25.02.11 14:36 Uhr
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Suche nach Leben im All: Neues Konzept für habitable Zonen nötig

Astronomen des Astrophysikalischen Institut Potsdam haben nun eine Arbeit über habitable Zonen veröffentlicht, in denen es um Gezeiteneffekte geht. Planeten, die sich in den genannten Zonen befinden, könnten flüssiges Wasser - was als essenziell für mögliches Leben gilt - auf ihrer Oberfläche haben.

Bisher war bei der Diskussion der habitablen Zone das Hauptaugenmerk auf den Abstand zum zentralen Gestirn gerichtet. Doch die Gezeitenkraft zwischen Stern und Planet spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, was sich durch drei Effekte äußert: Die Rotationsachsen der Planeten können aufgerichtet werden.

So kommt es zu Wetterphänomenen, die einen Planeten lebensfeindlich machen würden. Terrestrische Planeten können durch Sterne außerdem regelrecht "durchgeknetet" werden, was zu starkem Vulkanismus führt. Der dritte Effekt ist eine Angleichung der Rotations- und der Orbitalsperiode wie bei Merkur.


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WebReporter: Getschi2.0
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leben, Suche, All, Planet, Konzept, Exoplanet
Quelle: www.scinexx.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2011 14:36 Uhr von Getschi2.0
 
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Ergänzungen:
Die Aufrichtung der Achse führt zu extrem kalten Polen und einem extrem heißen Äquator. Die Folge wären heftigste Winde.

Der letzte Satz bedeutet ganz einfach, dass der Planet dem Stern immer die selbe Seite zeigt. Dadurch kühlt eine Seite ab und die andere wird extrem heiß. Da ist mir leider der Platz etwas ausgegangen.

Ich finde den Quellenartikel übrigens recht lesenswert. Er ist recht kurz, aber sehr interessant. Die Effekte sind zwar schon länger bekannt, aber in der genannten Arbeit wohl auf quantitativere Weise als bisher zusammengefasst.

[ nachträglich editiert von Getschi2.0 ]
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25.02.2011 21:49 Uhr von Leeson
 
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Es ist ja immer so eine Sache: Leben kann in so manchen Situationen existieren aber halt nicht entstehen.
Wie Bakterien in der Tiefsee in der Nähe von schwarzen Rauchern,
sie können dort überleben aber nicht entstehen.
Leben passt sich an, muss es aber erstmal bis dahin schaffen.

So kann es passieren, das Planeten erst kalt sind aber sich ihrer Sonne annähern
und dann etwas wärmer werden und Leben entstehen kann.
Rückt er dann noch weiter in Richtung Stern, wird es wärmer oder auch heißer aber einige Lebensformen kommen damit super klar und überleben vorerst^^

[ nachträglich editiert von Leeson ]
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04.03.2011 03:07 Uhr von Zephram
 
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Nunja: Das Leben ist möglicherweise in Umgebungen wie den schwarzen Rauchern entstanden, da gibt es Hinweise drauf... Man bedenke: Die Urozeane haben Jahrmillionen hindurch gekocht ^^

jm2p Zeph

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