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Karl-Theodor zu Guttenberg hat auch seinen Lebenslauf "aufgehübscht"

Nach Recherchen von Reportern der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" soll Herr zu Guttenberg auch seinen Lebenslauf kräftig aufgeblasen haben. Eine seiner Stationen habe er als "Freier Journalist bei der Tageszeitung "Die Welt" angegeben, wo er in Wirklichkeit nur als Praktikant tätig war.

Von den acht Artikeln, die er in den sechs Monaten schrieb, verfasste er jedoch nur vier alleine. Auch seine beruflichen Stationen in Frankfurt und New York beziehen sich auf mehrwöchige Praktika, die er während seines Studiums in den angegebenen Anwaltskanzleien ableistete.

Auch gibt er an, dass er sein rechtswissenschaftliches Studium mit "Prädikatsexamen" abgeschlossen habe. Jedoch habe er nur das erste Staatsexamen abgelegt und ist damit kein Volljurist. Wahrscheinlich habe Guttenberg diesen Makel mit der Promotion übertünchen wollen.


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WebReporter: lina-i
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Karl-Theodor zu Guttenberg, Plagiat, Schwindel, Lebenslauf
Quelle: www.derwesten.de

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85 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2011 16:07 Uhr von lina-i
 
+96 | -17
 
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Adel verpflichtet.

Anscheinend aber nur zum Prügeln, lügen und betrügen. Dem einstigen Musterabsolventen der Uni Bayreuth mit der höchsten Auszeichnung, womit er seine Parteikollegen in der CSU sowie auch die Bundeskanzlerin in den Schatten stellte, werden immer mehr die Federn gerupft, mit denen er sich schmückte. Scheinbar ist sein gesamtes Leben nur eine gewaltig aufgepumpte "Internetblase", von der nach dem Platzen außer seinem Geld nichts mehr bleibt.
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22.02.2011 16:14 Uhr von gurkeaufkreuzzug
 
+71 | -145
 
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22.02.2011 16:15 Uhr von RitterFips
 
+58 | -9
 
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Ist es nicht so: das bei vielen Politikern und sonstigen hochrangigen Personen in deutschland die lebensläufe und anderweitiges aufgehüpscht wurde. Viele machens, bei einem kommt es raus. So fängts doch auch schon in der Schule an.
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22.02.2011 16:19 Uhr von Alice_undergrounD
 
+21 | -101
 
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22.02.2011 16:20 Uhr von Pils28
 
+33 | -7
 
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heutzutage! ;-) Abgesehen von den Hintergründen, braucht man nicht drüber zu diskutieren, was man von einem Politiker erwarten darf, der seine Promotion fast komplett abgekupfert hat, seinen Lebenslauf geschönt hat und sich weigert dies zuzugeben, obwohl es mehr als offensichtlich ist. Ich habe mir Stichprobenmäßig ein paar beschuldigte Passagen angeguckt. Das ist definitiv kein "mit den Fußnoten durcheinander gekommen"!
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22.02.2011 16:21 Uhr von Jolly.Roger
 
+36 | -75
 
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22.02.2011 16:24 Uhr von derSchmu2.0
 
+17 | -2
 
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Waere auch was kompliziert Bewerbungsgespraeche zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im oeffentlichen Bereich zu organisieren. Wir haben da ein einfacheres aber nicht idiotensicheres System...Wahlen Bzw. die wichtigen Stellen gibt man sich ja unter Bekannten weiter...da brauchts keine Ueberpruefung...

Aber schon interessant, dass die Guttenbergbefuerworter, auch bei FB, sich ueber diese ´Neuigkeiten´ ueber Guttenberg und die Medien, die diese veroeffentlichen, aufregen. Anscheinend kennen sie ihren Liebling gar nicht so gut. Wer fuer oder gegen jemanden sprechen will, sollte sich einfach mal mit dieser Person auseinandersetzen und ich habe immer mehr den Eindruck, dass die Gegner zumeist schon vor den gaengigen Medien von diesen Makeln wusste. Ansonsten immer wieder die gleichen Pseudoargumente...
Versucht mal damit durchzukommen...gefakte Arbeit, gefakter Lebenslauf, sowas nennt man in den unteren Schichten Hochstapler...da oben nennt man sowas Kanzler...

Lebenslauf aufhuebschen?
Sorry...Praktika sind Praktika und werden im Arbeitsalltag nicht mit der direkten Berufserfahrung gleichgesetzt. Daher gehoert es zum guten Ton, nich dass das von Vorteil waere, diese Erfahrung auch als Praktika einzuordnen und nicht als Berufserfahrung...und bei Abschluessen noch ne Haelfte andichten geht ja ma garnich...

