24.02.11 07:17 Uhr
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Chandra liefert ersten direkten Beweis für Suprafluid im Kern eines Neutronensterns

Zwei Forschungsteams aus Russland und Mexiko haben unabhängig voneinander den Supernova-Überrest "Cassiopeia A", einen Neutronenstern, untersucht. Die vom Röntgenteleskop Chandra gelieferten Daten enthalten den ersten direkten Beweis für die Existenz eines Suprafluids im Kern des Neutronensterns.

Im Gegensatz zu künstlich erzeugten Suprafluiden auf der Erde kann diese bizarre Form der Materie in Neutronensternen auch bei extremen Temperaturen zwischen 0,5 und einer Milliarde Grad Celsius entstehen. Möglich wird dies durch die sehr hohe Dichte, bei der Elektronen und Protonen ineinander gedrückt werden.

Das 11.000 Lichtjahre entfernte Objekt im Sternbild Cassiopeia hat sich den Daten zufolge in der letzten Dekade um vier Prozent abgekühlt. Nach Ansicht der beteiligten Forscher wird der Temperaturabfall durch die Bildung eines Neutronen-Suprafluids im Kernbereich hervorgerufen und noch einige Jahre andauern.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Beweis, Kern, Chandra, Suprafluid
Quelle: www.astropage.eu

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2011 07:17 Uhr von alphanova
 
+11 | -4
 
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In der Quelle stehen weit mehr Infos als ich hier unterbringen kann. Die Studien sind hochinteressant, weil sie dabei helfen werden, die Eigenschaften und vor allem den Aufbau von Neutronensternen besser zu verstehen.
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24.02.2011 08:39 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -14
 
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24.02.2011 08:51 Uhr von alphanova
 
+15 | -2
 
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gemeint ist natürlich zwischen 0,5 Milliarden und einer Milliarde Grad Celsius. ich hab nicht angenommen, dass man es in dem Fall missverstehen könnte
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24.02.2011 11:08 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -9
 
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@alphanova: Nu siehst: es geht.

Allerdings ist °C noch immer eine ungewöhnliche Einheit.

In dier Physik wird eigentlich immer °K genommen, wobei das bissle Unterschied bei 0,5 Mrd auch schon wurscht sein dürfte.

EDIT: In der Quelle steht _garnichts_ von Celsius.

[ nachträglich editiert von rubberduck09 ]
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24.02.2011 11:29 Uhr von Il_Ducatista
 
+1 | -3
 
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Zweifel: was passiert eigentlich wenn ein angeblich punktförmiges Teilchen wie das Elektron in ein erheblich voluminöseres Teilchen wie ien Proton hineingedrückt wird. Wenn das Elektron wirklich punktförmig wäre wie könnte dann mit dem Proton wechselwirken`Ist das doch ein Hinweis dasss ein Elektron ein schwaches Dipolmoment haben kann und oder ein gewisse nicht punktförmige Ausdehung hat? Muss man in dieser GRössenordnung seine Vorstellung vom Punkt als einem Gebilde mit null Ausdenhung revidieren? Oder ist das Elektron dann eine 4 dimensionale Erscheinung eines eigentlich 5 dimensionalen Teilchens
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24.02.2011 11:58 Uhr von Wompatz
 
+5 | -2
 
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@rubbendruck09: SETZEN 6!!!

In Physik wohl nicht aufgepasst? Das heißt nur K (Kelvin), ohne ° (Grad) davor! Wenn klugscheißen dann bitte richtig.
und die 273,15 °C bzw. K machen bei 0,5-1 Milliarde "was auch immer" doch auch nix mehr aus!

Super News!

[ nachträglich editiert von Wompatz ]
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24.02.2011 12:03 Uhr von rubberduck09
 
+0 | -8
 
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@Il_Ducatista: Das können wir alle nur vermuten und versuchen,
Theorien aufzustellen, die zu den gemessenen Daten passen. Ob diese stimmen sei mal dahingestellt. Zu oft schon wurden solche Theorien in den Wind geblasen mit dem Fortschritt der Wissenschaft.

Selbst die Existenz von Elektronen und anderen Elementarteilchen ist nicht wirklich trivial zu belegen und eigentlich nur Symptomatisch nachzuweisen.
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24.02.2011 12:24 Uhr von Leeson
 
+4 | -1
 
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@rubberduck09: Wenn schon einige bei einer Aufzählung vo zweier Temperaturen ins schwanken kommen oder in einem anderen Fall noch nichts von Arthropoden und Lobopoden gehört haben, find ich die Angabe der Temp. mit der Maßeinheit Celsius nur fair ;)

@News
Ich finde es klasse, das man mal eine astronomische Veränderung - mal abgesehen von de Sternenbewegung - in Prozent angeben kann.
Vorallem über einen Zeitraum von einigen "Dezijahren" ;)
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24.02.2011 12:26 Uhr von alphanova
 
+6 | -0
 
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@rubberduck: Zitat aus der Quelle:

"Der Beginn der Suprafluidität tritt in Materialien auf der Erde bei extrem geringen Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt ein, aber in Neutronensternen kann sie bei Temperaturen von fast einer Milliarde Grad Celsius einsetzen. Bis jetzt gab es eine sehr große Unsicherheit bei den Abschätzungen dieser kritischen Temperatur. Die neue Studie engt die kritische Temperatur auf einen Wert zwischen einer halben Milliarde und knapp einer Milliarde Grad ein."

man beachte das CELSIUS zwischen "Grad" und "einsetzen"
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24.02.2011 12:41 Uhr von Hugh
 
+5 | -1
 
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@ rubberduck: Na, wieder mit der Zurschaustellung Deines Halbwissens beschäftigt? Im anderen Thread wetterst Du gegen das Leasing-Prinzip, hier stellst Du unter Beweis, dass Du nicht weißt, was der wissenschaftliche Theoriebegriff aussagt und welchen erkenntnistheoretischen Stellenwert er hat.
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24.02.2011 13:37 Uhr von rubberduck09
 
+1 | -3
 
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@Hugh @Leeson: @Hugh
Belege doch bitte, warum grade _du_ so viel Vollwissen haben mußt. Daß du meine Beiträge aus einem anderen Thread hier reinbringst, zeigt mir, daß du ein astrowissenschaftlicher Fahrlehrer sein mußt, der noch dazu BWL studiert hat. Alle Achtung!

@Leeson
Die Aufzählung war keineswegs eindeutig, sonst wäre ich ja nicht drübergefallen. Deine beiden Fachbegriffe machen deinen Beitrag keineswegs besser sondern zeigen nur, daß du entweder ein Fremdwörter-Lexikon bedienen kannst oder das ggf. irgendwo aufgeschnappt hast. Überlegenes Wissen deinerseits belegen sie jedenfalls alleinstehend so noch nicht. Was Gliederfüßer mit Supraleitung zu tun haben sollen erschließt sich mir jedenfalls nicht. Warum zum Teufel soll ich mir die (lateinischen) Bezeichner für Tierstämme merken? Das ist in meinen Augen nur sinnvoll, wenn man andere als Dumm hinstellen will um von der eigenen Dummheit abzulenken.

@alphanova
Danke - das hatte ich glatt überlesen.

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