26.02.11 10:52 Uhr
 393
 

DGB-Chef hält Hartz-IV-Reform für verfassungswidrig

Michael Sommer, Vorsitzender des DGB, hält die kürzlich verabschiedete Reform der Hartz-IV-Regelsätze für nicht verfassungskonform. Es bestehen laut Sommer Zweifel, ob die Reform mit den Vorgaben übereinstimmen, welche das Bundesverfassungsgericht angeordnet hatte.

Am Freitag hatten sowohl der Bundestag als auch der Bundesrat dem Kompromiss der Regierungskoalition und der Opposition seine Zustimmung erteilt. Bedenken gegen diesen Kompromiss äußerten Sozialdemokraten, Grüne und Linke.

Zugleich äußerte Sommer Kritik an der fehlenden Einigung zur Leiharbeit in Fragen der paritätischen Bezahlung. Vor allem die FDP sei in dieser Frage auf Seiten der Arbeitgeber und blockiere die Gleichbehandlung von Leiharbeitern und Festangestellten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, DGB, Hartz-IV-Reform, Michael Sommer
Quelle: de.news.yahoo.com
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.02.2011 10:57 Uhr von frederichards
 
+15 | -2
 
ANZEIGEN
Stimmt: Leiharbeit müsste immer mind. 20% teurer sein, alls ein Festangestellter
Kommentar ansehen
26.02.2011 11:06 Uhr von onkelbruno
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Gleicher Lohn reicht für den Anfang: erstmal reicht Lohnparität. Da die Zeitarbeitsfirmen ja auch was verdienen wollen, sind so Leiharbeiter automatisch teurer.
Kommentar ansehen
26.02.2011 12:05 Uhr von marktwirtschaft
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
@DerBelgarath: So ein Schwachsinn kann auch nur her halten um eine Begründung zu haben die Löhne zu drücken. Wozu gibt es Tarifverträge? Die werden nicht individuell für jeden einzelnen Arbeiter und Angestellten nach seiner Qualifikation und Leistung ausgehandelt sondern für eine Gruppe. Dennoch steht es jedem frei einen Individuellen Lohn mit seinem Chef aus zu handeln. Außerdem ist Leistung eine schwer meßbare Größe wenn man nicht grad am Fließband arbeitet, was die wenigsten in D nicht tun. In den meisten Berufen ist Leistung rein subjektiv. Beispiele?: Wie mißt Du die Leistung einen Polizisten, an seinen Verhaftungen? Wie die eines Lehrers, an den Noten der Schüler? Wie die einer Krankenschwester oder Pflegers etc.

Unterschiede in der Bezahlung wird es immer geben und das ist auch gut so aber wenn zwei Menschen die gleiche Arbeit verrichten ob nun Mann oder Frau, müssen Sie auch den gleichen Lohn erhalten. Wenn dies auf freiwilliger Basis nicht zu erreichen ist, ist es die Aufgabe des Staates für gerechte Bedingungen zu sorgen.

Blödes Beispiel zum Schluß. Im Straßenverkehr wurde Staatlich eine Geschwindigkeitsbegrenzung in Ortschaften von generel 50km/h festgelegt egeal welche Leistung dein Auto hat. Wenn du möchtest und die Leistung und deine fahrerische Qualifikation es zu lässt kannst du natürlich schneller fahren mußt dann aber auch mit den Konsequenzen leben. Du siehst es geht sehr wohl allgemeinverbindliche Regeln zu schaffen die auch allgemein anerkannt sind. PS: und so alt sind die 50km/h noch nicht einmal

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?