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Karl-Theodor zu Guttenberg: Junge Union ruft zur massiven Unterstützung in Umfragen auf

Überwältigend sind die Umfragewerte der "Volksabstimmung", einer Umfrageaktion des Boulevard-Blattes "Bild", die eine deutliche Mehrheit für den Verbleib des Verteidigungsministers im Amt suggeriert (SN berichtete). Scheinbar steht das Blatt dem Minister treu zur Seite.

Es wurde aber nicht erwähnt, dass die Junge Union zur Manipulation der Umfrageergebnisse über das Internetportal "Facebook" aufgerufen hatte. Nur so ist zu erklären, dass die Umfragewerte in fast allen Online-Leserbefragungen anderer großer Tageszeitungen einen Rücktritt befürworten.

Auch in anderen Online-Medien, wie den Webseiten einiger Radiosender oder Nachrichtenmagazinen fallen die Umfragewerte negativ für den Verteidigungsminister aus. Eine teilweise deutliche Mehrheit der Umfrage-Teilnehmer stimmte für einen Rücktritt von zu Guttenberg.


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WebReporter: lina-i
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umfrage, Karl-Theodor zu Guttenberg, Unterstützung, Junge Union
Quelle: www.stuttgarter-zeitung.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2011 10:33 Uhr von lina-i
 
+17 | -1
 
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Es ist auffallend, dass die Umfragewerte des Springer-Papiers so stark abweichen. Auch eine "repräsentative Umfrage" bescheinigt ähnliche Mehrheitsverhältnisse für einen Verbleib im Amt. Die anstehenden Wahlen werden das Verhalten des Ministers jedoch mit berücksichtigen.
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25.02.2011 10:54 Uhr von usambara
 
+4 | -3
 
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Was Guttenberg und Gaddafi-Junior gemeinsam haben: Saif al-Islam, der einer größeren Medienöffentlichkeit durch seine "Bis-zur-letzten-Kugel"-Rede vom 21. Februar bekannt wurde und den man schon zum Weltwirtschaftsforum in Davos einlud, studierte an der London School of Economics and Political Science (LSE), die ihm 2007 einen Doktortitel für eine Arbeit mit dem Titel "The Role of Civil Society in the Democratisation of Global Governance Institutions" verlieh.
In diese Arbeit soll Saif al-Islam einem Crowd-Prüfungs-Wiki zufolge fremdes Material hineinkopiert haben, ohne dies entsprechend zu kennzeichnen. Auf Seite 45 etwa findet sich die Passage: "The expansions of the IMF´s membership, together with the changes in the world economy, have required the IMF to adapt in a variety of ways to continue serving its purposes effectively". Ein Satz, der exakt so auf der englischen Wikipedia-Seite zum Weltwährungsfonds steht, wo er am 12. September 2005 eingefügt wurde, also lange vor der Abgabe von Saif al-Islams Dissertation.

Das Abschreiben Saif al-Islams verwundert um so mehr, als ihm sein Vater eigentlich vormachte, wie leicht es ist, ohne Arbeit an einen Doktortitel zu kommen: Der Geografiestudiumsabbrecher erhielt nämlich 2007 den Ehrendoktor der "Megatrend"-Universität in Belgrad. Der sichtbarste Grund, warum das geschah, war Medienberichten zufolge, dass er einige bulgarische Krankenschwestern, die in Libyen arbeiteten, erst zum Tode verurteilen und später frei ließ.
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25.02.2011 10:56 Uhr von Baststar
 
+24 | -0
 
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sind die von der Jungen Union eigentlich alle Gehirngewaschen? Irgendwie tun dir mir schon fast leid! ;-P
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25.02.2011 10:59 Uhr von s3xxtourist
 
+18 | -2
 
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Wann endlich merken die Bürger, dass der feine Baron nichts weiter, als ein Blender ist. Geschönter Lebenslauf, die Tätigkeit im Familienunternehmen mit drei! Mitarbeitern hatte er vollmundig als Kompetenzaneignung für sein Amt als Wirtschaftsminister verkauft. Leute wie Guttenberg gibt es zuhauf- und erst wenn der Schnee geschmolzen ist, kommt die Hundescheiße zum Vorschein, die sie hinterlassen haben....
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25.02.2011 11:01 Uhr von usambara
 
+12 | -2
 
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Bild-Online Umfrage: Er sollte zurücktreten.
57%
Er macht seinen Job gut.
35%
Er macht eine unglückliche Figur.
4%
Ihm ist der Erfolg offenbar zu Kopf gestiegen.
4%
675.000 Stimmen

Peinlich für Bild, das die Online-Umfrage genau das Gegenteil sagt als ihre Telefonumfrage.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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25.02.2011 11:12 Uhr von Peggy123
 
