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Studie: Gewalt in Videospielen macht Spieler nicht gefühlskälter

Die amerikanische Studie testete 122 Teilnehmer. 45 von ihnen spielten ein halbes Jahr lang vor dem Test Videospiele, die anderen Kandidaten nicht. In der Theorie sollten die Videospieler desensibilisierter sein als die anderen.

Die Forscher zeigten den Probanden 150 Bilder mit Darstellungen verschiedenster Gewalt und Ekel. Eine Stunde später sollten die Tester die Bilder aus einem größeren Stapel wiedererkennen.

Ergebnis der Studie ist, dass es zwischen den Gruppen keine größeren Unterschiede gibt. Nicht einmal innerhalb einer Gruppe traten signifikante Differenzen auf. Die Frage ob Videospiele das Verhalten auf langfristige Zeit negativ beeinflussen, sei damit allerdings noch nicht beantwortet.


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WebReporter: V-Rodlesberger
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Game, Gewalt, Videospiel, Ekel
Quelle: www.next-gamer.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2011 06:27 Uhr von V-Rodlesberger
 
+9 | -2
 
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Eine erneute Studie und ein erneuter Sieg für die Gamer. Selbstverständlich will man immer noch nicht anerkennen dass Videospiele kein Auslöser sind. Selbstverständlich sind mehrere Faktoren, wie beispielsweise das soziale Umfeld, Ursache für unkontrollierte Gewalt und Ausweglosigkeit.
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25.02.2011 07:19 Uhr von syndikatM
 
+3 | -12
 
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nein: natürlich haben medien keinen manipulativen einfluss auf die konsumenten. deswegen gibt die werbeindustrie auch milliarden dafür aus, weil sie nix damit bezwecken. und die deutschen werden auch nicht immer fetter, weswegen überall umsonst mit essen geworben wird. und das rauchen der gesundheit schadet, den hinweis kann man sich auch sparen, weil konsumenten total abgehärtet auf rein gar keine umwelteinflüsse reagieren.
wir sind schließlich alle zombies schon dermaßen gefühlskalt, wir reagieren auf gar nix mehr was man uns zeigt. alles nur verschwörung um arme pc spieler zu mobben.
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25.02.2011 07:52 Uhr von Flutlicht
 
+24 | -0
 
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Bei meinem letzten Amoklauf wurde der Akku vom Bluetooth Keyboard leer :(
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25.02.2011 09:06 Uhr von abugilgil
 
+8 | -0
 
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Es geht um Gewaltdarstellung und als Bild benutzt du was von Zelda? xD

Naja es könnte auch weitere 1000 Studien geben die beweisen dass games nicht gewalttätig machen und dass "Killerspiele" keine Amokläufer ausbilden, allerdings sind da einige Politiker so stur, bei denen geht ihre Meinung vor der allgemeinen Logik. Die schalten alle auf Stur und bleiben bei "Killerspiele sind böse"
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25.02.2011 09:13 Uhr von Maverick Zero
 
+2 | -0
 
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Der letzte Satz: "Die Frage ob Videospiele das Verhalten auf langfristige Zeit negativ beeinflussen, sei damit allerdings noch nicht beantwortet."

Hier kommt es nun mal auf mehre Faktoren an. Eine große Rolle spreche ich dabei der Erziehung und dem sozialen Umfeld zu.
Wenn vernachlässigte, 8 Jahre alte Kinder unbeaufsichtigt den ganzen Tag UT spielen, dann würde es mich extremst wundern, wenn das die Entwicklung des Kindes NICHT beeinträchtigen würde.

Das Problem ist dabei nur, wie soll man in solchen Situationen gegensteuern? Die Bundesregierung kann wohl kaum dazu aufrufen "Eltern, kümmert euch um eure Kinder".
Dabei könnte das so viele Probleme lösen.... schade...
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25.02.2011 09:17 Uhr von Nihilist76
 
+7 | -0
 
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Diese ganze Videospieldiskussion ist so saudämlich: Als Kinder haben wir mit Erbsenpistolen auf einander geschoßen. Wenn wir die nicht hatten, haben wir mit dem ausgestreckten Zeigefinger so getan als ob. Das ist doch völlig normal.
Immer wenn ein Irrer Amok läuft, fordern alle Konsequenzen, aber die traurige Wahrheit ist, dass man solchen Wahnsinn niemals völlig ausschließen kann.
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25.02.2011 09:25 Uhr von jens3001
 
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syndikatM: du verwechselst etwas.

Bei Werbung geht es darum ein Produkt anzupreisen und zu suggerieren der Mensch bräuchte es.

Bei Computerspielen steht die Unterhaltung im Vordergrund, nicht der die Spieler zu Gewalttaten zu überreden.


