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Studenten-Andrang soll mit Sechs-Tage-Woche gelöst werden

Das angeblich so faule Studentenleben soll bald einer härteren Gangart unterzogen werden, wenn es nach der niedersächsischen Landeshochschulkonferenz geht: "Der ganze Vorlesungsbetrieb wird anormal laufen."

Um dem massiven Studentenandrang Herr zu werden, soll eine Sechs-Tage-Woche eingeführt werden, Vorlesungen bis 22 Uhr dauern und Kurse während der Ferienzeit durchgeführt werden.

Sei der Einführung der Master- und Bachelor-Studiengängen ist der Druck auf die Studenten sowieso schon angestiegen und dank den Studiengebühren müssen die meisten Studenten auch nebenbei jobben, klagen die Studierenden.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Woche, Student, Wochenende, Andrang
Quelle: www.sueddeutsche.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2011 12:59 Uhr von Oberhenne1980
 
+10 | -4
 
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Was ist daran neu?

Ich hatte damals auch bis 22 Uh Uni, Kompaktseminare in der Vorlesungsfreien Zeit - nix Ferien - und Wochenends war man in der Bib und hat Bücher gewälzt.

Wohlgemerkt: Damals noch klassischer Magisterstudiengang.
Das ist ja inzwischen auch wesentlich mehr geworden.

Allerdings hat meine Uni es bis heute nicht geschafft, eine 24/7 geöffnete Unibib anzubieten. In vielen anderen Unis längst Standard.
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23.02.2011 13:31 Uhr von niveaupolizei
 
+3 | -26
 
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23.02.2011 13:32 Uhr von Titulowski
 
+1 | -2
 
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Was soll daran jetzt neu sein? Vorlesungen am Wochenende und Kurse in der vorlesungsfreien Zeit sind längst Alltag....
Außerdem kann man jetzt ja eh seine Hausarbeiten nach "Googleberg"-Art erledigen, da spart man sich eine Menge Zeit.

[ nachträglich editiert von Titulowski ]
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23.02.2011 13:58 Uhr von spatenkind
 
+28 | -0
 
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wieder einmal: zeigt sich dass die politiker keine ahnung haben wie es im echten leben läuft.
mal abgesehen davon dass viele studenten bereits bis 22 uhr in der uni sitzen und das auch am wochenende, müssen viele nebenher arbeiten gehen um diese scheiss studiengebühren zu bezahlen. mal ganz abgesehen davon dass viele auch ne eigene wohnung haben und essen, trinken etc bezahlen müssen.
daumen hoch meine herren politiker. wieder einmal habt ihr bewiesen dass ihr keine ahnung von der echten welt habt!
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23.02.2011 14:44 Uhr von PeterLustig2009
 
+11 | -2
 
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@niveaupolizei: Vielleicht solltest du erstmal nachschauen wie es in der Realität aussieht bevor du dich durch dein Unwissen lächerlich machst :)

Bereits als ich noch Student war (noch gar nicht soo lange her) hatte ich ne 70 Stundenwoche mit Vorlesung und Vorbereiten und Lernen. Wochenende existierte in meinem Kalender aber nicht im Stundenplan. meistens hatte ich schon ein schlechtes Gewissen wenn ich mal ins Kino gegangen bin. Hinzu kam dass ich auch noch nebenbei arbeiten musste um mein Studium zu finanzieren.

Zu behaupten ein Studium wäre ein Lotterleben lässt sich von der Couch aus vielleicht sagen, aber nciht wenn man die Realität kennt
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23.02.2011 15:14 Uhr von Dark_Itachi
 
+10 | -2
 
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Na klasse...

