23.02.11 12:38 Uhr
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Deutscher Ex-Neonazi unterrichtete Philosophie an der Uni Zürich

Über einen Zeitraum von vier Jahren hat ein verurteilter Rechtsextremer eine Stelle als Assistent am Philosophischen Seminar an der Uni Zürich inne gehabt.

Der Deutsche wurde 1994 in Dortmund verurteilt, weil er Hakenkreuze und Parolen an Hauswände sprayte. Er galt als Nachwuchshoffnung und war Mitbegründer der Lokalpartei "Deutsche Nationalisten".

Bei seinem Stellenantritt im Jahr 2007 verschwieg er seine dunkle Vergangenheit und wurde bei Bekanntwerden fristlos entlassen.


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WebReporter: stevemosi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Neonazi, Uni, Zürich, Unterricht, Philosophie
Quelle: www.20min.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2011 13:07 Uhr von stevemosi
 
+3 | -3
 
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@ wolfsburger: naja das habe ich auch zuerst gedacht, aber warum hat er dies nicht angegeben? ich meine wen man sich an einer uni bewirbt, sollte man schon etwaige vorstrafen (je nach fall) schon vorab aufklären
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23.02.2011 13:46 Uhr von Klecks13
 
+5 | -0
 
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@ stevemosi: Keine Ahnung, wie das in der Schweiz geregelt ist. Aber in Deutschland fällt das m.W. nicht unter die uneingeschränkt auskunftspflichtigen Vorstrafen.

Ob die Kündigung rechtens ist? Hier in D. wäre sie es wohl eher nicht. Vor allem hätte man vorher erst mal prüfen sollen, ob er in seinem Job einschlägig aufgefallen ist. 1994 ist verdammt lange her, da kann er seine Einstellung schon lange geändert haben. Der Satz "Er galt als Nachwuchshoffnung" sugeriert zumindest eher Jugendsünden..

Wie auch immer; zum Ausstieg aus der rechten Szene auffordern aber dann 17 Jahre zurück liegende Vorstrafen um die Ohren knallen passt nicht zusammen.
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23.02.2011 15:21 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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"naja das habe ich auch zuerst gedacht, aber warum hat er dies nicht angegeben? ich meine wen man sich an einer uni bewirbt, sollte man schon etwaige vorstrafen (je nach fall) schon vorab aufklären "

Dafür gibt es polizeilische Führungszeugnisse die vom Arbeitgeber verlangt werden können. In einer Bewerbung läßt man schlechte Sachen weg, das wird dir jeder Filemanager raten weil sonst bist du bis zu deinem Lebensende arbeitslos und das sollst du ja nicht.
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27.02.2011 18:16 Uhr von DEMOSH
 
+2 | -0
 
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Verbrecher werden gerne übernommen: Ich kenne Mitglieder in der CDU die früher gefährliche NPD Strategen waren.
Auch ehemalige Stasis sind durch Schäubles Waschanlage CDU Mitglieder geworden.
Alte Tradition.
Auch Gauck half dabei.
Pastoren waren plötzlich alle Regimegegner.
Adenauer nahm auch gerne Verbrecher aus der NSDAP an.

[ nachträglich editiert von DEMOSH ]

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