Die Ausgangsthese war ja wohl ob das dauerhafte Zocken von Computerspielen mit gewalttätigen Inhalten die Hemmschwelle für Gewalt im realen Leben herabsetzt.
Dem scheint nicht so zu sein.

Es geht also darum ob Computerspiele der Auslöser für Amokläufe sind oder nicht.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen das Ballerspiele, egoshooter, Prügelspiele, etc. eher helfen sich abzureagieren als real jemanden zu töten.
Eine Runde Streetfighter hat mich damals immer schnell wieder abgelenkt und runtergebracht wenn ich mal mies drauf war.
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25.02.2011 10:24 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+2 | -0
 
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hey hey: Die haben doch nur mal wieder in einer sinnlosen Studie das bewiesen, was millionen von Gamer eh schon seit anbeginn der Zeit wussten.... Gab doch sogar schon Studien die belegt haben, das Menschen die Gewaltspiele spielen sogar reale Gewalt mehr ablehnen und diesbezüglich mehr Aktivitäten im Gehirn haben als Personen die nichts damit zu tun haben.

Nur die verbohrten Gegner kann sowas nicht überzeugen, da reicht weltweit ein Depp der zufällig dann noch ein Game zu Hause hat und alles wird verschärft.
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25.02.2011 10:26 Uhr von Murgol
 
+5 | -1
 
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@Maverick zero spricht genau das richtige an Als Vater von 3 Kindern kann ich nur bestätigen, dass man die Kinder im Auge behalten muss.

Das Problem im wesentlichen ist nicht ob im Spiel Gewalt dargestellt wird oder nicht sondern wie das einzelne Kind auf ein Spiel reagiert. So müssen wir bei unserem Jüngsten immer wieder regulierend eingreifen, da er aufgrund mangelndem Erfolgserlebnis in jedem beliebigen Spiel aggressiv werden kann.

Unsere Tochter ist da genau das Gegenteil, die kann UT3 oder auch andere Titel spielen und bleibt immer ruhig und gelassen, egal ob Sie gewinnt oder verliert.

Im wesentlichen sind die Amokläufer ein Personenkreis, welcher sich die Meinung gebildet hat, einen Erfolgsdruck nicht erfüllen zu können, egal ob selbst auferlegt oder durch andere. Daher ist es wichtig, dass wir auf uns und auf unsere Bekanntenkreis aufpassen.

@Maverick:
Die Bundesregierung kann wohl was tun, in Deutschland sollte ein Umfeld geschaffen werden wo es reicht, wenn ein Elternteil zum arbeiten geht. In vielen Familien sieht es momentan so aus, dass beide Eltern jeweils 1-2 Jobs nachgehen müssen um den Unterhalt zu bestreiten.

Es würde schon reichen wenn beide Elternteile (Vater und Mutter) in einer Woche zusammengerechnet nicht mehr als 45 Stunden arbeiten müssten um einen guten normalen Lebensstandard zu unterhalten.
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25.02.2011 11:05 Uhr von Maverick Zero
 
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@Murgol: Danke für die Zustimmung.

Ich versuche das schon seit rund 8 Jahren so zu vermitteln. Leider stößt man bei dieser Thematik zu oft auf taube Ohren. Schnell heisst es "diese gefährlichen Computerspiele verderben die Kinder ja eh nur...". Eine richtige Argumentation, ein Blick auf das Gesamtbild ist dann gar nicht erst möglich.

Du sprichst Amokläufe an: Wenn man sich die Amokläufer der letzten Jahre ansieht, so haben diese immer gemeinsam, dass sie unverstandene Aussenseiter waren und sich in einer schwierigen sozialen Situation befanden. Leider interessiert dieses "Detail" aber die wenigsten.
Zu einem gewissen Punkt verständlich: Computerspiele oder besser "Killerspiele" sind eine fassbare Sache. Ein "Feindbild" wenn man so will, gegen das man direkt vorgehen kann.
Soziale Probleme dagegen sind eher abstrakt. Ganz platt gesagt, kann man nicht einfach ein "Verbot von sozialen Problemen" fordern oder die Menschen zu mehr Menschlichkeit "verpflichten".
Man sucht sich schlicht und einfach die bequemste und vermeintlich schnellste Lösung.
Dass die Lösung "Killerspiele verbieten", "Waffengesetze verschärfen" oder "Metalldetektoren an Schulen" tatsächlich aber gar keine Lösung ist und am eigentlichen Ziel vorbeischiesst, das wird dann wieder gerne verschwiegen und unter den Tisch fallen lassen.

