26.02.11 15:53 Uhr
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Neue Form von Schwefel in hydrothermalen Flüssigkeiten entdeckt

Einem französisch-deutschen Forschungsteam ist es gelungen, eine neue Form von Schwefel in hydrothermalen Flüssigkeiten zu entdecken. Da es bislang nicht möglich war, die hydrothermalen Strömungen kilometertief unter der Erdoberfläche direkt zu messen, wurden die entsprechenden Bedingungen im Labor nachgestellt.

So wurden schwefelhaltige wässrige Lösungen künstlich erhitzt und enormem Druck ausgesetzt. Neben den erwarteten Sulfiden und Sulfaten fanden die Wissenschaftler auch das unter diesen Bedingungen sehr stabile Schwefel-3-Ion. Seine Existenz ist zwar bekannt, allerdings wurde es noch nie in hydrothermalen Fluiden nachgewiesen.

Den Forschern zufolge hat der Fund große Auswirkungen auf verschiedene geologische Fachbereiche: er könnte hilfreich bei der Suche nach neuen Edelmetallvorkommen in der Erdkruste sein und die Altersbestimmung mittels Schwefelisotopen (ähnlich der C-14-Methode) muss unter Umständen angepasst werden.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Natur, Form, Element, Schwefel
Quelle: www.astropage.eu

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2011 15:53 Uhr von alphanova
 
+9 | -2
 
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Da zeigt sich wieder, dass es noch sehr viel zu lernen gibt. Auch wenn das Ion selbst schon bekannt war, hat seine Entdeckung in hydrothermalen Flüssigkeiten doch großen Einfluss auf die Geowissenschaften.
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26.02.2011 16:29 Uhr von lina-i
 
+1 | -2
 
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Irgendwie vermisse ich da einen Zusammenhang: zwischen den Ionenbindungen des Schwefels und dem plötzlichen Umschwung auf die Isotopen des Schwefels.

Soll das heissen, dass die Wertigkeit der (Ionen-)Bindung angeblich das Zerfallsverhalten von radioaktiven Schwefelisotopen beeinflusst? Oder wie muss man das verstehen? Die Quelle gibt da keine ausreichenden Informationen.
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26.02.2011 16:56 Uhr von Friedbrecher
 
+1 | -0
 
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@lina-i: Ich könnte mir vorstellen (ich weiß es nicht, ist nur so ein Gedanke), dass man den Schwefel vor der Altersbestimmung abtrennt, um nicht andere Radioaktivitätsquellen/Verunreinigungen mit drin zu haben. Die Abtrennung geschieht wohl zum Teil chemisch und da ist es dann von Bedeutung, als wieviel-wertiges Ion der Schwefel vorliegt.
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26.02.2011 18:23 Uhr von lina-i
 
+0 | -1
 
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@ Friedbrecher: Nachdem ich mir den Wiki-Artikel zur C14-Methode durchgelesen hatte, finde ich deinen Hinweis sehr einleuchtend.

Die Probe wird chemisch aufbereitet, Elemente und Verbindungen, die eine Messung verfälschen könnten müssen aufwendig abgetrennt werden.

Nur Frage ich mich, warum ich negativ bewertet werde, wenn ich eine Fachfrage an den Author stelle...

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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26.02.2011 19:11 Uhr von alphanova
 
+3 | -1
 
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vielleicht weil der Autor nur die Informationen aus der Quelle (übrigens die Originalpresseveröffentlichung) benutzen darf und nicht die Zeit hat, jeder Frage, die sich dank Google und Wikipedia mit 3-5 Klicks selbst beantworten lässt, nachzugehen...
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27.02.2011 13:06 Uhr von lina-i
 
+0 | -1
 
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Wenn ich für jede Shortnews auch noch: Google bemühen muss, um sie zu verstehen, wozu brauchen wir dann noch Shortnews?

Der Author hat die Möglichkeit, entsprechende Hinweise in den Kommentar zu schreiben. Dieser braucht sich nämlich nicht nur auf den Inhalt der Quelle beziehen.
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27.02.2011 13:52 Uhr von alphanova
 
+1 | -0
 
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nur kleine Kinder lassen sich alles vorgekaut servieren.. bei Erwachsenen darf man schon etwas Eigeninitiative voraussetzen, um an bestimmte gewünschte Informationen zu kommen...

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