento
 
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@Autor: Das ist mit Abstand der dümmste Kommentar, den ich bei SN je gelesen habe. Es lohnt sich nicht mal darauf einzugehen, da du anscheinend überhaupt kein Hintergrundwissen, über die hier vorliegende Problematik, zu haben scheinst.

Nachtrag: Es tut mir leid dass ich das so geschrieben habe, und das soll auch wirklich kein Flame sein, aber anders kann man das überhaupt nicht ausdrücken. Bitte informiere dich über die Hintergründe einer Behandlung mit *Antipsychotika* (nicht Antidepressiva).

[ nachträglich editiert von Moriento ]
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01.03.2011 21:49 Uhr von DrogenSindDoof
 
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Gehts noch schlimmer? Das ist ja toll, kaum geboren und schon auf Entzug. Einige der 10 größten Pharmafirmen haben schon mit der Produktion und Erforschung von Antidepressiva aufgehört. Es hat sich einfach herausgestellt, dass sie weniger wirksam sind als Placebos und einen größeren Schaden anrichten. Und parallel dazu setzt man Mütter und ihre ungeborenen auf Drogen. Die Psychiatrie ist wirklich nicht ganz dicht.

[ nachträglich editiert von DrogenSindDoof ]
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02.03.2011 20:07 Uhr von WalterNeu
 
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Wieder einmal eine Widerlegung mancher Propaganda: Wenn eine Schwangere mit Antipsychotika behandelt wird, dann war sie wohl entweder vorher psychotisch oder ist es durch die Behandlung geworden. Ihr kann man also die Verantwortung nicht geben.
Aber ein Arzt sollte verantwortungsvoll sein und nicht ein ungeborenes Kind einer solchen Belastung aussetzen.
Und im Übrigen ist wieder einmal die oft geäußerte Pharma-Propaganda widerlegt, dass solche "Medikamente" unschädlich und nicht suchterzeugend sind.
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03.03.2011 17:25 Uhr von Moriento
 
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Antipsychotika: Medikamente zur Behandlung von psychischen Problemen sind wirklich problematisch. Bisher bleiben praktisch alle Antipsychotika (Neuroleptika) und Antidepressiva einen tatsächlichen Wirkungsnachweis (im Rahmen der Spezifikationen) schuldig. Viele Episoden enden über einen gewissen Zeitraum ganz von selbst, es ist im Einzelfall sehr schwer, nachzuweisen, dass die medikamentöse Behandlung wirklich einen kurativen Vorteil hat. Lediglich bei suizidalen Patienten kann eine Wirkung nachgewiesen werden, dafür muss man sich mit einer ganzen Palette an reversiblen und irreversiblen Nebenwirkungen auseinander setzen (einige Medikamente haben als ultimative Nebenwirkung sogar den Tod, wie z.B. der plötzliche Herztod bei einigen Antidepressiva, und dem Suizid von Menschen, die zuvor keine Selbstmordgedanken hatten)..

Dem stehen natürlich die Werbeversprechen der Pharmaindustrie entgegen, nach denen einige Ärzte leider auch zu behandeln scheinen. Hier befinden sich die Anliegen der Patienten auf der einen Waagschale, und das große Geschäft der Pharmaindustrie (inklusive diverser Geschenke für die Ärzte) auf der Anderen.

Im vorliegenden Fall müsste natürlich darauf geachtet werden, dass NL-Patientinnen, in aktueller medikamentöser Behandlung, nicht schwanger werden. Sollte dies doch geschehen, müsste natürlich abgewogen werden, und im Regelfall sollte die Behandlung zumindest unterbrochen werden. Das ist leider nicht immer so einfach, da die Beschwerden zunächst verstärkt werden, und die Absetzsymptome sich auch negativ auf die Schwangerschaft auswirken können.

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