24.02.11 18:00 Uhr
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Keine Studiengebühren mehr in Nordrhein-Westfalen

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen schafft die Studiengebühren ab. Im Düsseldorfer Landtag wurde dies am heutigen Donnerstag mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken beschlossen. Die Regelung gilt ab dem kommenden Wintersemester.

Seit 2006/2007 konnten die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen von den Studenten bis zu 500 Euro je Semester fordern. Vor der Wahl hatten die SPD und die Grünen die Abschaffung der Studiengebühr versprochen.

Nordrhein-Westfalen ist damit das dritte Bundesland, das die Studiengebühr wieder abgeschafft hat.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Student, Studium, Studiengebühr
Quelle: www.wdr.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2011 18:30 Uhr von Nasa01
 
+3 | -12
 
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Jetzt: wäre noch interessant zu wissen wie die Grünen SPD Linke sich das vorstellen:
WER kommt denn nun für die Kosten auf?
Der Bund? Also die breite Mehrheit des Volkes?
Die Kommunen? Über denen schwebt ohnehin schon der Pleitegeier.....
Und was ist mit den Dauerstudierern?
Wer bezahlt denn das alles?

[ nachträglich editiert von Nasa01 ]
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24.02.2011 19:31 Uhr von Lawelyan
 
+4 | -2
 
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Hmmm: Wie wäre es mit eine Steuer auf Kapitaleinkommen, in jeglicher Form...

Vielleicht den Steuern auf Arbeitseinkommen gleichziehen und die Steuervergünstigungen streichen... ja, ich glaub das wäre was... damit könnte man auch das bezahlen...

Und es wäre nicht immer die Mittelschicht die bluten muss...
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24.02.2011 20:22 Uhr von Nasa01
 
+3 | -2
 
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@Lawelyan: es wird aber die Mittelschicht bluten.
Wie immer.
Da sich die ganzen Studiengänge nicht allein finanzieren wird das wohl irgendwer bezahlen müssen.
Schade nur, dass die Minusklicker nur auf das Minus drücken, aber eine Antwort schuldig bleiben.
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24.02.2011 20:39 Uhr von earlhickey
 
+6 | -4
 
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@Nasa01: jaja das kann die sogenannte "Mittelschicht" immer besonders gut: rumheulen

Das die Studiengebühren aber dazu führen das Kinder aus Hartz-IV Familien, oder allgemein schlechter gestellten Familien nicht studieren können ohne nen Kredit aufzunehmen, wird aber nicht bedacht.
Man sollte auch mal bisschen weiter denken als bis zum Gartenzaun...typisches nerviges Stammtischgelaber
Wozu das ganze führt kann man sich ja denken: der sozial niedriger gestellte Teil der Gesellschaft wird immer größer.

[ nachträglich editiert von earlhickey ]
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25.02.2011 05:58 Uhr von frederichards
 
+1 | -2
 
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Gut, das sie abgeschafft ist! Die Befürworter hier kommen anscheinend sämtlich aus gut gepolstertern Umgebungen, sonst wären sie tief betroffen.

Das Studium an finanzielle Erfordernisse zu knüpfen unterwandert die Grundrechte Freie Berufswahl Art. 12 GG und die freie Entfaltung der Persönlichkeit Art. 2 GG (Grundgesetz - unsere Verfassungsrechte Art. 1-20 GG).

Aber klar ist, das die Wirtschaft berechtigte Angst hat, zu den Ausbildungskosten der sog. Elite herangezogen werden, die dies durch gezieltes Sponsoring einzelner Unis/Stipendien viel billiger mit Studiengebühren haben konnten.

Richtig so. Gleiche Rechte für alle Bürger, entgegen denen, die sich gleicher wähnen.

[ nachträglich editiert von frederichards ]
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25.02.2011 08:10 Uhr von Bergab
 
+3 | -0
 
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dank Länderfinanzausgleich: alles easy und kein Problem.
Ich wünsche mir hier in Bayern für meine Kinder auch eine Erlassung der Studiengebühren. Die Studierenden in Badenwürttemberg hätten bestimmt auch nichts dagegen keine Studiergebühren zu bezahlen. Gleiches Recht für alle.
Auf großem Fuß leben auf Kosten anderer ist leicht.
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25.02.2011 18:42 Uhr von Nasa01
 
+1 | -1
 
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@earlhickey: Jetz hör aber auf mit deiner H IV Familie.
Wieviele Studierende aus Hartz 4 gibt es denn?
Und wegen 500 € Studiengebühren wird wohl keiner nen Kredit aufnehmen. Das Problem liegt in den Lehrmitteln, in der Miete und anderswo. Wegen 500 € im Jahr wird sich keiner von einem Studium abhalten lassen.
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26.02.2011 02:00 Uhr von sabun
 
+0 | -0
 
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Studiengebühren wie folgt Finanzieren: 1. Abzug des Bundeswehreinsatzes aus Afganistan
2. Erhöhung der Kaptalertragssteuer
3. Erhöhung der Mehrwertsteuer von 7 auf 19% bei Hotelübernachtungen

Eine Mehrbelastung würde nur bei der Erhöhung der Kapitalsteuer zu bemerken sein. Bei Punkt 1 und Zwei ist das Finanzvolumen vorhanden.

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