26.02.11 20:06 Uhr
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Computerwurm Stuxnet schon wieder in Irans Atomprogramm?

Irans Atomprogramm wird zurückgeworfen, laut der "New York Times" müssen insgesamt 163 Brennstäbe entfernt werden.

Bislang kann nur vermutet werden, was hinter den Problemen steckt. Die "New York Times" beruft sich auf Experten, die vermuten, dass der Computerwurm Stuxnet erneut für Probleme sorgt.

Der Chef der iranischen Organisation für atomare Sicherheit betont, dass Stuxnet keinen Einfluss auf den Reaktor in Buschehr habe.


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WebReporter: xanna
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Iran, Virus, Atomprogramm, Stuxnet, Atomindustrie
Quelle: www.sueddeutsche.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2011 20:06 Uhr von xanna
 
+11 | -14
 
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Wer, zum Teufel, kommt nur auf die total bescheuerte Idee einen Computervirus zu programmieren, welcher ein Atomkraftwerk schädigen kann.

Das müssen doch total Verrückte sein. Haben die vergessen, dass die auf dem selben Planeten leben, auf dem auch die Atomkraftwerke stehen?
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26.02.2011 20:40 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -4
 
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Da merken die Urheber: nicht mal, das sie sich selbst im Ernstfall elemenieren..Lach..
Wir alle gehen drauf.Schnauff..
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26.02.2011 20:51 Uhr von str8fromthaNebula
 
+13 | -7
 
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meine fresse: lasst die iraner doch einfach in ruhe dann gibs auch keine probleme, wenn man jahrzente lang stichelt is kein wunder wenn echt mal was passiert, aber ich seh dafür kein grund den iran zu schädigen sind mir allemal lieber als die echten kriegstreiber.
ich kann weitaus besser mit nem iranischen akw schlafen als mit usa und israel und dem was die so abziehen..

[ nachträglich editiert von str8fromthaNebula ]
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26.02.2011 23:33 Uhr von certicek
 
+0 | -0
 
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Lame Stuxnet worm ´full of errors´: "Far from being cyber-spy geniuses with ninja-like black-hat coding skills, the developers of Stuxnet made a number of mistakes that exposed their malware to earlier detection and meant the worm spread more widely than intended."

Quelle und der Rest (lesenswert):
http://www.theregister.co.uk/...
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26.02.2011 23:34 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -0
 
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@Klassenfeind: Wer elemeniert sich selber?

Tschernobyl hat sich auch verabschiedet und uns gibt es noch. Polen auch, Rumänien auch.

Israel wird wenig mitkriegen und die USA schon garnicht außer vllt über Preise.
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27.02.2011 00:27 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@globi123: Ich hab gerade mal "nur" auf Wiki geschaut. Hast du ne Quelle dazu?

Und selbst dann könnte es den USA bis auf ihre Soldaten daunten egal sein ^^

Zumindest würde es sie nicht existenziell bedrohen.
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27.02.2011 00:31 Uhr von Perisecor
 
+7 | -3
 
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Bei der Anreicherung der Brennstäbe, wo der Virus wohl ansetzt, kann überhaupt nichts passieren. Weder eine Kernschmelze noch sonst irgendwas schlimmes. Die Brennstäbe werden einfach nur nicht gleichmäßig angereichert und sind dadurch nutzlos.

Aber gut, es waren ja auch die üblichen Namen, die diesen Mist von der Kernschmelze von sich gegeben haben.

@ globi123

Welches Land außer Myanmar und Nordkorea ist denn kein Einwandererland? Und natürlich sind die USA kein Volk, sondern ein Staat.
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27.02.2011 01:02 Uhr von Perisecor
 
+5 | -1
 
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@ 1984: z.B.
http://www.spiegel.de/...

Dass der Virus Frequenzen verändert, diese aber konstant bleiben müssen, ist kein Geheimnis. Gleichzeitig können Brennstäbe, die gerade angereichert werden, keinen Super-GAU auslösen.

@ globi123

Problematisch ist der Reaktortyp RBMK - angefangen beim Graphitmoderator, über die generell miesen und quasi nicht vorhandenen Backupsysteme und aufgehört beim fehlenden Containment.

Busher ist aber ein WWER, kein RBMK...
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27.02.2011 02:28 Uhr von U.R.Wankers
 
+8 | -0
 
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Stuxnet ist ein Wurm und kein Virus: und ein PLC-Rootkit, aber das nur am Rand.

http://www.richardsilverstein.com/...

Stuxent befällt Simatic-S7-Anlagen (SCADA-System) von Siemens, und Manipuliert u.a. die Steuerung der Zentrifugen in der Anreicherungsanlage, deswegen sind auch die 163 Brennstäbe Schrott.
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27.02.2011 02:40 Uhr von Perisecor
 
+6 | -3
 
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@ globi123: "Problematisch war nicht der Reaktor von Tschernobly (der seinerzeits ja als sicher galt!)"

Die RMBK galten auch damals schon in der Sowjetunion als eher unsicher, da eben viele (auch damals schon übliche) Sicherheitsmaßnahmen nicht vorhanden waren. Viele Redundanzen wurden in den RMBKs erst nach Tschernobyl nachgerüstet.

Und natürlich ist auch das Reaktordesign ein großes Problem gewesen, denn westliche (vor allem deutsche bzw. jetzt europäische) Reaktoren können gar nicht so einfach zu einer Kernschmelze gebracht werden.

