22.02.11 19:32 Uhr
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Indischer Ozean: Somalische Piraten ermorden vier Weltumsegler

Am vergangenen Freitag hatten somalische Piraten vor der Küste von Oman im Indischen Ozean eine Segeljacht entführt. An Bord der Segeljacht "Quest" waren vier US-Amerikaner die sich auf einer Weltumseglung befanden.

Kurz bevor die US-Marine einen Einsatz zur Befreiung der Geiseln startete, erschossen die Piraten die vier Weltumsegler. Die US-Soldaten eröffneten daraufhin ebenfalls das Feuer.

Nachdem die Marine die Jacht gestürmt hatte, stieß man auf die toten Geiseln. Vier Piraten waren ebenfalls tot, 13 wurden festgenommen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Pirat, Entführung, Marine, Indischer Ozean, Weltumsegler
Quelle: derstandard.at
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2011 19:52 Uhr von Lyko
 
+11 | -1
 
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Dauert nicht lange, dann fährt noch jemand auf den Schiffen mit (oder mit eigenen Schiffen)

Blackwater (Xe Services)

Dies war zwar ein privates Boot, würde mich aber nicht wundern wenn Reedereien bald pro Schiff 5-10 von solchen Leuten beschäftigen würden.
Nicht billig aber sicherlich billiger als das Lösegeld und die (eventuell) verlorene Ware.

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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22.02.2011 20:13 Uhr von kadinsky
 
+7 | -13
 
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schon: mal daran gedacht, dass die situation da unten hausgemacht ist? seit jahren oder jahrzehnten wird den fischern die lebensgrundlage entzogen. ein großteil der piraten sind ehemalige fischer die keinen ausweg mehr sehen....
man sollte die ursachen bekämpfen, nicht die auswirkungen....
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22.02.2011 20:21 Uhr von Lyko
 
+22 | -0
 
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@ kadinsky: Teils richtig!

Aber Schiffe kapern um den (GROßEN) Reedereien Lösegeld zu entlocken oder auf einer privaten Jacht Zivilisten zu exekutieren ist schon ein GEWALTIGER Unterschied und durch NICHTS zu entschuldigen. PUNKT !

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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22.02.2011 20:31 Uhr von kadinsky
 
+1 | -9
 
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@Lyko: eigentlich ist klar ersichtlich, dass ich nichts entschuldigen will...

ich wollt einfach nur sagen, dass es hausgemacht ist.
auch wir essen den fisch, der vor der somalischen küste von fabrikschiffen gefangen wird.
so lange die leute keine alternative haben, werden sie damit weiter machen, ob es uns passt oder nicht....

[ nachträglich editiert von kadinsky ]
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22.02.2011 20:39 Uhr von Lyko
 
+7 | -0
 
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@ kadinsky: Es gab mal eine schöne Reportage über die Piraten bzw die Chefs dieser Verbrecher.

Diese "Chefs" machen sich nicht selber die Hände schmutzig sondern bezahlen normale Leute.
Selbst wenn es dort Fisch in Massen geben würde, würden sich Leute finden lassen die (für eine mehr oder weniger hohe Bezahlung) Schiffe kapern würden.

Das Problem ist einfach, dass es kinderleicht ist Schiffe zu kapern und man unglaublich viel Geld verdienen kann...
Momentan heißt es "Verbrechen lohnt sich"

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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22.02.2011 20:51 Uhr von kadinsky
 
+1 | -5
 
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@Lyko: da hab ich eben schon anderes gelesen und gesehn.......
ist aber auch müßig darüber zu diskutieren, wie gesagt, die umstände dort zu ändern würde längerfristig was bringen, ein paar piraten umzulegen oder in den knast zu stecken nur kurzfristig....
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22.02.2011 21:00 Uhr von Lyko
 
+4 | -0
 
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@ kadinsky: Solange sich Verbrechen lohnen wird sich nichts ändern.
Was ist in:

Mexico: insachen Entführungen oder Drogenhandel? Mexico steht Wirtschaftlich viel besser da als Somalia. Mexico hat sogar eine Regierung die man ernst nehmen kann.

Südamerika: Vorallem der Norden dort, auch Drogenhandel und großer Anbau...lohnt sich scheinbar !!!

Oder selbst Osteuropa... Frauenhandel, Autoschieber usw...

Solange sich Verbrechen extrem lohnen und das Risiko minimal ist, solange wird es solche Verbrechen auch geben...




