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Fahrlehrer üben scharfe Kritik wegen der Preis-Studie des ADAC

In der vergangenen Woche hat der ADAC eine Studie veröffentlicht, bei der die Preispolitik der Fahrlehrer im Süden Deutschlands recht schlecht wegkam (ShortNews berichtete).

Jetzt hat der Bayerischen Fahrlehrer-Verband darauf reagiert und wirft dem ADAC vor, unseriös zu sein. Insbesondere geht es dabei um die in der Studie verwendeten Bezeichnungen "teuer" und "günstig".

"Das Gegenteil von teuer ist billig und nicht günstig", so der Verband. Auch wurde bemängelt, dass in der Studie die falschen Fragen gestellt wurden. Dementsprechend gab es auch falsche Antworten. Die Kosten zum Lebensunterhalt in den verschiedenen Regionen wurden auch nicht berücksichtigt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Studie, Preis, Kritik, ADAC, Fahrlehrer
Quelle: www.pnp.de

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22.02.2011 10:52 Uhr von rubberduck09
 
+34 | -3
 
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Fahrschulen jammern Liebe Fahrschulen:

Man braucht nicht jedes Jahr ein neues Auto! Wenn man

a) den Schülern das Fahren beibringt, dann gehört da auch korrektes Kuppeln dazu.

b) Kann man den durch Fehler in a) erhöhten Kupplungs-Verschleiß auch reparieren - da muß nicht gleich eine neue Karre her!

c) Ist eine Ausbildung am gut ausgestatteten Neuwagen in meinen Augen grober Unfug, denn Fahranfänger fahren ja idr. am Anfang doch eher alte Gurken und können dann damit kaum umgehen, weil das Fahrschulauto ja so schön ABS und ESP und co. hatte. (ABS ist wichtig - aber man sollte auch das Bremsen ohne lernen!)

Und schon senkt das die Kosten ganz massiv.

Wenn man aber einen Audi-A6 als Fahrschulauto nimmt, braucht man sich ned zu wundern, wenn man als ´teuer´ hingestellt wird.
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22.02.2011 11:40 Uhr von MegaIdiot
 
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Fahrschule: Erstmal zu dem Auto:
Ich weiss nicht wie es bei euren Fahrschulen ist/war, aber meine hat ihr Fahrzeug geleast.
Zur Kupplung muss ich sagen, eigene Erfahrung, am Anfang nimmt man seinen Fuß ungern von der Kupplung weg, man könnte sie ja nicht mehr rechtzeitig treffen o.ä. .
Allerdings hat mir mein Fahrlehrer nach der 3. oder 4. Stunde langsam das schleifen lassen abgewöhnt.
Zur Motorleistung kann ich nur sagen, auf dem Beschleunigungsstreifen fand ich den TDI des Polos echt praktisch, hätte mit weniger KRaft anders aussehen können :(

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So schlecht klingt die Kritik gar nicht, bzw, sie macht absolut Sinn. Es ist zum Beispiel bekannt, dass Mieten zB in Bayern ziemlich hoch sind und diese muss ja theoretisch dreimal (+) verrechnet werden - für den/die Fahrlehrer (-in/-nen) + die Empfangsdame(n) + nicht zu vergessen, die Fahrschule an sich!
Und, haben die Südis nicht auch allgemein ein höheres Lohn- und Preisniveau?
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22.02.2011 12:44 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -2
 
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@MegaIdiot: Du schneidest zwar korrekt an, würgst aber dann gleich wieder in die falsche Richtung ab.

Die höheren Mieten und Löhne gibts nur in den Ballungs-und Touristenzentren, nicht umsonst ist der Landkreis Freyung-Grafenau (Niederbayern) als der ärmste Landkreis von ganz Deutschland gelistet worden.

Normale Leasingverträge laufen idr. über 3 Jahre. Fahrschulen haben hier womöglich einen 1-Jahres-Vertrag, aber auch verdammt hohe Raten, denn keiner will ein Fahrschulauto nach 1 Jahr Gequäle mehr kaufen. Besser wäre es - und dem Preisniveu entgegenwirkend - wenn man hier die Karren mal 8 Jahre nuckeln läßt und dann verschrottet. Die 3 neuen Kupplungen machen ´s Kraut ned so fett wie man meint.

Die Beschleunigung hab ich nie gemeint, auch ältere Autos haben bisweilen durchzugstarke Motoren. Ansonsten: @Fahrlehrer: Weniger futtern, dann klappts auch mit der Beschleunigung, denn selbst die 68PS Minikarre meiner Frau kommt gut vom Fleck, wenn man nicht grade 200kg wiegt.
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22.02.2011 13:25 Uhr von Fred_Flintstone
 
+11 | -3
 
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Ja, ja: logisch, dass die Fahrlehrer sich aufregen. Falsche Fragen gestellt... In einer Stadt 700 Euros Unterschied, das kann doch gar nicht sein, wenn man die richtigen Fragen stellt, gelle?

Jetzt wurde endlich mal aufgedeckt, wie hier abkassiert wird und das wird natürlich nicht gerne gesehen.

