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Fußball: Ilkay Gündogan wird angefeindet, weil er für Deutschland spielen will

Nürnbergs 20-jähriger Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan hatte bekannt gegeben, dass er für die deutsche U-21 Nationalelf und nicht für sein Heimatland Türkei spielen wolle.

Nun sieht er sich auf der Straße und im Internet Anfeindungen ausgesetzt. Er würde als Verräter tituliert und er solle sich nicht mehr in der Türkei blicken lassen, war im Internet zu lesen.

Laut ihm sei es verständlich, dass jedes Land gute Spieler wolle, "aber solche Sachen sind doch nicht normal", betonte der 20-Jährige in der "Welt".


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Deutschland, 1. FC Nürnberg, Ilkay Gündogan
Quelle: www.sport1.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2011 14:40 Uhr von Nordwindx3
 
+11 | -7
 
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Özil: War das bei Özil nicht genau das gleiche und jetzt feiern ihn alle, weil er bei Real Madrid spielt!? Genauso wird es auch bei Gündogan sein. Sobald der ein großer ist werden die ihn auf einmal doch lieben.
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25.02.2011 15:35 Uhr von thugballer
 
+7 | -27
 
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25.02.2011 15:47 Uhr von Albi.K
 
+19 | -5
 
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@thugballer: Vielleicht liegen die Absagen auch an der mangelhaften Rechtschreibung und der fehlenden Interpunktion.
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25.02.2011 16:09 Uhr von Diego85
 
+12 | -1
 
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Damit hat er ja die Bestätigung das die Entscheidung absolut richtig war.
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25.02.2011 16:10 Uhr von thugballer
 
+3 | -17
 
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25.02.2011 16:23 Uhr von thugballer
 
+6 | -4
 
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nokia: du hast nichts kapiert
mein kommentar war eine antwort auf neu 555

solche dummen spinner die ihn anfeinden sind lächerlich und inakzeptabel

aber neu 555 reduziert alles auf die eine seite
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25.02.2011 16:33 Uhr von WilleyWonder
 
+3 | -1
 
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@Nordwíndx3: Bin ich genau deiner Meinung, die sind ja alle nicht normal.
Erst eine Hetzjagd starten die doch sowiso nichts bringt & dann feiern sie denjenigen weil er ja ein berühmter ´türke´ ist ^^
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25.02.2011 16:44 Uhr von Perisecor
 
+5 | -2
 
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@ thugballer: Fehlende Einsicht ist übrigens auch ein Grund, weswegen viele Firmen lieber auf einheimische Arbeitskräfte zurückgreifen.

Und die Qualität deiner Posts ist eben, und da gibt es auch nichts zu diskutieren, mies.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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25.02.2011 16:59 Uhr von alfajor
 
+4 | -1
 
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Gündogana,
kann schon sein, dass es irgendwelche Kleingeister gibt die Türken als Kanacken bezeichnen.
Ich hab mir allerdings als Deutscher auch schon die Bezeichnung "Schweinefleischfresser" gefallen lassen müsen, was ich genauso unangemesen finde.

Und son Mist mit Thailand und Kinder missbrauchen, wirklich unangemessen. Mal davon abgesehen ist die Türkei ein Land in dem Hochzeiten mit 14 jährigen praktiziert werden. Da ist dann alles ganz legal, geschieht ja innerhalb einer Ehe...

Denk mal nach bevor du sowas schreibst.

Ausserdem, wie kannst du Respekt von Deutschen erwarten wenn du ihnen selbt keinen entgegen bringst?

[ nachträglich editiert von alfajor ]
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25.02.2011 17:06 Uhr von turkishnews
 
+1 | -5
 
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Ich finde es auch nicht gut das er für Deutschland: spielt,für eine Nation die selbst Türken in der 3ten Generation noch nicht als Deutsche Akzeptiert.....die wollen ausschlieslich nur besonders begabte "Deutschtürken" wie in diesem fall gut Fussball spielen können. Sobald der Junge mal ein tief hat,wird es sofrot wieder zum "Türken" degradiert.
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25.02.2011 17:20 Uhr von Maku28
 
+6 | -1
 
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@turkish: das hat nix mit der Nation zu tun...das machen Menschen immer so. Beispiel spanische Presse bei den Spielern von Real Madrid. Spielste gut biste ein Held, spielste Scheisse biste der grösste Versager und müsstest aus dem Land gejagt werden.
Das machen Deutsche auch mit Deutschen,,, siehe Michael Ballack oder Lothar Mattheus. Wie schnell viele vergessen haben, was diese Beide für den deutschen Fussball geleistet haben.
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25.02.2011 17:30 Uhr von DerTuerke81
 
+4 | -2
 
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alfajor: #Mal davon abgesehen ist die Türkei ein Land in dem Hochzeiten mit 14 jährigen praktiziert werden. Da ist dann alles ganz legal, geschieht ja innerhalb einer Ehe...#

das ist nicht legal weil es verboten ist
es gibt imam ehen aber die sind nicht gültig (zum glück)

@News
jeder darf da spielen wo er will und wer nimmt foren einträge schon ernst
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25.02.2011 17:34 Uhr von SoN-GoZu
 
