23.02.11 09:28 Uhr
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Griechenland: Öffentliche Verkehrsmittel stehen still

Die elfte Großdemonstration in 13 Monaten hat nun in Griechenland begonnen. Grund dafür sind die rudimentären Sparmaßnahmen, die vor allem öffentliche Ämter und das gemeine Volk betreffen.

Alle öffentlichen Verkehrsmittel, wie Bus, Fähre oder Bahn, stehen seit heutigen Mittwochmorgen still. Die Fluglotsen wollen am Mittag nachziehen und für vier Stunden die Arbeit niederlegen.

Griechenland ist mit über 340 Milliarden Euro Schulden immer noch nicht auf einen grünen Zweig gekommen, obwohl die meisten Arbeitnehmer auf bis zu 20 Prozent ihres Lohns verzichten müssen.


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WebReporter: stevemosi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Verkehr, Streik, Lohn
Quelle: www.blick.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2011 09:28 Uhr von stevemosi
 
+5 | -6
 
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Wenn da die Deutschen nur nicht schon wieder eingreifen müssen....
Hoffen wir die Lage verbessert sich für die Krisengeschüttelten Euroländer.
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23.02.2011 10:28 Uhr von Regu
 
+10 | -9
 
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Es wird an der Zeit endlich: diesen Euro loszuwerden bevor wir auch noch den Bach runtergehn, obwohl dann gibt es bei uns hoffentlich auch mal Proteste und einen nötigen Regierungswechsel. Wäre schön wenn wir dann eine direkte Demokratie wie in der Schweiz aufbauen könnten.

[ nachträglich editiert von Regu ]
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23.02.2011 10:32 Uhr von shathh
 
+7 | -1
 
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Naja Die müssen jetzt halt all das auf einen Schlag "abgeben", was wir über Jahre hinweg gestückelt losgeworden sind. Jedes Jahr ein bisschen weniger in der Tasche ist halt doch angenehmer als auf einen Schlag 20% zu verlieren.

Ich bezweifle aber, dass WIR oder die Griechen in absehbarer Zeit von den Schulden runterkommen. Da hilft auch alles sparen nichts - das System kränkelt
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23.02.2011 10:40 Uhr von stevemosi
 
+8 | -1
 
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@ shathh: Das System KRÄNKELT??

Ist dier Bewusst das JEDER Staat auf dieser Erde einen Schuldenberg von mehreren Milliarden z.T sogar Billionen angehäuft hat?

Jetzt geht das einfache rechnen los: alle staaten haben schulden, also wer zahlt die Schulden zurück?
Einen Promilleteil das Volk, der Rest bleibt Schulden, da auf der ganzen welt nicht so viel Geld zur Verfügung steht wie es Schulden gibt.

Das Unternehmen Globalisierung ist am Boden!!!
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23.02.2011 11:01 Uhr von jens3001
 
+6 | -1
 
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Regu: du willst hier in Deutschland eine direkte Demokratie wie in der Schweiz?

Hast du dich überhaupt mal informiert?

Die Wahlbeteiligung in der Schweiz liegt teils weit unter 50%.

Das bedeuted, das bei angenommenen 60 Millionen wahlberechtigten Bürgern nicht mal 30 Millionen überhaupt wählen würden.

Um mit einer Entscheidung durchzukommen braucht es 50% + 1 Stimme der abgegebenen Stimmen.
Ergo 15 Millionen + 1.

Schon in einem kleinen Land wie der Schweiz klappt diese direkte Demokratie nicht immer so wie sie sollte.
Wer mehrmals im Monat zum wählen marschieren soll ist davon irgendwann mal mehr genervt als erfreut über das Mitbestimmungsrecht.

Vor allem in Deutschland zweilfe ich dran das wir auf Dauer eine Wahlbeteiligung von mehr als 30 - 40% haben würden.
Den meisten ist es ja schon alle 4 Jahre zuviel 1x wählen zu gehen.
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23.02.2011 11:14 Uhr von elenath
 
+5 | -1
 
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Wartet noch einhalbes Jahr, dann muss Griechenland eh wieder um Kohle betteln gehen.

Dann gibts aber nur zwei Möglichkeiten:

a) Eine EU-weite Wirtschaftsregierung, die die Kontrolle über ALLE Mitgliedshaushalte der EURO-Länder innehat. Somit hätt dieses "EU-Wirtschaftsministerium" (in Ermangelung eines anderen Wortes), riesige Geldreserven in der Hinterhand um billig Kredite für alle Mitgliedsstaaten zu besorgen. Der Euro würde zwar ein wenig schwächer werden, aber gleichzeitig langfristig stabiler als Dollar oder Yuan.

b) Die Schuldenländer (Griechenland, Portugal, Spanien etc.) müssen aus dem EURO-Raum austreten und ihre alten Währungen wieder einführen, damit sie (unter massivem(!!) Geldwertverlust für die Gläubiger- also alle, die so blöd waren ihnen Geld zu leihen) umschulden können. Damit wären die Haushalte auch saniert und in ein paar Jahren können diese Länder den Euro wieder einführen. Rinse & repeat.

