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Fragestunde im Bundestag: Karl-Theodor zu Guttenberg will Ministeramt weiterführen

Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg musste sich heute den Fragen der Opposition im Zusammenhang zu den Plagiatsvorwürfen stellen. Dabei wurde er gefragt, was er denkt, welche Signale er mit seinem Verhalten aussende.

Der Minister antwortete, dass seine Signale sich ausschließlich an die Arbeiten eines Verteidigungsministers orientieren. Er sagte: "Und das sind Signale, die ich weiterhin mit dem Verantwortungsbewusstsein ausüben und ausfüllen will, wie ich das bisher getan habe."

Allerdings räumte der Minister ein, dass er in Richtung der Wissenschaft "ein schlechtes Signal" abgegeben habe mit seiner "offensichtlich sehr fehlerhafte Doktorarbeit".


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Minister, Bundestag, Karl-Theodor zu Guttenberg, Verteidigungsminister, Befragung
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2011 15:16 Uhr von xjv8
 
+17 | -3
 
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hat wie alle Politiker Pattex am Hintern!! Ist nichts wirklich Neues.
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23.02.2011 15:21 Uhr von anderschd
 
+2 | -3
 
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Ziemlich wenig Infos. Er hat doch vielmehr gesagt. Linaaaaaaaa, wo bleibst du?
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23.02.2011 15:26 Uhr von DeepForcer
 
+4 | -8
 
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@xjv8: Wenn dein "Chef" dich dabei erwischt, wie du deiner Arbeit nicht so nachkommst wie du solltest, nimmst du dann auch deinen Hut und gehst freiwillig?
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23.02.2011 15:54 Uhr von Querdenker01
 
+4 | -1
 
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Der smarte Typ Schwiegersohn will einfach nicht gehen! Dem entgegen stehen wohl große Pläne, unseren Gigolo 2013 an die Spitze zu hieven. Aus Gründen o.g. Bezeichnung, müsste Merkel wohl nicht hinter ihm, sondern vor ihm stehen.
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23.02.2011 16:03 Uhr von Guschdel123
 
+5 | -2
 
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@ DeepForcer: -> "Die Bundesminister werden auf Vorschlag des Bundeskanzlers vom Bundespräsidenten ernannt und entlassen"

Sollen Merkel/Wulff nun ihren einzigen Sympathieträger (wenigstens ansatzweise) feuern, oder wie meinst du das?
Klar, muss ich in deinem Beispiel dann darauf hoffen, dass mein Chef nett ist. Allerdings ist mein Chef normalerweise nicht so zwingend auf mich angewiesen (= ich bin ersetzbar), wie ich auf ihn.
Guttenberg ist aber sehr wohl wichtig für die Bundesregierung, v.A. für Merkel und von daher wird sie ihn nicht entlassen, wieso auch..

Das freiwillige Gehen bedeutet gleichzeitig immer die Übernahme von Verantwortung, sowie das Erkennen der eigenen Fehler und Reue. Man kann es in etwa mit dem Harakiri der Shogun vergleichen: Entlasse ich mich selbst, wahre ich mein Gesicht.

Ein Guttenberg hingegen kann nur mit Phrasen um sich werfen, von Verantwortungsbewusstsein reden und dann andere dafür Bluten lassen (siehe Gorch Fock), er wird leider niemals seinen Platz räumen.
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23.02.2011 16:18 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -3
 
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Jap er hat sich entschuldigt er hat seine Fehler angezeigt, auch wenns unbewusst war und seine Ehrlichkeit betont, ohne die er keine Glaubwuerdigkeit besitzen wuerde.

Was nur fraglich ist, sind seine Fehler wirklich unbewusst entstanden und ist er wirklich ehrlich?

Seine bisherigen Leistungen zeigen ein stetiges hin und her zwischen ehrlichen und nicht ehrlichen Aussagen und die Masse an ´bloedsinnigen Fehlern´ (alleine diese Herunterspielung der Plagiatsvorwuerfe ist schon ein Schlag ins Gesicht von Offizieren, die wegen aehnlichen Vorfaellen direkt degradiert werden) laesst diese Frage noch offen....
...aber da wollen wir an dieser Stelle mal fair sein und glauben mal an die Bayreuther Uni und ihre objektive Ueberpruefung der Dissertation...

