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Landkinder erkranken weniger an Asthma

Wie eine Studie der TU München, der Universität Ulm sowie Forschungsinstitutionen aus Großbritannien, Schweiz, Frankreich und den Niederlanden herausfand, gibt es in der Umgebung eines Bauernhofes tatsächlich mehr Bakterien und Pilze als in anderen Regionen.

Für die Studie nahmen 6.963 Kinder im Alter zwischen drei und zwölf Jahren aus Süddeutschland teil. Von 489 Kindern wurde zur Überprüfung eine Blutprobe vorgenommen und eine Staubprobe von der Matratze, um die jeweilige Bakterien- und Pilzmenge festzustellen.

Zudem stellten die Forscher auch fest, dass je mehr Mikroorganismen vorhanden sind, umso geringer das Risiko ist, an Asthma zu erleiden. Wie die Bakterien- und Pilzsporen das Immunsystem der Kinder beeinflussen, sodass es zu keinem Asthma kommt, konnte aber noch nicht geklärt werden.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Risiko, Erkrankung, Asthma, Bauernhof
Quelle: de.news.yahoo.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2011 08:46 Uhr von diehard84
 
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konnte noch nicht geklärt werden ? ich würde mal sagen wenn man von klein auf mit einer richtigen umwelt (tiere, natur, dreck...) in kontakt kommt dann bildet das immunsystem selbst eine gesunde abwehr die bei den kinds in den sagrotan städten fehlen da dort alles daheim klinisch sauber sein muss und alle nur vorm tv hocken anstatt mal raus zu gehn...wie will da ein immunsystem etwas aufbauen?

[ nachträglich editiert von diehard84 ]
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24.02.2011 10:52 Uhr von karmadzong
 
+4 | -0
 
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hmmm.. als dorfkind: darf ich sagen das allergien bei meinen altersgenossen praktisch unbekannt sind, ebenso bei unseren kindern..
wir haben bei unserem Junior von anfang an darauf geachtet das er sich auch mal die finger schmutzig macht und ebenso wurd unser botanischer Garten fleissig benutzt um dort spazieren zu gehen damit sein damaliges babynäschen auch mit hier sonst nicht heimischen pollen in berührung kommt und von anfang an as immunsystem den umgang damit lernt..

das schlimmste was man seinem kind antun kann ist es in einer sterilen umgebung aufwachsen zu lassen.. sowas gehört verboten..
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24.02.2011 12:51 Uhr von a.j.kwak
 
+1 | -0
 
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"Wie die Bakterien- und Pilzsporen das Immunsystem der Kinder beeinflussen, sodass es zu keinem Asthma kommt, konnte aber noch nicht geklärt werden"

wird wohl das gleiche prinzip sein wie bei einer impfung und is doch auch schon lange bekannt dass es so ist.
so neu kommt mir die erkenntnis der studie jetz nicht vor
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24.02.2011 18:22 Uhr von Gypsi
 
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schon bekannt, aber Studie nötig: Ist zwar schon länger bekannt, aber trotzdem gut, wenn das wissenschaftlich belegt wird.

Es funktioniert übrigens nicht wie eine Impfung, denn man will ja genau das Gegenteil erreichen. Eine Impfung will eine Immunantwort erreichen, während bei Allergien und Folgeerkrankungen wie Asthma harmlose Stoffe ja gerade nicht angegriffen werden. Kinder, die auf dem Land leben haben also ein Immunsystem das Allergene wie Pollen eher toleriert, vermutlich über regulatorische Zellen (Tregs)

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