25.02.11 16:20 Uhr
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Zwei Planeten mit exakt gleicher Umlaufbahn entdeckt

In einem fernen Sonnensystem haben amerikanische Wissenschaftler erstmalig zwei Planeten entdeckt, die ihren Stern im gleichen Orbit umrunden. Dabei seien die Planeten auf der Umlaufbahn um 120 Grad versetzt.

Theoretisch hielten Wissenschaftler zwei Planeten im gleichen Orbit für möglich, wobei die Planeten in den sogenannten um 120 Grad versetzten "Lagrange-Punkten" um den Stern kreisen müssen, um eine stabile Umlaufbahn zu haben. Ein Beweis im All für die Theorie fehlte jedoch bisher.

Es gibt auch eine Theorie, wonach die Erde früher ihren Orbit mit einem Schwester-Planeten geteilt habe. Durch die Kollision der beiden Planeten soll der Theorie nach auch unser Mond entstanden sein.


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WebReporter: uhrknall
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Planet, Sonnensystem, Umlaufbahn
Quelle: www.popsci.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2011 16:20 Uhr von uhrknall
 
+7 | -1
 
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Ich bin neugierig, ob dieser kosmische Fund einzigartig bleiben wird. Momentan stehen wir ja noch ganz am Anfang bei der Entdeckung ferner Planeten.
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25.02.2011 16:35 Uhr von alphanova
 
+8 | -3
 
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ist falsch wiedergegeben..

die Planeten sind nur um 60 Grad auf ihrer Umlaufbahn versetzt.

die Lagrange-Punkte liegen jeweils 60 Grad vor und 60 Grad hinter dem Zentralkörper
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25.02.2011 16:50 Uhr von Trekki1990
 
+0 | -6
 
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Mal ne Frage "Es gibt auch eine Theorie, wonach die Erde früher ihren Orbit mit einem Schwester-Planeten geteilt habe. Durch die Kollision der beiden Planeten soll der Theorie nach auch unser Mond entstanden sein."

Ich kenne die Theorie und sie ist auch plausibel, aber wenn das so war müssten dann nicht Mondgesteinsbrocken auf der Erde zu finden sein? Oder bin ich da auf dem Holzweg?
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25.02.2011 17:12 Uhr von Carle
 
+2 | -1
 
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@alpha: kommt drauf an wo du die achse durchlegst. wenn du sie genau zwischen die planeten durch den stern legst, sinds tatsächlich pro seite einmal +60° und einmal -60°. misst du aber in bezug auf einen planeten kommst du wahlweise auf 120° oder 240°... er hat es im übrigen korrekt wiedergegeben. wenn einer falsch lag, dann die quelle.
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25.02.2011 17:19 Uhr von K.T.M.
 
+2 | -1
 
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@Carle: Die Planeten sind aber nur 60° versetzt. Stern und ein Planet bilden die Achse und der ander Planet ist im L4 oder L5 also 60° versetzt. Die Quelle hat den Fehler gemacht.

Edit: In der Quelle von der Quelle ist es noch richtig.

"The two planets are part of a four-planet system dubbed KOI-730. They circle their sun-like parent star every 9.8 days at exactly the same orbital distance, one permanently about 60 degrees ahead of the other."

[ nachträglich editiert von K.T.M. ]
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25.02.2011 17:32 Uhr von Carle
 
+0 | -2
 
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@KTm: oder so :P
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25.02.2011 18:40 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -0
 
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wo fängt denn "der gleiche orbit" an? also bei welchem abstand? weil so ein orbit is ja nich diskret
und wie gross is da die messgenauigkeit?
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25.02.2011 19:01 Uhr von Staplerfahrer-Klaus
 
+2 | -0
 
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@ Mr. Science: Stimmt nicht ganz
Epimetheus und Janus haben keine koorbitalen Umlaufbahnen sondern welche die sich nur leicht unterscheiden. Sie tauschen dann jeweils die Umlaufbahnen.
Trotzdem schöner Kommentar.
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25.02.2011 19:27 Uhr von Friedbrecher
 
+4 | -0
 
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@Trekki: "Ich kenne die Theorie und sie ist auch plausibel, aber wenn das so war müssten dann nicht Mondgesteinsbrocken auf der Erde zu finden sein? Oder bin ich da auf dem Holzweg?"

