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Bundeswehr: Werbefeldzug in der Bild geplant

Das Bundesministerium der Verteidigung plant laut Financial Times Deutschland eine groß angelegte Werbekampagne für die Bundeswehr in den Springer-Blättern Bild und Bild am Sonntag, sowie deren Online-Ableger.

Das Ministerium hofft so, Nachwuchsprobleme, die mit der Aussetzung der Wehrpflicht einhergehen könnten, kompensieren zu können. Vor allem mit Geringqualifizierten und Ausländern liebäugelt man, um die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr sicherzustellen.

Dies ruft allerdings auch Kritiker einer Berufsarmee auf den Plan, die vor einer Armee der Unterschicht warnt. Wie viel dieser Werbefeldzug kosten wird, ist bislang noch nicht bekannt.


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WebReporter: Eleanor_Rigby
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bild, Werbung, Bundeswehr, Plan
Quelle: www.ftd.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2011 21:38 Uhr von Lyko
 
+2 | -0
 
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Die beste Werbung wäre ein Abzug aus Afghanistan.
Ich denke nicht das die Bundeswehr ansich am Mangel von Rekruten Schuld ist, sondern eher die Politik.

Und was Geringqualifizierte und Ausländer angeht denke ich, dass das Ministerium sich die Sache sehr einfach macht.
Denn wenn die Leute schon da sind, hat das Ministerium das Problem nicht mehr...um so mehr die Dienststellen also die eigentliche Bundeswehr.
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23.02.2011 21:47 Uhr von Katzee
 
+9 | -2
 
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Bundesministerium der VERTEIDIGUNG: Wo, wer oder wen VERTEIDIGT eine deutsche Berufarmee Deutschland im Ausland? Die Bundeswehr ist als reine deutsche territoriale Verteidigunsarmee 1949 aufgestellt worden.

Afghanistan hat weder Deutschland noch irgendeinen Europäischen Staat noch die USA angegriffen. Also: Was machen unsere Soldaten in Afghanistan? Und wofür sollen die "neuen deutschen Berufssoldaten" ihr Leben lassen?

Terroristen kann man nicht mit "Krieg" bekämpfen, in dem man Tausende von unschuligen Zivilisten niederbombt. Terroristen müssen in Guerilla-Taktik unterwandert und ausgeschaltet werden. Das kann man nicht mit einer Berufsarmee.
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23.02.2011 22:38 Uhr von Baststar
 
+3 | -1
 
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es werden einfach dumme leute gesucht, die in den krieg ziehen sollen
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23.02.2011 22:48 Uhr von TendenzRot
 
+2 | -1
 
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Fremdenlegion ick hör dir trapsen: Sind wir doch mal ehrlich, wozu brauchts eine Qualifikation? Zum draufhauen muss man nicht studiert haben. Dazu passt auch genau das Blatt in dem die Kampagne gestartet wird. Exakt die richtige Zielgruppe.

Eine Söldnerarmee ist auch besser zu führen. Bei einer Armee bestehend aus Wehrpflichtigen könnte ja versehentlich mal einer dabei sein der nachdenkt bevor er einen Befehl befolgt.
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23.02.2011 22:49 Uhr von Mordo
 
+1 | -1
 
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Bei der Schlagzeile kam mir irgendwie das hier in den Sinn:

http://www.youtube.com/...

@ Katzee:

Was machen unsere Soldaten in Afghanistan?

---

http://www.sueddeutsche.de/...
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23.02.2011 23:38 Uhr von Rob550
 
+5 | -1
 
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Es bringt weder Werbung über die Bild zu schalten noch Ausländer zu verpflichten.

Mit Sicherheit wird über die Bild nciht die gewünschte Zielgruppe getroffen. Außerdem ist eine "Zeitung", die sowieso schon öfters gegen gewisse Teilstreitkräfte gehetzt hat die falsche Werbeplattform.

Ausländer. Klar kann man denken, dass man so mehr Personal finden könnte. Nur:

a) haben einige Ausländer Integrationsprobleme wie z. B. schlechte Sprachkenntnisse oder eine unangemessene Haltung gegenüber Fleiß (soll nciht von Fremdenfeindlichkeit zeugen, sondern sind Erfahrungen, die ich selbst gemacht hab).

b) Zudem kommt hinzu, dass der nötige Nationalstolz fehlt, dass man für Volk und Vaterland seinen Dienst verrichtet.

Wäre es nciht bessere Werbung, dass die Bundeswehr attraktiver gestalten wird? Damit meine ich, dass mehr Rechtssicherheit für die Soldaten geschaffen wird oder Einsätze wie der in Afghanistan beendet werden. Schließlich ist es sehr demoralisierend, wenn man genau weiß, dass man dort den eigenen Feind ausbildet und die sturen Köpfe in Berlin behalten ihren Kurs. Ich persönlich möchte nähmlich nciht in einer Holzkiste zurückkommen um dann ein weiteres sinnloses Opfer in dem "Wiederaufbau" Afghanistans zu sein.
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23.02.2011 23:59 Uhr von TendenzRot
 
+2 | -2
 
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@Rob550: Berufsarmee, Söldner, schon mal gehört? Du haust Leute kaputt, keiner stellt Fragen und du bekommst Geld dafür. Überall auf der Welt, auch im eigenen Land. Ist doch nicht so schwer zu begreifen, oder?
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24.02.2011 00:09 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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Katzee: Die Methoden, die du forderst, sind die gleichen Methoden, die kritisierst. Oder wahlweise, wenn sie in Effekt wären, kritisieren würdest.