Aber zurück zum Hauptthema: Deine Erfahrung mit deinen Kindern ist exakt die selbe, die ich gemacht habe. Menschen sind nun einmal unterschiedlich und reagieren verschieden auf Reize, Einflüsse und Beeinflussungen. Alleine hierdurch kann schon keine pauschale Aussage getroffen werden, was Kinder dürfen / nicht dürfen sollten. Es muss individuell von Fall zu Fall entschieden werden und auch im Laufe der Zeit immer wieder nachgeprüft werden, ob bestimmte Spiele o.ä. immer noch geeignet sind.
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25.02.2011 11:30 Uhr von jens3001
 
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Murgol: Was du vorschlägst hört sich an wie Paranoia. Auf jeden und jedes aufpassen wie er / sie sich verhält.

Ich finde es aber gut, das du deine Kinder so individuell behandelst. Das sie beide spielen dürfen aber auf deinen Sohnemann passt du anders auf als auf deine Tochter.
Durch so ein Verhalten könnte man, so denke ich, schon viele Probleme im Vorfeld vermeiden.

Aber das die Bundesregierung dafür sorgen muss, das eine 5-köpfige Familie von 1 Vollzeitjob leben kann halte ich für ein Gerücht.
Wie soll das denn funktionieren?

Besser für die Erziehung und angenehmer für die Eltern wäre es allemal. Aber irgendwo muss man auch sehen das die Arbeit keine lästige Nebenbeschäftigung ist, sondern nunmal der Erwerb von "Wasser und Brot".
Und ich kann mir persönlich nicht vorstellen wie es zu finanzieren sein sollte 5 Personen so zu subventionieren, das sie mit dem Einkommen von 1 Vollzeitstelle auskommen.
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25.02.2011 11:40 Uhr von tsuyo
 
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Eher das gegenteil: war noch jemand bei COD4 total traurig am Ende : < ?


Und wieder total Happy am Anfang von COD 6? ^^

Captain Price forever :D
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25.02.2011 11:40 Uhr von Maverick Zero
 
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@jens: Es würde ja genügen, wenn eine dreiköpfige Familie mit einem Vollzeitjob auskommt. Knackpunkt ist einfach der, dass sich ein (erwachsenes) Familienmitglied um den Nachwuchs kümmern kann. Müssen die Kinder einen Großteil des Tages bei den Groß- oder Urgroßeltern oder in der Kinderbetreuung verbringen, weil beide Elternteile Vollzeit arbeiten müssen, dann stimmt etwas nicht.

Zum Stichwort "Paranoia": Ich halte es absolut nicht für paranoid, wenn man kontrolliert, was die eigenen Kinder den Tag über tun. Ich halte es vielmehr für die Pflicht der Eltern eben dies zu überprüfen.
Ganz überspitzt ausgedrückt: Die Eltern sollten schon wissen, ob der 7 jährige Sohn den ganzen Tag unbeaufsichtigt Horrorfilme schaut und Doom 1 spielt.
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25.02.2011 12:10 Uhr von Bandito87
 
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Gedächtnisstudie?? Ist das nicht eher ne Gedächtnisstudie? Die sollten sich Bilder ansehen und nach ner Stunde wiedererkennen. Was hat das mit Abstumpfung zu tun?
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25.02.2011 13:40 Uhr von Murgol
 
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@jens: Warum Paranoia ? Schaut euch die Nachrichten aus der "Yellow Press" an.

Wenn ein Vater mit seiner Stieftochter 8 Kinder zeugen kann, dann ist dies aktives wegschauen.

Wenn mitten in der Fußgängerzone Unrecht geschieht und keiner zuhilfe kommt, ist dies ebenfalls aktives wegschauen.

Ich spiele selbst extren viel, und doch spiele einige Titel inzwischen, nicht weil sie mir noch gefallen, sondern wegen den Kontakten die man im Laufe der Zeit geknüpft hat.
(Egal ob es WoW, Aion, Runes of Magic ... oder andere)

Wenn ich auf meine Umgebung achte, heisst dies nicht, sie 24h/365d zu kontrollieren. Es reicht schon im entsprechenden Moment "da" zu sein. Einfaches Beispiel, von einem Spieler haben wir im TS immer wieder gehört, dass er "genug" hat und alles in seinem Leben "schei..." läuft, aber in Kürze ihn das nicht weiter kümmern wird.
Wir fragten nach, was sich in Kürze verändert. Antwort: Das erfahrt ihr wenn es soweit ist.

Darauf haben wir Kontakt zu Selbsthilfegruppe, Arzt und Psychologe aufgenommen ohne ihn namentlich zu nennen und uns Rat eingeholt wie wir damit umgehen sollen.


Wir brauchen unsere Umwelt und unsere Umwelt braucht uns, und beides viel öfters als der einzelne denkt oder sich selber zugesteht.

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