"es braucht nur 1 explodierendes AKW - irgendwo auf der Welt, um die Weltbevölkerung stark zu dezemieren"

Achwas. Es gab so viele schlimme Atomunfälle in der UdSSR. Wirklich akut dezimieren würden lediglich große Unglücke in den AKW, die direkt an Großstädte grenzen - allen voran die alten und großen RMBK in Russland bei St. Petersburg usw.

"Und obwohl das so passierte, wurden weltweit weitere AKWs und Atomwaffen gebaut ...."

Ja, aber keine RMBK mit den gleichen Sicherheitsstandards wie bei Tschernobyl herrschten.

Nur weil ortsübliche Autos in Indien etc. die reinsten Särge sind, heißt das ja auch nicht, dass auch deutsche Autos null Sicherheit bieten.

@ 1984

"dieses virus wurde von israel programiert"

Soso. Mir unterstellst du, niemand würde wissen, was genau das Virus macht und ignorierst meinen Spiegel-Link, während du eine Täterschaft Israels, die nicht bewiesen ist, als Tatsache verbreitest.

Und es werden Anlagen manipuliert, die Frequenzen für Zentrifugen steuern. Was für geheime Langzeitkonsequenzen sollen sich also bitte ergeben? Das Stuxnet nebenbei auch noch vergifteten Kaffee für die dortigen Forscher kocht und sie über Jahre hinweg vergiftet?

"mit atomreaktoren spielt man nicht"

Deshalb geht es ja auch um die Anreicherungsanlage und nicht um den Reaktor an sich. Das sind zwei völlig verschiedene Komplexe.
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27.02.2011 10:30 Uhr von quade34
 
+1 | -0
 
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ich glaube nicht: an einen äußeren Einfluss auf die Computer, sondern eher an die Fehlbarkeit der Mitarbeiter. Es ist verdammt einfach, eigene Fehler anderen zu zuschieben. Ausserdem passt es doch in die Abschottungspolitik der Iraner.
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27.02.2011 13:19 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ globi123: "Seinerzeits galt ein AKW als "sicher"... PUNKT AUS!"

Quelle?

Die RBMK wurden in der UdSSR verwendet, weil es keine Alternative gab. Nicht weil sie so besonders toll waren.

"dann war dies auch vor der Sabotage durch den Techniker möglich"

Was redest du immer von einer Sabotage? Das war ein angekündigter Test, für den u.a. extra Ingenieure des Entwicklers anwesend waren.

"denn andere AKWs wurden ja (sofern ich das richtig mitbekommen habe) umgerüstet und jeder weiss, dass eine Umrüstung teurer ist, als die Modifikation bereits bei der Konstruktion mit zu berücksichtigen!"

Bei der Entwicklung des RBMK gab es mehrere Probleme
a) die Dinger mussten kostengünstig sein
b) sie mussten in der Lage sein, Material für Atomwaffen herzustellen
c) sie mussten in kurzer Zeit auch am Arsch der Welt aufgebaut/erbaut werden können
d) sie mussten mit den begrenzten technologischen Mitteln der UdSSR in diesem Gebiet entwickelt, gebaut und betrieben werden können

Vor Tschernobyl war die Gefahr der RBMK zumindest den entsprechenden Stellen bekannt, allerdings wurden keine Gelder locker gemacht, weil ´bisher ging ja alles gut´. Erst nach Tschernobyl erkannte die Führung der UdSSR, das etwas getan werden musste. Natürlich war die technische Entwicklung dann auch schon deutlich weiter vorangeschritten.

"Indirekt ist die falsche Bedienung des Technikers ein Beweis dafür, dass das Problem nicht bekannt war und damit der Reaktor als sicher eingestuft wurde."

Der Test sollte ja eben genau dieses Problem verhindern. Während man aber heutzutage Simulatoren für sowas hat, wurde damals eben das nächstbeste (und neuste) Aktivkraftwerk dafür genutzt.

"Wer sagt, dass heutige AKWs "sicher" sind?"

Das ergibt sich aus der Konstruktion. Die RBMK haben z.B. einen positiven Dampfblasenkoeffizienten - das hat sonst keine AKW-Reihe und hat bei Tschernobyl eine tragende Rolle gespielt.
Dazu kommen Moderatoren aus Graphit, auch sowas ist im Westen nicht in Verwendung.
Die RBMK haben kein Containment, sowas hat sonst jeder Kraftwerkstyp.
Verwendung von Druckröhren (minderer Qualität der Röhren und der Schweißnähte)
Das Schnellabschaltsystem basiert beim RBMK darauf, dass etwas getan werden muss. Bei westlichen Baureihen basiert es darauf, dass man einfach nichts mehr tun muss.
Und zuletzt waren die Sicherheitssysteme des RBMK nicht redundant ausgelegt.

"Auch die Umrüstungen auf den "aktuellen" Stand der Technik, verweigern Sie"

Das ist nicht korrekt. Wir liefern u.a. an deutsche AKW modernste Technologien.


Letztlich würde man zu gerne Kraftwerke der neusten Generation in Deutschland bauen, die allerdings nur effizienter arbeiten, aber nicht sicherer sind.


Auch bei diesem Thema zeigst du, dass du keine Ahnung von der Materie hast. Echt schlimm. Überall eine große Fresse und nix dahinter. Solche Leute wie du nerven mich mit dieser Art echt tierisch.

"Ein indischer PKW kann nicht die Erde vernichten ... ein AKW schon! "

Ein AKW kann die Erde auch nicht vernichten. Nicht mal mehrere AKW könnten das. Letztlich wollte ich aber auch nur ein sehr einfach gestricktes Beispiel bringen - quasi auf Kinderniveau, damit es auch die langsameren Leute ohne jegliches Fachwissen verstehen.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]

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