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Bundeswehr: Üblicherweise Degradierung nach Plagiatsfall

Das Einreichen einer plagierten Examens-Arbeit an der Bundeswehr-Universität München führte vor zwei Jahren zur Degradierung des Einreichenden.

Auf der Homepage der Bundeswehr-Universität München heißt es zum Thema Plagiate: "Die bei der Abgabe der Diplomarbeit vorgeschriebene Erklärung, dass die Arbeit selbstständig angefertigt wurde, ist eine dienstliche Meldung".

Somit gilt die Anfertigung eines Plagiats an Universitäten der Bundeswehr als dienstrechtliches Vergehen und kann disziplinarisch geahndet werden. Zudem sei ein Offizier für die Bundeswehr nicht mehr tragbar, sollte nachgewiesen werden, dass eine eingereichte Arbeit von einem Ghostwriter stammt.


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WebReporter: TendenzRot
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Bundeswehr, Plagiat, Degradierung
Quelle: www.mz-web.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2011 22:19 Uhr von TendenzRot
 
+20 | -3
 
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So ist das also bei der Bundeswehr. Es wäre in diesem Zusammenhang interessant zu erfahren, ob das für den obersten Dienstherren so auch zutrifft.
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23.02.2011 22:35 Uhr von Sir.Locke
 
+10 | -19
 
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was soll uns das sagen diese geschichte von vor 2 jahren? der zusammenhang zu guttenberg erschließt sich mir auch nicht ganz. denn guttenberg hat weder an einer bw-uni studiert, noch ist er (aktives) mitglied der bundeswehr, er ist verteidigungsminister, und dieses ist kein bw-rang...
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23.02.2011 22:58 Uhr von Johnny Cache
 
+10 | -8
 
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Und? Man kann von dem Mann ja halten was man will, aber was haben Regeln der BW damit zu tun?
Das ist ja gerade das tolle daß Zivilisten das Sagen über den Verein haben. ;)
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23.02.2011 23:05 Uhr von TeKILLA100101
 
+4 | -8
 
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und es geht schon wieder los kaum wird irgendwo was über wen geschrieben, so erscheinen direkt die nächsten meldungen über irgendwen der irgendwo irgendwann irgendwas gemacht hat und welche folgen das für diese person hatt aber für den politiker nicht.

ganz ehrlich? heutzutage muss man(n) seinen lebenslauf doch tunen, damit man gegen frauen und behinderte noch ne chance hat, die kriegen doch bei gleicher eignung alle den job....

also wieso nich auch nen doktor erschummeln... keine sau hats rausbekommen (bis jetzt) und vor allem keine sau hats interessiert, ich will nich wissen wieviel hier nicht mal wussten, dass er nen doktor hat...
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23.02.2011 23:07 Uhr von TendenzRot
 
+14 | -2
 
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@Johnny: Die Regeln der BW mögen für den Herrn Minister nicht gelten. Das war auch mehr als Gleichnis gedacht.

Andererseits posiert er doch so gerne mit seinen Jungs und Mädels in Afghanistan und verweilt auch gerne mal mit der Frau Gemahlin vor Ort. Insofern ist es nicht "allzuweit" hergeholt hier ähnliche Maßstäbe ansetzen zu wollen.
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23.02.2011 23:42 Uhr von lina-i
 
+12 | -1
 
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Gutti ist nicht nur gleicher als seine: Untergebenen, er ist auch gleicher als jeder Andere in der Koalition.
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24.02.2011 00:08 Uhr von Floppy77
 
+11 | -0
 
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Die kleinen hängt man, die großen lässt man laufen.
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24.02.2011 00:50 Uhr von mahoney2002
 
+3 | -0
 
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Und beim Plagiator sagt man, es lebe der Kanzler!!!!
Dreckspack
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24.02.2011 00:58 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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LOL: Da hat der Chef aber Glück, dass er zivil studiert hat...
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24.02.2011 01:11 Uhr von Silent_Santa
 
+1 | -3
 
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schön das ma wieder etwas wichtiges vergessen wurde.
Nämlich, dass mit dem Erreichen des Abschlusses an der Uni-BW München auch der höhere Offiziersgrad einher kommt.... Ist das Studium nicht bestanden gibts auch diesen Rang nicht. Somit klare Kiste!
Und wieder.....wäre der Job des Verteidungungsministers an den Dr. geknüpft, wäre das vergleichbar..... So ist das wieder nur der Versuch Stimmung zu machen!
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24.02.2011 08:54 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -1
 
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@Autor und Co: Nach Lesen der News habe ich zwei Fragen:

- Hat Guttenberg an der Uni-BW München studiert, oder wieso soll für ihn die Studienordnung dieser Uni gelten? Wäre mir neu dass Studienordnungen einfach übertragen werden können. Ich habe leider mit meinem Diplom keinen höheren Dienstgrad erhalten, muss mich wohl noichmal an meiner ehemaligen Universität beschweren...

- Der in dieser News und in der Quelle zitierte Bereich bezieht sich auf Diplomarbeiten. Kennt hier wirklich niemand den Unterschied zwischen Diplomarbeit und Dissertation? Bitte bei Wikipedia nachlesen, sonst werden zukünftige Diskussionen wirklich peinlich für euch.

Ansonsten bleibt mir noch zu sagen: Ist er für die Bundeswehr nicht mehr tragbar, dann wird er halt Außenminister. Da sind die Anforderungen nicht so hoch, hier dürfen auch Linksradikale rein die sich früher Straßenschlachten mit der Polizei geliefert haben.
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24.02.2011 18:53 Uhr von ElChefo
 
+0 | -2
 
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Vollkommen irrelevante Information.

Guttenberg hat weder in irgendeinem Arbeits-, Ausbildungs-, oder Dienstverhältnis gestanden, als er seine fragliche Dissertation verfasste. Da hätte man jetzt auch über die Studienordnung der Universität Yale oder meinetwegen Timbuktu-West schreiben können. Hat absolut nichts mit dem Fall zu tun.
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24.02.2011 19:09 Uhr von CHR.BEST
 
+0 | -2
 
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Soweit ich in Staatskunde noch firm bin, unterseht ein Bundesminister lediglich der Kanzlerin/dem Kanzler.
Sie/Er alleine ernennt oder entläßt Minister.

Ein Minister ist immer eine Zivilperson, also kann ein Verteidigungsminster auch kein Teil der Bundeswehr sein. Somit gelten für ihn nicht diesselben Regeln.

Im Verteidigungsfall ist übrigens die Kanzlerin/der Kanzler automatisch Oberbefehlshaber(in) sämtlicher Streitkräfte, stünde also sogar über dem Verteidigungsminister.

Das alles ist natürlich nur rein rechtlich betrachtet, ohne Berücksichtigung moralische Aspekte.

Laut Westerwelle wäre ja alles, was legal ist, auch legitim.
Nach dieser Logik wären übrigens auch die Rassengesetze der Nazis legitim gewesen, weil für einen gewissen zeitlichen Abschnitt in der Geschichte hatten sie bekanntlich Gültigkeit.

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