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Facebook: US-Polizei rät Eltern einen Keylogger auf den PC der Kids zu platzieren

Um ihre Kinder bei Facebook besser kontrollieren zu können, rät James Batelli, Polizeichef des US-Bundesstaates New Jersey, den Eltern, Keylogger auf den Computern ihrer Kids zu platzieren.

Mit den Keylogger können die Eltern dann den Facebook-Account ihrer Kinder heraus bekommen und sie im Netz einfacher überwachen.

Für James Batelli sind Keylogger angeblich wunderbare Programme, die leicht zu installieren sind und die die Kinder nicht bemerken.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Polizei, Facebook, PC, Eltern
Quelle: www.gizmodo.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2011 11:42 Uhr von karsten77
 
+4 | -19
 
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22.02.2011 12:03 Uhr von BadBorgBarclay
 
+24 | -4
 
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Nur: das Keylogger meist zu kriminellen Zwecken verwendet werden (und damals vermutlich zu diesem Zweck erfunden) und als Bedrohung gewertet werden. Jeder aktuelle AV würde einen Keylogger am Start hindern und löschen.
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22.02.2011 12:10 Uhr von karsten77
 
+4 | -2
 
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@ BadBorgBarclay: Keylogger wurden genau mit den von mir aufgeführten Argumenten beworben. Das Ausspionieren von Paßwörtern etc. kam erst später. Das Böse lauert immer und überall. :)
Die damaligen Keylogger mußten noch "händisch" ausgewertet werden - entweder am PC des Opfers oder durch einen Administrator, wenn der PC in einem Netz angemeldet war.

[ nachträglich editiert von karsten77 ]
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22.02.2011 12:17 Uhr von Tinnu
 
+6 | -0
 
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hmm steht da auch, woher man das programm bekommen kann? vielleicht von der polizei direkt, die dann auch zugriff auf den pc hat? uiui.
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22.02.2011 12:18 Uhr von EvilMoe523
 
+29 | -4
 
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Wenn man nicht in der Lage ist, seine Kinder richtig zu erziehen und sie nicht über die Nutzung des Internets aufzuklären, ist dies natürlich die beste Variante, sich ein 1A Armutszeugnis auszustellen ;)
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22.02.2011 12:27 Uhr von Plage33
 
+7 | -1
 
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lustig daran is, die Eltern wahrscheinlich gar nicht wissen wie man sowas benutzt,... und die Kinder sich wahrscheinlich meistens viel besser auskennen als die Eltern :)

[ nachträglich editiert von Plage33 ]
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22.02.2011 12:39 Uhr von haaralt
 
+2 | -1
 
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@EvilMoe523: Da stimme ich dir voll und ganz zu. Big Mother is watching you...
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22.02.2011 13:03 Uhr von atrocity
 
+7 | -0
 
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@karsten77: Nein. Keylogger in Trojanern gabs schon viel früher als 2000

Das hatte ja sogar BackOrifice & SubSeven schon. Wenn ich mich recht erinnre gibt es die Tools mindestens seit 95. Und das waren sicher nicht die ersten.

Und die wurden ganz sicher nicht damit beworben das man damit Partner ausspionieren kann oder für Arbeitgeber. Die waren schon damals dazu gedacht Zugänge zu Rechnern zu bekommen, Providerzugangsdaten und Lizenzkeys zu klauen.
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22.02.2011 13:14 Uhr von jo-82
 
+7 | -1
 
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Wenn die Eltern Keylogger installieren dürfen, finde ich es nur gerecht wenn die kleinen dann ein paar Webcams im Schlafzimmer der Eltern aufstellen... ;)

Der Vertrauensbruch der hier von den Eltern gemacht wird, kann unmöglich wieder aus der Welt geschafft werden. Warum die Gören nicht gleich ins Heim geben?
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22.02.2011 13:16 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -2
 
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@EvilMoe523 und BadBorgBarclay: @BadBorgBarclay:
Du kannst dem Virenscanner aber auch sagen, dass er diesen speziellen Keylogger in Ruhe arbeiten lassen soll. Ist lediglich eine kurze Einstellung in den Optionen des Scanners.
Problem ist nur, dass eben dieser Eintrag in dem Scanneroptionen leicht zu entdecken ist und die Kinder somit wissen, dass ein Keylogger da ist.

