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Quantencomputer: Innsbrucker Forscher benutzen Ionenpakete als Quantenantennen

Bereits vor sechs Jahren konnten Physiker aus Innsbruck ein Quantenbyte erzeugen, indem sie acht Ionen miteinander verschränkten. Dies ist aber erst ein kleiner Schritt auf dem Weg zu brauchbaren Quantencomputern, da man für diese noch mehr Quantenbits benötigt. Das Problem ist dabei die Verknüpfung.

Die Ionen werden in elektromagnetischen Fallen gefangen, die allerdings nur eine begrenzte Aufnahmefähigkeit haben. Die Innsbrucker Physiker nutzen mehrere kleine Register, so dass die Ionenpakete 54 Mikrometer weit auseinander liegen. Durch das anlegen einer Spannung beginnen diese zu schwingen.

Dabei entsteht eine Antennenwirkung, so dass die Ionen Funkwellen ausstrahlen und auch empfangen können. Somit ist es auch möglich, Quanteninformationen zwischen den Paketen auszutauschen. Je mehr Ionen ein Paket enthält, desto weiter und schneller lässt sich die Information senden.


WebReporter: Getschi2.0
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Entwicklung, Physik, Quantencomputer
Quelle: science.orf.at

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24.02.2011 16:40 Uhr von Getschi2.0
 
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Übrigens besteht ein Quantenbyte aus acht Quantenbits. Kommt einem also irgendwie bekannt vor ;-)

Das Experiment ist außerdem zeitgleich in den USA geglückt, Hab allerdings eine österreichische Quelle genutzt, die sich klarerweise eher auf die Innsbrucker Forscher konzentriert.

Bin ja mal gespannt, ob es in absehbarer Zeit was mit konkurrenzfähigen Quantencomputern wird. Zumindest für 2011 bin ich pessimistisch ;-)

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