Naja und wenn der Herr im Amt bleibt, brauchen wir uns wenigstens keine Sorgen zu machen, dass er seine Nebenjobs ernster nimmt, als den Ministerposten. Er hat ja heute schliesslich ausgesagt, dass ihm da neben den Aemtern und der Familie sonstige Arbeit zu schnell ueber den Kopf waechst....deswegen hat er ja auch fuer die Arbeit 7! Jahre gebraucht....
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23.02.2011 16:19 Uhr von supermeier
 
+2 | -1
 
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Armselig in bester Kohl Manier: Läuft gerade auf Phönix, einfach nur armselig wie er da einen auf armes bemitleidenswertes Männeken macht.

@Herrensocke
Wenn er den Uffz-Lehrgang besucht hat, war mindestens 2 Jahre Zeitsoldat.
6 Monate Grund- und Spezialausbildung, 6 Monate Uffz-Lehrgang, 12 Monate und zur Entlassung Beförderung zum StUffz.
Auch kann man bei Reservistenübungen noch befördert werden.

[ nachträglich editiert von supermeier ]
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23.02.2011 16:20 Uhr von Yoshi_87
 
+4 | -2
 
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Abscheulisch: Mehr fällt mir zu diesem verlogenen Mistkerl nicht ein.
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23.02.2011 16:35 Uhr von supermeier
 
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@Herrensocke: Nach einem Jahr kann man Uffz sein, war bei genau so.
Ich weiß jetzt nicht mehr genau wie das damals mit dem BFD war, bzw. mit Studium und vorzeitiger Freistellung.
Nach zwei Jahren kann man StUffz werden, inklusive Grundausbildung und Spezialausbildung.
Zudem gab´s 92 die Möglichkeit seine Verpflichtung kurzfristig aufzuheben durch die Zusammenlegung mit der NVA.

Aber sein Lebenslauf ist ja auch geschönt wie schon berichtet wurde.

[ nachträglich editiert von supermeier ]
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23.02.2011 17:10 Uhr von suschu
 
+4 | -1
 
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Ohman: Der Kerl weiß aber auch wie er es machen muss. Es geht hier nicht darum fehler zuzugeben...die kann jeder mal machen...er soll gefälligst zugeben dass er bewusst getäuscht hat.

Ok...dann währe sein Ministeramt evtl. passe..aber es würde ein wenig Würde bewahren. Wer glaubt man müsse noch nachweisen dass er es bewusst getan hat...wenn ich einen Text kopiere...und in dem Text einzelne Wörter wie Jahreszahlen ändere...dann mach ich das Kopieren und dass ändern bewusst..würde selbst ein 10 Jähriger verstehen.
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23.02.2011 17:17 Uhr von xjv8
 
+3 | -0
 
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@ DeepForcer: Mit mir hat das alles gar nichts zu tun. Wir haben einen Verteidigungsminister der die Vorwürfe zunächst als "ABSTRUS" genannt hat. Nach dem nun herausgekommen ist, dass er 70 % seiner hochgelobten Doktorarbeit zusammengeklaut hat, verzichtet er nun auf den Titel. Guttenberg muss sich nun an seinen eigenen Ansprüchen und Vorgaben messen lassen. Sein Verhalten ist ein Schlag ins Gesicht, für Alle, die ihre Doktorarbeiten selbst verfasst haben.
Und nicht zuletzt, haben Politiker als Personen der Öffentlichkeit eine Vorbildfunktion. Wie willst Du Deinen Kindern erklären, dass das Zusammenklauen von einer Doktorarbeit OK ist, aber die Kids Hausaufgaben.de nicht nutzen dürfen.
Und.... ich komme meiner Arbeit nach, im Gegensatz zu der Arbeit unserer Volksvertreter kann man meine Arbeit messen,
deshalb brauche ich auch nicht zu gehen. ;-))

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