Sie würden sich komplett der parlamentaren, demokratischen Kontrolle entziehen, Streitkräfte (welcher Prägung auch immer) auch auf eigenem Territorium gegen teilweise die eigene Bevölkerung (zB Eric Breiniger, Abu Adam, Sven Lau) agieren lassen und ein Maß an Überwachung und Aufklärung erfordern, das du bestimmt nicht erwägen möchtest. Sei froh, das es so ist, wie es ist. Deine Ideen entspringen - entschuldige, wenn ich das so sage - eher aus Fernsehserien wie 24 als dem wahren Leben.
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24.02.2011 09:34 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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@Harun-Al-Radschid dazu müsste aber einiges in den Gesetzen geändert werden, soviel ich weiß ist die Bundeswehr nicht im innern einsetzbar.

In Deutschland wird nach dem Prinzip vom Marx (oder Engels?) regiert "halte immer gut 50% der Bevölkerung zufrieden und es wird nie eine Revolution geben". Und das tun sie ja wohl ganz gut, brauch man nur hier bei SN sehen wie die Leute reden die nen Job haben der super bezahlt ist oder durch andere Umstände den Arsch an der Wand haben, keiner von denen würde sich für irgendwas einsetzen das zb Harz4 erhöht wird. Dazu sind Menschen nach einer gwissen Zeit im Wohlstand einfach zu selbstgefällig geworden.

Ich glaube die gehen nur auf die Zielgruppe vor wo sie sich ide größten Chancen ausrechnen, weil eine Werbung soll ja auch Erfolg haben ansonsten kann man sich diese Werbung sparen.

"Geringqualifizierte und Ausländer" kannst du auch so auslegen in "Dumme und Gewaltbereite".
In einer Armee zu dienen die nicht mehr für den Schutz Deutschlands eingesetzt wird sondern nur noch den Interessen der Industriellen und Waffenlobby dient, da würde keiner der normal denken kann reingehen.
Wehrdienspflichtige kannst du nicht verheizen, also muss eine Berufsarmee her und die schön aufgefüllt mit Idioten und dann passt das.
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24.02.2011 12:36 Uhr von artefaktum
 
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Den Werbefeldzug für Verteidigungsminister Guttenberg der seit Monaten bei der BILD läuft gab´s übrigens umsonst!

(Wobei mir einfällt: Wäscht da vielleicht eine Hand die andere?)
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24.02.2011 15:56 Uhr von ElChefo
 
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harun: Du wirfst da aber einiges zusammen, was nicht zusammengehört.

Die Bundeswehr ist und bleibt ein aussenpolitisches Instrument. Nicht mehr, nicht weniger. Es gibt einige wenige Umstände, die einen äusserst begrenzten Einsatz der Bundeswehr im Inneren (unter schwersten Genehmigungsvorraussetzungen) möglich machen, aber damit hat es sich schon. Alle Untersuchungen und Ideen, wie man die Bundeswehr im Inneren über die momentanen Möglichkeiten hinaus einsetzen könnte, führten entweder zur Aufgabe des Planes oder der Einstellung durch die Judikative.
Das Einzige, das wirklich geschieht, ist ein Umbau der Armee um die geänderte, nicht gestiegene Bedrohungslage zu reagieren. Ist doch auch nur logisch und gut so. Was hättest du lieber: Ein Halbe-Millionen-Mann-Heer, das für jeden besonderen Auslandseinsatz erst noch die benötigte Ausrüstung kaufen muss - wo es doch an sich schon teuer genug ist, oder eine Armee, die überschaubar, aber qualitativ adäquat zur Reaktion befähigt ist? ...und alleine schon aufgrund ihrer quantitativen Begrenzung günstiger ist?


Was deine "Gesetzesänderungen" angeht, wenn du schon so rhetorische Fragen stellst:
Zähl doch mal auf, welche Gesetze geändert wurden und wieviele deiner Grundrechte beschnitten wurden. Wäre mal interessant zu sehen, ob wir am Ende objektiv betrachtet nicht doch auf dieselbe Summe kommen.
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24.02.2011 16:30 Uhr von Rob550
 
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@ TendenzRot: Lies mal meinen Post und die News genau durch. Wie du feststellen wirst, wird solchn eine Armee unfähig sein, sich selbst zu verteidigen. Schlecht qualifiziertes Personal hat auch in der Bundeswehr nichts zu suchen.

Schau dich mal in der Welt um bei den Armeen: die meisten Soldaten genießen ne topp Ausbildung (die Bundeswehr wäre mit Sicherhit eine der besten Armeen, wenn sie nciht kaputtgespart werden würde und ihr ne moderne Ausrüstung zur Verfügung stünde).

Du willst doch nciht wirklich eine Berufsarmee mit Söldnern gleichsetzen oder? Söldner sind Leute, die i.d.R. von Warlords/Terroristen bezahlt werden, um ihre Interessen zu wahren.
Eine Berufsarmee hingegen ist eine reguläre, schlagkräftige und gut ausgebildete Truppe, die ihr Land verteidigen können. Soldaten zählen zu regulären Kräften und Söldner/Milizen sind eher Schlägertrupps zuzuordnen.
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24.02.2011 18:51 Uhr von ElChefo
 
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Rob550: Nur ne kleine Korrektur:

Söldner sind - wertungsfrei - Menschen mit militärischer Ausbildung, die ihren Dienst nicht in der Uniform eines Landes, sondern unter die Ägide eines Unternehmens stellen. Der Auftraggeber eines solchen Unternehmens muss nicht zwingend ein Warlord oder Terrorist sein. Ersterer hätte das auch gar nicht nötig, da er "seine" Armee aus seinen "Untertanen" (zwangs-)rekrutiert. Siehe dazu auch Dostum, Oberst (mittlerweile General) Razak oder etwa Hesb-i-Islami Gulbudyyin.

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