25.02.11 21:33 Uhr
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Marburg: Ordnungsamt gab Einäscherung von Vater wohl ohne Einverständnis in Auftrag

Am 8.02.2011 verstarb ein 55-jähriger Mann in der Klinik in Marburg. Da die Tochter Hartz-IV-Empfängerin ist und kein Geld für eine Beerdigung hat, ordnete das Ordnungsamt eine Einäscherung des Leichnams an.

Der Tochter wurde eine Frist eingeräumt, noch Geld für eine Beerdigung zu besorgen. Doch bereits vor Ablauf der Frist wurde der Leichnam verbrannt. Die Urne sollte in den Bayerischen Wald zu einer anonymen Bestattung befördert werden, da die Kosten in Marburg fünf Mal so hoch wären.

Das Ordnungsamt behauptet, die Tochter hätte in die Einäscherung eingewilligt. Diese aber bestreitet die Aussage.


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WebReporter: promises
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Marburg, Ordnungsamt, Einäscherung
Quelle: www.op-marburg.de

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