+10 | -2
 
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Guttenberg nein danke! Politiker, das bedeutet eigentlich "Volksvertreter".Ich bin der Meinung, das Volk sollte von so einem Minister nicht vertreten werden soll.Bisher hat er in seinem Amt noch nichts
erreicht. Jeder normale Bürger wird für seine Taten bestraft.
Ich kann auch nicht in ein Geschäft gehen und Waren klauen,
und dann sagen, ich habe es nicht mit Absicht getan.Da fehlen mir einfach die Worte. ER MUSS ZURÜCK TRETEN!!
Gisela
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25.02.2011 11:31 Uhr von killerkalle
 
+4 | -1
 
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UMFRAGEN UND STUDIEN VERBIETEN: und dann Volksabstimmungen wie in der Schweiz und dann alle ran .....dann kann keiner meckern
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25.02.2011 11:46 Uhr von tenge
 
+10 | -0
 
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die junge union: ist auch für:
internetöffnungszeiten
verbot von pornographie im internet
zugang zum internet nur mit gültigem personalausweis (d.h. anmeldung und verlauf speichern. datenschutz ade)
etc etc...

wenn DIE generation an die macht kommt, in ca. 30 jahren, werden wir uns noch den guttenberg zurückwünschen...
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25.02.2011 11:51 Uhr von usambara
 
+5 | -0
 
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Wer hoch stapelt, kommt ganz nach oben? Er habe mit teilgenommen "an einem Gang, den die Familie mit begleitet hat" - und zwar federführend, erklärte Guttenberg im Februar 2009. Gemeint ist der Börsengang des Rhön-Klinikums im Jahr 1988 - da war der Minister gerade einmal 17 Jahre alt. Eine erhebliche Doppelbelastung neben dem Abitur, die einige Beobachter schon damals auf die Idee brachte, zu Guttenberg sei möglicherweise ein "Aufschneider".
Freier Journalist bei der "Welt" sei er gewesen, lässt zu Guttenberg die Besucher seiner Internetseite wissen. Und zwar "bis 2002" - in diesem Jahr zog er in den Bundestag ein. Ging seiner Abgeordnetentätigkeit also eine erfolgreiche journalistische Karriere voraus? Wohl kaum. Guttenberg war lediglich als Praktikant in der Redaktion unterwegs. Mit freier Mitarbeit hat das wenig bis gar nichts zu tun, zumal auch die Ausbeute an journalistischen Erzeugnissen aus dieser Zeit äußerst gering ist. Acht kleinere Beiträge produzierte zu Guttenberg in einem Zeitraum von sechs Monaten, die Hälfte davon zusammen mit erfahrenen Kollegen. Als Autor, so sein damaliger Vorgesetzter, sei zu Guttenberg einfach zu unauffällig gewesen. Auch die angeblichen "berufliche[n] Stationen in Frankfurt und New York", die der Verteidigungsminister in seinem Lebenslauf anpreist, sind lediglich Praktika - im Rahmen seines Studiums, das letztendlich in einer peinlichen Dissertation endete.
Guttenberg, der im wissenschaftlichen Arbeiten erwiesenermaßen nicht sattelfest ist, sei Vorsitzender des "Neuen Akademischen Forums e. V. ". Das klingt gut - doch ist über die genaue Tätigkeit dieses Vereins zunächst einmal nichts bekannt. Lediglich der Sitz des Vereins mit dem seriös klingenden Namen lässt sich finden: in der Münchener Fürstenstraße. Damit liegt die Residenz des Neuen Akademischen Forums im gleichen Gebäude wie die Freiherrlich von und zu Guttenberg´sche Hauptverwaltung. Ist der Verein letztlich nur eine weitere schöne Angabe im freiherrlichen Lebenslauf, ohne tiefere Bedeutung?
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25.02.2011 12:02 Uhr von Pilot_Pirx
 
+12 | -0
 
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das zeigt nur die Verkommenheit: der jungen Union
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25.02.2011 12:36 Uhr von hboeger
 
+2 | -6
 
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an alle Kommentatoren oben: alles Müll was da kommt ! ! !
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25.02.2011 12:40 Uhr von Flutschfinger
 
+9 | -1
 
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Junge Union: Die Mitglieder sind in der Regel BWL-Studierende, sich selbst überschätzende, sich selbst Manager-in-Spe sehende Arschlöcher. Meine persönliche Erfahrung.
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25.02.2011 13:17 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+7 | -0
 
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Und was sollen wir unseren Kindern: erzählen, wenn der Theodor im Amt bleibt?
Ja kinder, das ist so, wenn man die grössten Lügen erzählt und ein reiches Elternhaus hat, dann hat man das Recht dazu unser Land zu regieren?

Frau von der Leyen, was sagen sie denn dazu?
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25.02.2011 13:41 Uhr von anderschd
 
+2 | -1
 
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Das ist doch: im Prinzip nix neues. Im Titel und Text sind Namen und Partei beliebig austauschbar.
Und über die BILD..., na ja so ist sie halt.
In der online Ausgabe hat Gutti auch schlecht abgeschnitten.
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25.02.2011 14:21 Uhr von Omega-Red
 
+2 | -0
 
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Das Beste was er für seine Glaubwürdigkeit tun könnte wäre endlich die Konsequenzen zu ziehen und zurückzutreten.

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