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Neuer Test soll Burnout frühzeitig erkennbar machen

Forscher der University of Montreal wiesen in Tests mit 30 Probanden nach, dass man mit 15 Messwerten ein Stressprofil erstellen kann. Dieses Profil wird mit dem Stresshormonspiegel, der im Speichel nachweisbar ist, abgeglichen. Dazu benutzt man unter anderem den Insulinspiegel und die Entzündungsfaktoren.

Mit diesem Test kann man nicht nur feststellen, ob eine Person unter chronischem Stress steht, sondern auch depressions- oder burnoutgefährdet ist. Bisher war dies nicht möglich, weshalb die genaue Zahl der Betroffenen nachwievor im Dunkeln liegt.

Besonders hilfreich wäre es, Anfangssymptome zu erkennen, um entsprechend entgegenwirken zu können und so weitere psychische sowie körperliche Auswirkungen zu behandeln. Da Burnoutpatienten oftmals auch Antidepressiva erhielten und dies kontraproduktiv sei, könnte man die Behandlung verbessern.


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WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Test, Stress, Behandlung, Depression, Burnout
Quelle: www.wissenschaft.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2011 08:49 Uhr von Hirnfurz
 
+0 | -1
 
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Sehr interessante News, leider konnte ich nicht alles hier reinpacken. Es lohnt sich somit, die Quelle durchzulesen.
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23.02.2011 09:47 Uhr von DeepForcer
 
+1 | -8
 
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naja: Alle Burnout Fälle von denen ich gehört habe lassen sich eigentlich auf den klassischen Begriff der Überforderung zurückführen. Aber Burnout klingt ja viel besser als Überforderung....
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23.02.2011 10:11 Uhr von EvilMoe523
 
+7 | -2
 
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@ DeepForcer: Das liegt vermutlich daran, dass viele gestresste Mitarbeiter und auch MitarbeiterINNEN die in Firmen unter Druck stehen einfach mal die Burnout-Karte ziehen und es von ihrem Arzt des Vertrauens noch begläubigen lassen.

Da kommt man dann auch auf die Idee zu sagen, joa mhh Burn-Out.... hab ich auch hin und wieder.

Aber ein "richtiger" Burnout-Fall ist nicht mal so eben einfach nur etwas überfordert und mit ner Woche Urlaub behandelbar. Aber Burnout lässt sich auch nicht von heut auf morgen vom Hausarzt diagnostizieren, dass ist schon etwas komplexer.
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23.02.2011 10:36 Uhr von Mui_Gufer
 
+2 | -6
 
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mein portemonnaie leidet auch unter dem burnout-syndrom.
vor allem am monatsende. ganz schlimme krankheit.
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23.02.2011 11:03 Uhr von TestoBoost
 
+0 | -2
 
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@ Mui_Gufer: @Mui_Gufer
Mein Portemonnaie nicht. Denn ich arbeite viel in einem guten Job.

Und deshalb denke ich auch, dass Burnout einfach ein Zeichen von Schwäche und Versagen ist. Diese Menschen stellen sich einfach an und kommen mit den normalen beruflichen Alltagsproblemem nicht zurecht bzw. bilden sich ein, dass ihnen alles zuviel wird.

Und wir können dann für in Form von langzeit Therapien bezahlen und deren wirtschaftliche/gesellschaftliche Leistung geht während der Zeit auch flöten....
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23.02.2011 13:02 Uhr von Slingshot
 
+2 | -1
 
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@ Mui_Gufer: Mein Geldbeutel ist aus Zwiebelleder. Jedes Mal wenn ich reinschaue, muss ich heulen.

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