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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22.02.2011 16:25 Uhr von stevemosi
 
+10 | -17
 
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lol: ihr deutschen seid ja noch beinflussbarer als die amis...

Zuerst lobt ihr den Guttenberg in den Himmel, und plötzlich ist er Satan höchspersönlich.

in einer Umfrage der Zeitschrift „Stern“ aus dem Juni 2009 lag zu Guttenberg beim Politiker-Ranking auf Platz 3. 61 % der Befragten gaben an, mit seiner Arbeit zufrieden zu sein. Laut Stern war dies bis dahin der beste Wert, der je für einen Wirtschaftsminister in Deutschland gemessen wurde.

Der "Dr." zu und von und über und drunter Guttenberg hat kürzlich den den Ritterschlag wider den tierischen Ernst des Aachener Karnevalsvereins erhalten, just einen tag nach dem Tod von drei Deutschen Soldaten in Afghanistan...
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22.02.2011 16:25 Uhr von kirgie
 
+19 | -8
 
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tja: laut Wikipedia:
Jeder kann sich Journalist nennen - ohne spezielle Voraussetzungen oder einen bestimmten Ausbildungsweg, da die Berufsbezeichnung vom Gesetzgeber nicht geschützt wurde. Auch Pressefotografen und Bildredakteure werden den Journalisten zugeordnet. Die Bezeichnung „Redakteur“ ist ebenfalls nicht geschützt, aber tarifvertraglich festgelegt.

Er hat bei "Die Welt" gearbeitet, er hat selbst Artikel verfasst - er darf sich Journalist nennen. Die Welt wollte ihn nicht richtig bezahlen also hat sie ihn Praktikant genannt :)


Wenn man schon jemanden durch den Dreck ziehen will, dan soll man doch bitte darauf achten auch wirklich Dreck zu benutzen ;)
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22.02.2011 16:34 Uhr von Johnny Cache
 
+12 | -2
 
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@gurkeaufkreuzzug: Ich würde mal vermuten daß deine 80% noch überaus großzügig geschätzt sind. ;)
Aber wenn ich mir irgendeine Stelle unter Vortäuschung falscher Qualifikationen erschleiche werde ich unter Garantie auf die Straße gesetzt. Warum sollte es ausgerechnet bei Politikern anders sein?

Diese Leute sind das Vorbild und die angebliche Elite unseres Landes... da kann man schon mehr erwarten.
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22.02.2011 16:37 Uhr von Chuzpe87
 
+52 | -3
 
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Aber einen Schulabschluss hat er, ja?
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22.02.2011 16:47 Uhr von Freedom_
 
+6 | -2
 
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Das Foto passt zum Inhalt des Artikels :-) Ich frag´ mich, was er in diesem Moment gedacht hat?

Ich habe Guttenberg auch schon vor der ganzen Thematik um seine Dissertation und nun seinen Lebenslauf nicht gemocht.
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22.02.2011 16:48 Uhr von Azureon
 
+7 | -1
 
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@ gurkeaufkreuzzug: Und das soll jetzt legitimieren falsche Angaben zu machen? Klar passiert das, es darf aber nicht passieren. Und schon garnicht bei Leuten die in der Politik sind, sowas macht unglaubwürdig.
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22.02.2011 16:48 Uhr von anderschd
 
+4 | -9
 
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Man Lina, du bist ja besessen von diesem Mann. Was hat er dir getan, dass du ihm so zusetzt?
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22.02.2011 16:52 Uhr von tobe2006
 
+25 | -8
 
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alter: gehts noch? langsam wirds echt krank..

JEDER wirklich JEDER "normale" deutsche würd gleich fristlos gekündigt werden, sowas nennnt sich URKUNDENFLÄSCHUNG und is in deutschland strafbar sowie ein grund für ne fristlose kündigung!

und der kann sich das erlauben und is noch im amt? redet sogar mit de merkel und "erklärt" sich und alles is okay?!?!!
ey da platzt mir de krage! der typ gehört aus seim amt gejagd!
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22.02.2011 16:53 Uhr von Loop3k
 
+17 | -1
 
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Ob er wirklich einen Schulabschluss hat muss noch geprüft werden. ;-)

[ nachträglich editiert von Loop3k ]
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22.02.2011 16:54 Uhr von martin@pc
 
+4 | -1
 
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höchste auszeichnung von der uni ist: "prof" nicht "dr" o.o
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22.02.2011 16:57 Uhr von diehard84
 