Solange es relativ leicht ist einen dicken Tanker zu kapern, geben sich die Menschen nicht mit einem "durchschnittlichen" Leben zufrieden.
Es ist eine Art Glücksspiel, sieh es wie Lotto... Schaffst du es einen Tanker zu kapern, bist du so gut wie reich.!!!

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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22.02.2011 21:14 Uhr von kadinsky
 
+1 | -5
 
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@Lyko: du wirst doch nicht wirklich mexico mit somalia vergleichen wollen und drogenkriege mit anarchie, das wird doch langsam lächerlich...
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22.02.2011 21:20 Uhr von Lyko
 
+3 | -0
 
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@ kadinsky: Ich schrieb doch das Mexico im Vergleich zu Somalia eine ernstzunehmende Regierung hat, vllt solltest du dich mit dem Lesen von Nachrichten anfreunden.

Ich vergleiche Verbrechen mein Lieber !

Du sagtest, das die Piraterie abnehmen würde wenn es dem Land besser gehen würde, Bullshit, es gibt auch sehr krasse Verbrechen in Ländern denen es besser geht !

Das ist der Vergleich !!!



Und du schriebst das es nur eine kurze Lösung wäre wenn man Piraten erschießen bzw einsperren würde... ebenfalls Bullshit...
Würde man die Schiffe besser beschützen (Militär, private Sicherheitsunternehmen) würden die Angriffe abnehmen.
Wie gesagt, vergleich es mit Glücksspiel, wer einen dicken Tanker bzw Frachter schnappt, wird ziemlich schnell reich, ohne hohes Risiko.!!!
Und solange es kein Risiko gibt, nehmen die Verbrechen auch nicht ab.

Ich habe nun auch besseres zutun, als die Versäumnisse derer aufzubesser, die dir was beibringen sollten.

Achja und bevor du nochmal das Wort "Lächerlich" in den Mund nimmst, schau doch mal auf die Bewertungen deiner Nachrichten durch andere User =)


[ nachträglich editiert von Lyko ]
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22.02.2011 21:43 Uhr von kadinsky
 
+1 | -8
 
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erstmal: bin ich in diesem board fast immer ganz froh über schlechte bewertungen, dann weiß ich, dass ich auf der richtigen seite stehe....

und zweitens, nenn leute, die du nicht kennst, nicht mein lieber, das klingt ebenfalls lächerlich und ausserdem anzüglich...
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22.02.2011 22:40 Uhr von supermeier
 
+2 | -1
 
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Die Lösegeldzahlung von einem einzigen Schiff: würde ausreichen alle sogenannten ehemaligen Fischern den Lebensunterhalt über Jahrzehnte hinweg zu sichern.

Also ist dieses ganze Geschwafel von wegen hausgemacht und Lebensgrundlage entzogen so was geistig arm und dümmlich, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass es so leistungsarme Gehirne gibt die so etwas glauben und auch noch weiter verbreiten wollen.

Es wird erst enden wenn Piraten wie früher an der obersten Rah hängen, aber aus Gründen des Tier- und Naturschutzes wäre ein verfüttern an die dort heimischen Meeresbewohner natürlich humaner.

[ nachträglich editiert von supermeier ]
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22.02.2011 22:43 Uhr von kadinsky
 
+1 | -3
 
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meinungen: sind wie arschlöcher, jeder hat eins....
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22.02.2011 22:52 Uhr von supermeier
 
+4 | -0
 
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Nach wie vor: gibt es gute Arschlöcher und welche die die Sch++ße nicht bei sich behalten können.
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22.02.2011 23:28 Uhr von kadinsky
 
+1 | -5
 
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ich: werde mich nicht auf dein niveau begeben, da hab ich keine chance, denn du schlägst mich mit deiner erfahrung......
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22.02.2011 23:34 Uhr von supermeier
 
+5 | -0
 
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Könnte auch daran scheitern: dass du keine Leiter findest die dafür lang genug wäre.

Leider beschleicht mich der Verdacht, dass du wirlich so bist wie dein Geschreibsel vermuten lässt.

[ nachträglich editiert von supermeier ]
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25.03.2014 09:00 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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...es sollte vielleicht erwähnt werden, dass deutsche Schiffe nicht einfach bewaffnet werden dürfen und es enge Grenzen für das Sicherheitspersonal gibt- einfach ein paar bewaffnete Leute auf die Schiffe zu stellen, geht nicht.
Auf den Transport von Waffen mit Schiffen stehen 10 Jahre Haft, auch, wenn sie dem Selbstschutz dienen.

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