Es ist eher umgekehrt: Der Mond hat eine recht ähnliche Zusammensetzung wie die Erde, daher geht man davon aus, dass sie einen gemeinsamen Ursprung haben. Der Mond ist also ein Erd-Gesteinsbrocken, der abgesprengt wurde.

Da zu der Zeit, als dies geschehenn sein soll, die Erde noch keine feste Kruste hatte (bzw. eine Kruste bei einem Einschlag dieser Größenordnung wahrscheinlich wieder aufgeschmolzen oder weggeschleudert worden wäre), konnte sie sich wieder zu einer Kugel formen und hat keine "Delle" vom Einschlag.
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26.02.2011 12:16 Uhr von Odino
 
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ich lass mal meinen Gedanken freien lauf Wenn ich mir vorstelle(!) auf einem Planeten zu sein, welche auf der gleichen Umlaufbahn einen 2. Planeten hat, was würde das für ein Bild geben, wenn der 2. Planet von der Sonne bestrahlt wird? Bzw. ist der Planet den ganzen Tag sichtbar? Irgendwie faszinierend, erinnert mich an "Vision of Escaflown".
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26.02.2011 17:10 Uhr von cav3man
 
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Odino: Naja das kann man so einfach nicht sagen.

Aber wenn man das mal für die Erde nimmt und der 2.te Planet hinterläuft... dann müsstest du den Planeten kurz vor Sonnenuntergang sehen können.

Wenn er vorrausläuft kurz nach Sonnenaufgang.

Dabei sollte man eigentlich immer einen "Halbplaneten" sehen (bzw. ein klein wenig mehr aufgrund der Kreisbahn)

Ich bin mir hierbei aber nicht ganz sicher...

[ nachträglich editiert von cav3man ]
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28.02.2011 17:11 Uhr von little_skunk
 
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@cav3man: Das lässt sich recht genau berechnen dank Pythagoras.

Die 2 Planeten bilden mit ihrer Sonne ein Dreieck. Ein Winkel ist mit 60° bereits vorgegeben. Bei gleichem Abstand (keine zu starke eliptische Umlaufbahn) zur Sonne ergibt sich für die beiden anderen Winkel ebenfalls 60° wegen Innenwinkelsumme und gleichseitiges Dreieck und so.
Damit lässt sich doch arbeiten. 60° vor bzw nach der Sonne würde sich für den Betrachtet der 2. Planet befinden.
Gehen wir mal von einem 24 Stunden Tag aus. Die 24 Stunden entsprechen 360°. 60° wären dann 4 Stunden.
Das heißt der 2. Planet wäre, wenn er uns vorausläuft, von Sonnenaufgang-4Stunden bis Sonnenuntergang-4 Stunden sichtbar. Wenn er uns hinterherläuft wären es +4 Stunden. Fraglich ist, ob der Planet am Tage sichtbar wäre. Die Sonne übertrahlt ihn vermutlich. Vor Sonnenaufgang bzw nach Sonnenuntergang bleibt aber genug Zeit um den Anblick zu bewundern.

Aus den 60° lässt sich auch erechnen was der Betrachter sehen würde. 66% des Planeten wären angeleuchtet.

Das ganze wird dann aber noch von den Jahreszeiten verfälscht. Die hab ich jetzt unterschlagen.
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01.03.2011 12:32 Uhr von cav3man
 
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little_skunk: Rein aus Interesse würde ich das gerne etwas detailierter haben, vorrausgesetzt du hast überhaupt Zeit dafür =D

Ein paar Sachen sind mir auch noch unklar bei der Rechnung:

Was hat der 60° Winkel mit der Umdrehung des Planeten zu tun.
Also klar das 60° 4 Std entsprechen. Aber die 60° geben doch den Winkel zwischen den Planeten an und beziehen sich nicht auf den möglichen Sichtbereich des einen Planeten auf den Anderen.

Der Sichtbereich sollte (bei gegebenem perfekten Horizont (also ohne Berge, Bäume etc.) 180° betragen (bei Vernachlässigung der Erdkrümmung).

Desweiteren verstehe ich acuh den Ansatz mit dem Pythagoras nicht.
Wenn du einen 60° Winkel zwischen den Planeten hast bildet sich automatisch ein gleichseitiges Dreieck. Dort kann man keinen Pythagoras anwenden. Man kann natürlich das Dreieck halbieren um den rechten Winkel zu erhalten. Die fehlenden Seitengrößen kann man aber einfacher durch Symmetrieverhalten im gleichseitigen Dreieck bestimmen.

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