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Reaktive Sauerstoff-Zwischenformen auf Aerosolen können Allergien verschlimmern

Eine Forschungsgruppe des Max Planck Instituts für Chemie in Mainz und des Paul Scherrer Instituts in der Schweiz hat neue Erkenntnisse über bestimmte Wechselwirkungen in der Atmosphäre gewonnen. Die Wissenschaftler beschäftigten sich mit Aerosolen als Ursache für gesundheitliche Beeinträchtigungen wie etwa Allergien.

Das Team konnte spezielle Sauerstoff-Zwischenstufen beobachten, die sich auf den Oberflächen der Aerosolpartikel bildeten. Diese Zwischenformen sind langlebig und hochreaktiv. Sie entstehen durch Reaktionen von Feinstaubpartikeln mit Ozon und erhöhen das Schadpotenzial von organischen Allergenen.

Die Allergene (zum Beispiel Pollen) werden mit Hilfe der Zwischenformen nitratisiert, was bei dem menschlichen Immunsystem heftigere Abwehrreaktionen hervorruft. Nachfolgende Studien sollen die Interaktionen der beteiligten Substanzen genauer analysieren und zudem ihren Einfluss auf klimatische Prozesse ergründen.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Gesundheit, Luft, Allergie, Sauerstoff, Max Planck Institut
Quelle: www.astropage.eu
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22.02.2011 16:24 Uhr von alphanova
 
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Die Ergebnisse der Untersuchung ergeben Sinn. Laut Quelle gab es seit einigen Jahren den Verdacht, dass derartige hochreaktiven Sauertoffformen existieren, aber man dachte, dass sie äußerst kurzlebig sind. Das stellt sich damit wohl als falsch heraus.

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