Ich hab auch so schon eine 6-Tage Woche (Samstags 5 Stunden Trainingsklausur oder Bibo).
Würde ich den Sonntag nicht ausschlafen und vergammeln, hätte ich die Woche darauf kaum Kraft, weiter zu studieren.
Studium war vielleicht mal locker, aber die Zeiten sind vorbei.
Und ich hab es mit meinem Staatsexamen da noch "leichter" als z.b. mein Bruder mit dem BA, er muss täglich 5 Uhr aufstehen und kommt 20 Uhr heim. Und die Vorlesungszeit war immer entspannter als die Vorlesungsfreie Zeit (Praktikum, nebenbei Hausarbeiten/Seminararbeiten schreiben).

@ niveaupolizei
Ich würde Dich gerne mal sehen, wie Du folgenden Tag durchstehen würdest, den ich z.b. Mittwochs im 3. Semester hatte:
8-12 Uhr freies Lernen für Klausuren
12-14 Uhr Pause für die Mensa und Erledigungen
14-16 Rechtsphilosophie (auf sehr hohem Niveau)
16-18 Bibo und freies Lernen
18-22 Uhr Strafrecht

Früh 7 Uhr ausm Haus, 23 Uhr wieder daheim. Klingt doch chillig, oder?


@ Oberhenne1980
An meiner Uni hat die Rechtswissenschafts-Bibo wenigstens Samstag (8-20 Uhr) und Sonntags (10-18 Uhr) offen. Die Bibo von meinem Bruder (Mathe-, Bio-,Chemie-Fakultäten) hat nicht einmal Samstags geöffnet, er sitzt mit anderen "Naturwissenschaftlern" in meiner Bibo, die aber meist knackevoll ist. Eine Riesenfrechheit ist das...

[ nachträglich editiert von Dark_Itachi ]
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23.02.2011 16:37 Uhr von WestCliff21
 
+2 | -2
 
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Realitätsverlust: @niveauverlust.

1. ich finde, du hast deinen Nick perfekt gewählt
2. du bist dann der Erste, der ein Umdenken fordert, wenn es zu Burnouts kommt.

Kasperl. echt.
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23.02.2011 17:45 Uhr von TheBearez
 
+2 | -2
 
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@peter: "Zu behaupten ein Studium wäre ein Lotterleben lässt sich von der Couch aus vielleicht sagen, aber nciht wenn man die Realität kennt "


Kommt auf das Semester an, denn das erste bzw. die ersten beiden Semester sind nicht wirklich anstrengend...

Halt wie Schule....

Nur später wird die Gangart ordentlich angezogen!
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23.02.2011 18:25 Uhr von Decment
 
+1 | -1
 
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ganz toll: ich studiere vwl auf bachelor. ich kann euch sagen dass ich mich nicht in meiner hängematte ausruhen kann und mal ab und an eine vorlesung besuch.... nein, wenn man nicht alles vor/nach arbeitet dann wird man schneller rausgesiebt als man gucken kann. im endeffekt sollte samstag uni aber keinen großen unterschied machen, dadurch wird der stoff ja nicht mehr, aber bis 22 uhr halte ich für großen schwachsinn.

ich arbeite auch am wochenende mindestens einen kompletten tag, öfter auch noch einmal die woche... und mich regt es immer wieder auf wenn irgendwelche dummen vollidioten die keine ahnung haben vom studieren sagen "eija faule studenten, ihr hab doch sowieso nix zu tun."

Ich bin mir sicher dass eine Ausbildung wesentlich(!!!) weniger anstrengend wäre.
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23.02.2011 18:41 Uhr von exchangefrank
 
+0 | -0
 
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bei dem ersten wort im dritten absatz fehlt ein t ;)

die fragen die man sich dabei stellen muss:
wann kann der professor dann die klausuren nachgucken?

wie stark leidet darunter die qualität der seminare und vorlesungen wenn diese bis 22 uhr dauern sollen?

und wann soll der student dann arbeiten gehen um sich sein studium zu finanzieren?

wenn die das wirklich durchkriegen dann dürfte das wohl zu ziemlichen unruhen bei den studenten führen und die werden sich dann auch lauthals beschweren
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23.02.2011 20:49 Uhr von arestless
 
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Das mit der Arbeitslast muss man differenzierter sehen. Denn wie mein Schulrektor schon sagte: "Es gibt Studierende und es gibt Studenten - und man merkt schnell, zu was von beidem man gehört."