+1 | -4
 
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Nationalmannschaften: Ich finde jeder sollte in der Nationalmannschaft spielen aus dessen Land er stammt. Es ist meiner Meinung nicht richtig, dass sich ein Spieler seine NM aussuchen kann. Dafür sind die Fußballclubs da. Es ist zwar sinnlos genaue Regeln aufzustellen, da es nicht immer eindeutig ist, welchem Land der Spieler zugehört, aber es sollte schon irgendwie eingegrenzt werden. Jemand dessen beide Elternteile Türkisch sind sollten z.B. nicht für die deutsche NM auflaufen dürfen, egal ob in Deutschland geboren oder nicht. Wenn jemand z.B. eine Deutsche Mutter und einen türkischen Vater hat, sollte der Spieler aber mit guten Gewissen selbst entscheiden zu welcher Nationalität er sich zugehörig fühlt. Ich finde es absolut scheiße wenn man äußere Umstände in diese Entscheidung mit einfließen lässt. Viele lassen sich z.B. davon beeinflussen welche NM stärker ist und somit die besseren Chancen bestehen WM zu werden. Einige wählen auch die NM je nachdem in welcher sie gute Chancen auf ein Stammplatz haben, weil sie für die andere zu schlecht sind. Auch kommen manche mit einem Nationaltrainer nicht klar und wählen deswegen die andere Nationalmannschaft. Ein Beispiel ist ja der Özil, der wegen Fatih Terim nicht für die Türkei aufläuft. Jedes mal wenn bei der Nationalhymne ein Spieler nicht mitsingt weil er sich dieser nicht zugehörig fühlt, könnte ich kotzen. Egal bei welcher!
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25.02.2011 18:00 Uhr von Naberler
 
+2 | -2
 
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@alfajor: Tja, ich spreche aus Erfahrung. Ich bin hier in Deutschland geboren und bin hier aufgewachsen. Ich kann besser Deutsch sprechen als Türisch. Ich habe das alles erlebt.
Wenn wir mit unserer Jugendmanschaft in einer Pizzeria saßen, kamen grundsätzlich Pizzen mit Salami obwohl ich immer gesagt habe, das ich eben das nicht esse!! Als Antwort von meinen Trainer kam immer "kannst doch die Salamis wegtuen" -> sag mir mal, ist das Respekt??
Zu den Hochzeiten mit Minderjährigen:
Es ist gesetzlich Verboten in der Türkei. Was kann der türkische Staat dafür wenn in irgendeinem kurdischen Dorf 50 KM entfernt von aller Zivilisation ein kurdischer Dorfbewohner (die meisten sprechen kein Türkisch`= gelungene Intergration???) seine Tochter für Brautgeld "verkauft".
Sowas gibts bei den Kurden leider und in ganz ganz seltenen Fällen bei Türken auch.
Naja zurück zum Thema:
Gündogan hat keine falsche Entscheidung getroffen, ich resprektiere diese Entscheidung. Genau so habe ich auch Özil im Spiel nicht ausgepfiffen!!
Nur kotzt es mich an wenn hier mit Fußball Politik gemacht wird. Woher wollen wir wissen das er sich nicht wegen dem Geld für Deutschland entschieden hat??

Und zu Thailand brauch ich ja nix mehr sagen, das ist offenkundig!
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25.02.2011 18:26 Uhr von alfajor
 
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turkishnews, ich finde das ein ganz schwieriges Thema, vor allem, weil es denke ich völlig ok ist, wenn ein Türke (oder um es mal zu generalisieren) ein Deutscher mit Wurzeln im Ausland sich mit seinen Wurzeln identifiziert auch als solcher gesehen wird.
Ich denke es ist weniger eine Frage der Generation sondern mehr der identifikation mit dem Land

Was geschieht, wenn sich jemand wie dieser Fussballspieler sich zu einem Schritt wie diesem entscheidet, siehst du hier.
Er spielt für das Land in dem er aufgewachen ist und auf diesem Wege identifieziert er sich auch gewissermassen mit diesem Land. was er dafür bekommt ist eine "Abstrafung" von denen, die sich, in diesem Fall mehr mit der Türkei identifizieren.
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26.02.2011 07:58 Uhr von PhoenixY2k
 
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@Naberler, @thugballer: Wenn wir hier schon bei lächerlichen Vorurteilen sind, ihr werdet doch mit euren Schwester und Cousinen verheiratet, da ist klar, dass man nicht nach Thailand muss.

Ganz ehrlich, diese lächerlichen "alle-über-einen-Kamm-scheren"-Kommentare sind sowas von daneben.

@thugballer
schonmal dran gedacht, dass es an dir liegt, dass du nur Absagen bekommst und nicht an deinem Namen? Wie heißt es so schön? Wie man sich bettet, so liegt man?
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26.02.2011 08:27 Uhr von Moriento
 
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Also ich bin auch ein Immigrant in 3ter Generation, allerdings kein Türke. Natürlich identifiziert man sich mit seinem Herkunftsland, und hat auch manchmal Probleme, die Deutschen zu verstehen (nicht sprachlich). Trotzdem bin ich auch ein deutscher Staatsbürger, spreche perfekt deutsch, und falle durch mein Verhalten nicht immer unangenehm auf, weil ich mich ja gegen die blöden Kartoffelfresser auflehnen muss. Ich kenne nur eine türkische Familie, die wirklich integriert ist (ähnlich wie meine Familie, auch wenn die Regeln in der Familie wesentlich rückständischer sind).Für die Anderen ist die Türkei noch immer das Heimatland, dort werden die Häuser gebaut, dort schafft man das Geld hin. Je nach religiöser Ausrichtung ist Deutschland für den Großteil entweder ein Gastland, in dem man nur Geld verdient, oder es wird mit der Zeit von den Türken übernommen (das habe ich so schon mehrfach gehört). Da hat man doch keine Fragen mehr zur Integration. Jede Form der Integration wird als Assimilation verstanden und abgelehnt, wenn einer doch integriert ist, muss er eben mit Anfeindungen rechnen, wie Fußballspieler immer wieder über sich ergehen lassen müssen.

[ nachträglich editiert von Moriento ]

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