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Forscher entwickeln sich selbst abdunkelnde Glasscheibe

Von Chemikern aus Jena wurde nun eine bis zu 20 Zentimeter große Scheibe entwickelt, welche sich je nach der Einstrahlmenge der Sonne abdunkelt. Möglich wird das durch einen Kleber, der aus Kartoffelstärke besteht und mit einem bestimmten Farbstoffen versehen ist.

Der Kleber, welcher selbst durchsichtig ist, wird direkt zwischen die Scheiben geklebt und verbindet damit zwei Verbundscheiben. Thomas Heinze, Professor für organische Chemie erklärt, dass diese Scheiben besonders für Wohn- und Bürohäuser wegen einstrahlender Sonne interessant sein können.

Das Verfahren wurde aus Schutzgründen mittlerweile weltweit patentiert und ist deutlich preiswerter, als ein schon bekanntes Verdunkelungs-System anhand elektrischer Spannung. Mit dem Verkauf erster Scheiben wird aber erst 2014 zu rechnen sein.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Entwicklung, Glas, Scheibe, Glasscheibe
Quelle: www.morgenpost.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2011 13:07 Uhr von SunFunStayPlay
 
+35 | -0
 
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Nix Neues ? Hmmm, gibt es sowas nicht schon längst ? Ich meine vor über 10 Jahren mal nen Jemanden gesprochen zu haben, der eine Brille trug, die sich je nach Helligkeit verdunkelte oder "normal" wurde
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23.02.2011 13:08 Uhr von Khaludi
 
+14 | -0
 
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gibt es nicht schon sowas für brillengläser?
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23.02.2011 14:06 Uhr von Johnny Cache
 
+6 | -0
 
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Also viel wichtiger fände ich es wenn endlich mal Autoscheiben mit solchen Features ausgestattet werden würden. Es ist ja schon langsam echt peinlich eine feste Abdunklung am oberen Rand zu haben wenn man vergleichbares auch regelbar mit Polfiltern wie bei einem LC-Display machen könnte.
Das würde sicher auch der Verkehrssicherheit zu gute kommen.
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23.02.2011 14:09 Uhr von Klecks13
 
+11 | -0
 
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Ach, JETZT erst? Ich hab noch so ´ne Sonnenbrille aus den 80ern rum liegen. Der Optiker damals muss wohl in die Zukunft gereist sein ;-)
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23.02.2011 14:32 Uhr von KingPiKe
 
+4 | -1
 
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Brille: Also bei Brillen habe ich das auch schon oft gesehen.
Nur ist die Frage, ob sich die Technik aus der Brille auch einfach auf eine Fensterscheibe übertragen lassen kann.
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23.02.2011 14:42 Uhr von LocNar
 
+7 | -1
 
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Wegen den Brillen Ich denke mal eher dass es eine Kostenfrage ist.

Klar, die selbstdunkelnden Gläser gibt es schon lange, jedoch ist die Herstellung wohl komplizierter und die verwendeten Stoffe (Silberbromid und Silbernitrat) teurer.

Bei solch großen Flächen wie Fenstern denke ich mal, dass diese Scheiben unbezahlbar wären.

Kartoffelstärke und Farbstoffe und auch das Fertigungsverfahren dürften weitaus preisgünstiger sein.
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23.02.2011 22:05 Uhr von phal0r
 
+3 | -1
 
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Text lesen? "was ist darn jetzt neu?"

Wie im Text steht ist das neue Verfahren deutlich preiswerter. Ist ja wohl nicht so schwer das rauszulesen, oder?
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24.02.2011 11:38 Uhr von Leeson
 
+1 | -2
 
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Im Text steht: Das Verfahren ist billiger als die elektronische Variante.
Brillen dunkeln sich nicht elektronisch ab, phal0r!

Leider gehen die in der Quelle nicht darauf ein, in wieweit sich diese Technik von der hier angesprochenen Brillentechnik - die es ja schon ne Weile gibt - unterscheidet.

Einen Vorteil hat die elektronische Variante!
Ich könnte die Fenster dunkel oder hell machen wann ich will. ;)
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24.02.2011 17:50 Uhr von gmaster
 
+1 | -0
 
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die einzig wichtige und neue Information dieser News ist der letzte Satz.
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26.07.2011 09:39 Uhr von DarkBluesky
 
+0 | -0
 
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Früher: gab es dach auch, aber es war einfach zu teuer inder Herstellung. Die elektrische variante wurde schon vor Jahren vorgestellt. Nun es ist halt billiger Kartoffelstärke zu nehmen HAHAHAHAHA. Dann werden wir bald Kartoffelpreise wie Silberpreise oder Tabakpreise haben. den die Kartoffel können ja auch zu Biosprit verarbeitet werden. Immer unsere Lebensmittel nehmen damit ja die Preise steigen.

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