Es gibt völlig überfüllte Studienpläne. Und solche bei denen gähnende Leere herrscht. Ich frage mich aber wo die mehr-Arbeitslast angeblich herkommt, wenn man vor allem aus Raummangel einen zusätzlichen Tag für Vorlesungen hinzunimmt. Das macht dann doch den Hochschulen mehr Arbeit, aber in der Summe dem Studierenden doch nicht?
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23.02.2011 20:54 Uhr von CoffeMaker
 
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"und mich regt es immer wieder auf wenn irgendwelche dummen vollidioten die keine ahnung haben vom studieren sagen "eija faule studenten, ihr hab doch sowieso nix zu tun."

Naja ich kannte Studenten die so zu 10uhr zur Uni sind und abends feeten gegangen sind, die waren 6 Tage in der Woche besoffen oder zugekifft. Dann ist klar das sich da ein ziemlich lockeres Leben abzeichnete. Muss man also sich nicht wundern wenns da Vorurteile gibt.
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23.02.2011 21:28 Uhr von mario_o
 
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Tja: Das nette Studentenvorurteil. Ich war dieses Semester ganze zwei Mal Feiern - ganz am Anfang und ganz am Ende des Semesters. In den Semesterferien ist Prüfungsphase. Während des Semesters muss man dran bleiben, damit man nicht komplett den Anschluss verliert. Mit Saufen ist da nix.
(ING Studiengang).

Gibt auch Fächer wo es anders ist, das möchte ich nicht bestreiten. Die Unterschiede sind teils wirklich extremst.

Aber ist schon irgendwie ironisch. Die Wirtschaft benötigt eine höhere Anzahl an qualifizierten Arbeitern. Abitur nach 12 Jahren wird eingeführt, damit die Leute früher anfangen zu Studieren. Studiengebühren wurden eingeführt, weshalb die meisten Studenten nebenher Arbeiten müssten (ich muss es nicht und würde damit auch nicht noch klarkommen). Dadurch werden viele abgeschreckt. Die Unis sind total überfüllt und werden bei dem ersten G12 Abitur noch größere Probleme kriegen. Die Studiengänge sind teils sehr schwer und stressig, weshalb viele abbrechen, und genau diese Studiengänge sollen noch schwerer gemacht werden.

Wo ist der rote Faden?

Ich bin ja jeden Tag aufs neue gespannt, was Berlin und Co noch für mich bereithalten.
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23.02.2011 21:34 Uhr von Gorli
 
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Ok, jetzt bilde ich mal den Gegenpol zu den überforderten Komilitonen hier: Ich studiere Werkstofftechnik und fühle mich momentan nicht wirklich so, als ob ich an einer Grenze arbeite. Gut, manche Tage habens in sich, wenn die Vorlesungen sich Nahtlos von 8:30 bis 18 Uhr aneinanderreihen, aber dafür gibt es auch Tage wo man schon um 12 Uhr nach Hause kann. Hausaufgaben können dauern, aber nur die völlig untalentierten brauchen für technische Berichte oder die geforderten Mathematikaufgaben länger als 2 Nachmittage. Insgesamt bin ich mit meinen ca. 30 SWS (Dreiviertelstunden) und maximal 10 Stunden Nach- und Vorarbeit immer noch weit unter der 40 Stunden Woche. Dazu kommt noch, dass manche völlig uninteressante Vorlesungen auch einfach ausgelassen werden können und man sich seine Zeit sehr Eigenverantwortlich einteilen kann.


Soviel Freiheiten hat man nur als Student, jeder Vollzeit-Angestellte arbeitet länger am Stück.
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24.02.2011 10:14 Uhr von DerMaus
 
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60 Wochenstunden Uni und lernen + min. 10 Wochenstunden arbeiten. Und ihr heult über eine 40 Stunden Woche?

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