Ich persönlich ziehe a) vor, da dann der Teufelskreis unterbrochen werden würde und das Geld, welches vom deutschen Steuerzahler schon reingebuttert wurde, nicht zu 100% weg ist. Achja: Und wir müssten nicht alle 10 Jahre ein paar hundert Milliarden locker machen.

[ nachträglich editiert von elenath ]
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23.02.2011 11:17 Uhr von Ich_denke_erst
 
+3 | -3
 
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Jahrelang über die Verhältnisse gelebt: und jetzt kommt die Quittung. Und wer jetzt hämisch über die Griechen herzieht sollte daran denken dass die Staatsverschuldung der BRD bald die 3 Billonen Grenze erreicht. Wenn ich sehe dass unser Finanzminister sich feiern lässt weil er nur 30 Mrd. Euro neue Schulden anstatt 66 Mrd. wie im Vorjahr macht könnte ich schreiend davonlaufen.
Das was die Griechen jetzt durchmachen werden wir hier in ein paar Jahren auch haben - aber in deutlich härterer Form.

@stevemosi: Interessant aber falsch - Die Chinesen halten 2/3 der Auslandsschulden der USA - die haben Geld ohne Ende - wenn die USA zahlen können.
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23.02.2011 12:09 Uhr von Regu
 
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@ Jens2001 da muss ich dir natürlich: auch Recht geben aber ich hoffe doch, dass die neue Regierung es auch schafft ein Onlinewahlsystem wie Online Banking mit PinTan, Chipkarte, etc. einzuführen und parallel noch eine Art Abstimmung per Telefon für Menschen ohne PC bzw Internetzugang. Klar müsste man dann gewisse Sicherheits und Datenschutzaspekte beachten, aber es wäre machbar wenn man will.
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23.02.2011 12:39 Uhr von elenath
 
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@Regu: So wie den digitalen Radiergummi? Oh, der wurde schon geknackt. http://goo.gl/...

Oder die Wahlcomputer in Hamburg? http://goo.gl/...

Nene, das wird nie funktionieren. Die Versuchungen zum Missbrauch (sei es von offizieller oder nichtoffizieller Seite) sind bei solchen Systemen einfach zu groß.
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23.02.2011 13:23 Uhr von jens3001
 
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Regu: Nein, ich bin strikt gegen online-wahlsysteme.

Die sind einfach zu anfällig für Manipulationen.

Egal wie sicher man meint das sie sind... es ist nicht sicher genug.

Dann lieber weiterhin Wahlscheine und persönlich vorlegen.

Der Gang zur Urne ist meist eine Sache von maximal 20 Minuten. Inkl. dem Weg hin- und zurück.
Und wenn das nicht hinhaut gibts noch immer die Briefwahl.

Was meiner Ansicht nach sinnvoller wäre, wäre eine Wahlpflicht.

Damit meine ich nicht das irgendeine Partei gewählt werden muss, sondern das man den Wahlschein wieder abgeben muss und den Wahlzettel ebenfalls. Egal ob durchgestrichen (ungültig) oder richtig mit Kreuz.

Und ich denke es wäre auch sinnvoll eine Mindestwahlbeteiligung einzuführen. Wird diese nicht erreicht, muss die Wahl wiederholt werden.

Einige Parteien würden dann in ziemliche Erklärungsnot kommen wieso "40%" auf einmal nichts mehr wert sind.

Denn 40% (erhaltenen Stimmen) von 60% (abgegebenen Stimmen) ist auf das ganze Land bezogen sehr wenig.

Ich treffe leider immer noch zuviele Leute, die sagen "ist doch eh egal wen man wählt, man wird eh verarscht. Also wähle ich gar nicht".

Das diese Einstellung gerade das Gegenteil bewirkt ist leider noch immer nicht in das Gehirn von ca. 40 - 50 % der Bundesbürger eingesickert.
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25.02.2011 21:43 Uhr von CoffeMaker
 
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"Nein, ich bin strikt gegen online-wahlsysteme.

Die sind einfach zu anfällig für Manipulationen."

Auch nicht anfälliger wie wenn man die Zahlen auf Papier manipuliert. Und schlußendlich werden die zahlen eh in den rechner eingegeben.

Schon mal was von Onlinebanking gehört?
Wäre bei einer Wahl auch nichts anderes. Bekommst dein Zugangscode wie eine Tanliste per Post und darfst genau einmal damit Abstimmen. Ist total simpel.

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