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Mali: Pilgeransturm fordert mindestens 36 Tote im Modibo-Keita-Stadion

Bei einer Veranstaltung im Modibo-Keita-Stadion in Malis Hauptstadt wollten tausende Pilger eine Predigt des beliebten Imams Usman Madano Haidara hören. Anschließend wollten sie den Gottesmann berühren und sich von ihm segnen lassen. Dabei kam es zu einem Massenandrang mit Toten und Verletzten.

Im Gedränge starben 36 Personen. Weitere 70 Personen trugen Verletzungen davon. Viele mussten in Kliniken eingeliefert werden. Imam Usman Madano Haidara, Regionalpolitiker und Vertreter religiöser Gruppierungen suchten später die Verletzten auf. Die meisten Opfer sind Frauen und Kinder.

Das Modibo-Keita-Stadion verfügt über 25.000 Plätze. Wie es zu dem Unglück kam, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Zeugen berichten, dass es zu panischen Zuständen kam, als die Pilger versuchten, das Stadion über extrem enge Ausgänge zu verlassen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tote, Stadion, Mali, Pilger, Usman Madano
Quelle: www.rnw.nl

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2011 11:35 Uhr von DeepForcer
 
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Erinnert mich an die LoveParade letztes Jahr...
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23.02.2011 12:21 Uhr von supermeier
 
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Die Loveparade: war aber wenigstens noch eine sinnvolle Veranstaltung.

Schlimm ist dass mal wieder Kinder für die Dummheit der Eltern mit Verletzungen büßen müssen.

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