22.02.11 18:07 Uhr
 638
 

Amöben schützen gefährliche Bakterien in Wasseraufbereitungsanlagen

Einer Studie des Water Research Centre der University of New South Wales (Australien) zufolge, droht ein höheres Gesundheitsrisiko aufgrund von gefährlichen Bakterien in Wasseraufbereitungsanlagen. Sie werden im Inneren so genannter frei lebender Amöben vor den Aufbereitungsmechanismen beschützt.

Die Amöben selbst sind harmlos, nur in gelegentlichen Fällen verursachen sie eine ernsthafte Erkrankung. Sie gelangen bis in die Endpunkte der Wasserversorgung, also etwa Wasserhähne, wo sie sich reproduzieren - dasselbe gilt aber auch für gefährliche Bakterien, die sich im Inneren der Amöbe verbergen.

Nach Angaben der beteiligten Forscher wurden derartige Amöben in 45 Prozent aller untersuchten Wasserproben gefunden. Eine weitere Studie soll das Gesundheitsrisiko durch die Amöben und Bakterien genauer einschätzen. Außerdem will man klären, ob eine Entsalzung des Wassers dem Problem entgegenwirken kann.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: alphanova
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Wasser, Bakterium, Mikrobe, Legionelle, Amöbe
Quelle: www.astropage.eu

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ärztekammern: Mehr ärztliche Behandlungsfehler in 2016
Sterilisation: Vasektomie - Die Verhütung für Männer
Greenpeace-Test: Mindesthaltbarkeit bei Lebensmittel weit überschreitbar

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.02.2011 18:07 Uhr von alphanova
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Die Studie umfasste insgesamt 26 Einzelstudien aus Australien und anderen Ländern weltweit. Vor allem in Industrienationen mit rasch alternder Bevölkerung (Deutschland zum Beispiel) ist verunreinigtes Wasser ein Problem, weil besonders Kinder und alte Menschen für die Erkrankungen anfällig sind.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ukraine: Von Russland gesuchter Ex-Abgeordneter in Kiew getötet
US-Forscher stellen Sperma-Check per Smartphone vor
Rumänien: Jugendliche lösen mit gespieltem Attentat Panik aus


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?