+11 | -6
 
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langsam nervts: dann wollen wir doch mal sämtliche politiker nach den gleichen maßstäben durchchecken lassen wie es derzeit mit guttenberg gemacht wird...ich glaube das würde nicht wenige den kopf kosten...am besten gleich mit denen anfangen die jetzt am lautesten schreien und mit dem finger zeigen...
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22.02.2011 17:02 Uhr von ThomasHambrecht
 
+21 | -1
 
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Mal eine saublöde Frage was hat denn der Mann bisher "so toll" gemacht, dass soviele mit seiner Arbeit zufrieden sind? Bitte jetzt aber nicht die perfekt sitzende Frisur aufzählen.
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22.02.2011 17:04 Uhr von LocNar
 
+21 | -1
 
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Passt nur mal auf am Ende heisst er noch nicht einmal Karl- Theodor ^^
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22.02.2011 17:06 Uhr von Jolly.Roger
 
+9 | -14
 
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@tobe2006: "JEDER wirklich JEDER "normale" deutsche würd gleich fristlos gekündigt werden, sowas nennnt sich URKUNDENFLÄSCHUNG und is in deutschland strafbar sowie ein grund für ne fristlose kündigung!"

Ein Lebenslauf ist keine Urkunde.
Langsam wirds echt lächerlich, welcher Unsinn hier geschrieben wird, nur um Guttenberg eine reinzuwürgen. Ihr braucht euch nicht wundern, wenn man die Kritik nicht mehr ernst nimmt, wenn soviel Blödsinn geschrieben wird. Dabei gäbe es genug Fakten. Aber liegt verlegt man sich auf hirnloses Bashing....

Jeder BILD-Hobby-Reporter darf sich Journalist nennen, jeder Schuülerzeitungsmitarbeiter ist ein Redakteur, jeder der überhaupt was außer Hartz-IV in seinen Lebenslauf schreiben kann, hübscht das etwas auf.
Aber hier macht man ein Fass auf. Und dann noch so ein Unsinn...Von 8 Artikel hat er vier allein und an vier mitgeschrieben, und das nicht extra erwähnt? Häng ihn!

Lustig auch, welche Vermutungen über das "Prädikatsexamen" angestellt werden. Gibt es für das erste Staatsexamen kein Prädikat?
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22.02.2011 17:10 Uhr von Baststar
 
+0 | -1
 
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@stevemosi: diese Umfragen darf man auch überbewerten ;-)
Das ist doch nur Meinungsmache, die hier in Deutschland wie auch in allen anderen Ländern betrieben wird...
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22.02.2011 17:13 Uhr von PFFF
 
+4 | -8
 
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jaja: als man das letzte mal so vehement nach gründen gesucht hat, um leute anzupissen, trugen viele noch so lustige schwarz-rot-weiße binden...
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22.02.2011 17:18 Uhr von Keltruzad1956
 
+7 | -15
 
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Also wer findet, das Gutenberg zurücktreten muss: machen wir Nägel mit Köpfen.

In Zukunft wird jeder Politiker von eine unabhängigen Behörde durchleuchtet! Fertig aus - Gleiches Recht für alle!

Dann würds z.b. für die Links Partei genauso "schwarz" aussehen wie für Herrn Googleberg^^.

Ich sage nur IM Gregor - Gregor Gysi z.b. war mit an Sicherheitgrenzender Wahrscheinlichkeit Spitzel der Stasi in der ehemaligen DDR. Das Einzige was fehlt ist sein Vertrag, den jeder Stasi-Spitzel damals unterschrieb.

Durchforstet mal, wen Herr Gysi damals als !ACHTUNG! "Rechtsanwalt der DDR" vertreten haben will, natürlich im Interesse des Mandanten (puahahahaaaahar) vornehmlich hat Regierungskritiker und "Parteifeinde" "vertreten". Ich glaube es waren insgesamt 4 oder 5 und 3 davon sind unter entweder seltsamen Umständen ums Leben gekommen oder aber haben "Selbstmord" begangen - Wenn das schon nicht komisch ist. Und von jedem, den er Vertreten hat, hatte die Stasi detaillierte Gesprächs-berichte, die NUR von Gysi abgegeben werden konnten und zusätzlich hier der Spitzel, der die Gesprächsprotokolle/berichte abgab: IM-GREGOR oder IM-NOTAR.

Normalerweise sollte man ALLE Politiker etwas genauer durchleuchten. Ich wette bei 65-75% lassen solche und andere Schweinereien in unserer Regierung entdecken!
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22.02.2011 17:21 Uhr von Klecks13
 
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