Allerdings ist das durchaus ein Ansatz.
Es wäre vielleicht nicht von Nachteil, von vorneherein mit offenen Karten zu spielen und zu sagen, dass es ohne Keylogger keinen Internetzugang gibt und man als Elternteil grob über´s Geschehen drüber guckt, bis der Nachwuchs sich das Vertrauen verdient hat.
Letzteres ist ja durchaus eh ein übliches Vorgehen, dass die Kids sich das Vertrauen verdienen müssen.


@EvilMoe523:
Wie ich in meiner Antwort an BadBorkBarclay schon anklingen liess, kann man so eine Maßnahme durchaus als Teil einer guten Erziehung verwenden.
Auch ist nicht jedes Kind ein Musterschüler, dass auf gute Erziehung mustergültig anspricht. Bei manchen Rangen kannst Du aufklären und erklären und Folgen aufzeigen, und trotzdem macht der Nachwuchs, was er will, sobald er sich unbeobachtet fühlt. Oder er ist einfach unintelligent oder schlicht grottendämlich (nicht jeder hat intelligente Kinder). Da hilft dann gute Erziehung auch nicht viel weiter.

Im Grunde hast Du also Recht mit Deiner Aussage, aber es gibt auch Fälle, wo so etwas notwendig oder zumindest angebracht ist.
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22.02.2011 14:03 Uhr von maretz
 
+2 | -0
 
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hmm: interessant wie das grade mit dem Cybercrime-Gesetz in den Staaten übereinkommen soll... Dürfte Interessant werden wenn dann die Kiddys die Eltern verklagen und diese wegen solch einem Vorschlag in den Bau dürfen...

Und ganz nebenbei bringt das ding eh nix... Denn wenn die Eltern gut genug sind das die nen GUTEN Keylogger bekommen UND die Daten noch auswerten können - sorry, dann wissen die auch so was die Kiddys am PC machen und wie man das vernünftig prüfen kann ohne gleich alles Vertrauen der Kinder zu missbrauchen / verlieren... (denn das steigert das Vertrauen sicher ungemein wenn die Eltern so anfangen... ich würde denen als Kind dann sicher weiterhin alle Probleme erzählen und offen ohne ende sein)
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22.02.2011 14:34 Uhr von Naganari
 
+4 | -0
 
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lol: ja genau, als ob die eltern heutzutage fähig wären sich nen keylogger ausm netz zu ziehen und richtig zu installieren. 95% der eltern würden dann selber geloggt werden^^
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22.02.2011 15:47 Uhr von Floppy77
 
+0 | -0
 
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Fällt: das dann nicht auch unter Post- und Fernmeldegeheimnis?

Die Eltern können ja ihre Kids mal fragen, dann bekommen die ihren Keylogger aus der Familie, bestimmt sicherer als aus anderen dubiosen Quellen oder direkt von der Polizei, die hätten bestimmt auch gern einen auf jeden Rechner eines jugendlichen.
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22.02.2011 16:24 Uhr von DerMaus
 
+2 | -0
 
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Da will man wohl Datenschnüffelei gesellschaftsfähig machen!
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22.02.2011 20:11 Uhr von senox
 
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Nicht zu vergessen das die US.Polizei diese Daten auch einsehen möchte, damit sie rechtzeitig Anschläge oder ähnliches Verhindern kann.
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22.02.2011 21:16 Uhr von Phyra
 
+0 | -0
 
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jetz mal ganz ehrlich: warum so kompliziert? einfach frefox als standartbrowser, 99% der menschen werden die psaswort abspeichern funktion nutzen ohne darauf zu achten wie verdammt einfach es ist an diese passwoerter zu kommen.

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