Andererseits sind wir mal ehrlich, wenn die Kids die Preise nicht vergleichen, sind sie selbst auch mit schuld.
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22.02.2011 14:09 Uhr von Atropine
 
+8 | -0
 
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So unrecht: hat der ADAC nicht. Knappe 40€ pro Stunde gehen ziemlich ins Geld. Und bei mir kam dann noch erschwerend hinzu, dass die Fahrschule vergessen hat, die Passbilder für den Führerschein weiterzugeben, sodass ich erst ein viertel Jahr später Prüfung machen konnte. Und bei einem Bekannten scheint es auch so zu sein, dass der Fahrlehrer "ein paar Stunden länger" machen möchte.
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22.02.2011 15:03 Uhr von Hugh
 
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Ich arbeite in einer Fahrschule und warte nun seit drei Wochen auf mein Geld.

Huuuch, wie kann das denn sein, wenn alles so extrem teuer ist?
Antwort: Auch, wenn es Euch nicht passt, aber es ist wirklich so, dass von den Einnahmen kaum was übrig bleibt.
Viele sehen nur: Ach, so teuer ist ´ne Stunde? Aber kaum einer bedenkt, was das bedeutet. Davon gehen schon mal 19% Mwst., der Fahrlehrerlohn (ca. 10 -12 Euro) und der ganze Rest ab.

Am geilsten ist in diesem Thread der Beitrag von rubberdruck, denn er zeigt leider, dass er - sorry - null Ahnung hat.
95% der Fahrschulen fahren mit Leasing-Fahrzeugen, die meist 2-3 Jahre laufen. Das hat steuerliche Gründe und betriebswirtschaftliche Überlegungen als Hintergrund und nicht etwa die Ursache darin, dass der Chef im Neuwagen sitzen will.
Was meint ihr, wie viele Kilometer so ein Auto in zwei Jahren Fahrschulbetrieb fährt? Da ist kein Platz für Basteleien am "guten Gebrauchten".
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die..... ...na Ihr wisst schon.
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22.02.2011 15:14 Uhr von Hugh
 
+1 | -10
 
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@ Atropine: Zunächst mal: Eigentlich bist Du selber für den Antrag bei Straßenverkehrsamt zuständig. Dass es der Fahrlehrer übernimmt: Service

Dann das leidige "er will noch Stunden fahren". Völliger Blödsinn, denn wir verdienen tatsächlich mehr, wenn Ihr weniger fahrt. Ooooohhhh Wunder, wie kann das sein?
Das liegt an Mischkalkulationen. Man verdient deutlich mehr an zwei Fahrschülern, die 20 Stunden gefahren sind als an einem Vollpfosten mit 40 Stunden. Man hat ja allein auf die zweite Grundgebühr "verzichtet".
Ziel einer Fahrschule muss es sein, die Schüler mit möglichst wenig Stunden zur Prüfung vorzustellen. Das sorgt für hohen Durchsatz und gute Mund-zu-Mund-Propaganda, die in unserem Geschäft all entscheidend ist.


Aber mich nervt dieses ganze Gehabe nur noch. Ich kann ja verstehen, dass der Führerschein nicht billig ist. Aber man muss uns auch glauben, dass das nicht im Umkehrschluss bedeutet, dass wir hier das Geld mit Schubkarren rausfahren.
Für uns selber wäre es das geilste überhaupt, wenn der Führerschein nur noch halb so viel kosten würde, die Gewinnspanne größer und die Hütte voll wäre. Ist leider nicht so einfach möglich.


Aber ich muss auch sagen, zum Teil kann ich das Ereifern über die Führerscheinkosten auch nicht ganz verstehen. Bei der Anschaffung eines Autos sieht auch kaum einer genau hin. Da ist die Geldbörse offen. Aber der Führerschein, der ein ganzes Leben hält, darf auch ja nicht zu teuer sein.
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22.02.2011 16:17 Uhr von rubberduck09
 
+6 | -4
 
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@Hugh: "Das hat steuerliche Gründe und betriebswirtschaftliche Überlegungen als Hintergrund und nicht etwa die Ursache darin, dass der Chef im Neuwagen sitzen will."

Steuerlich. Aha. Schön alles absetzen...
Die Karren sind nach 3 Jahren mitnichten im Eimer - Nur halt leicht ausgeleiert. Warum übernehmt ihr die Schüsseln denn nicht danach? Ein dicker Service (max. 2 Wochen Werkstatt) und die Kiste macht locker nochmal 3 Jahre. Aber nein - Schön ´Steuern sparen´. So hab ichs gern.
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22.02.2011 16:32 Uhr von Hugh
 
+3 | -7
 
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@ rubberduck: Sag mal, wo lebst Du denn?

Leasing ist in der Privatwirtschaft ein übliches Verfahren.
Die "Karren" gehen nach drei Jahren zurück und nicht selten darf man dann noch schön draufzahlen.
Beim letzten mussten wegen Abnutzung noch 2800 € draufgezahlt werden.

Aber was rede ich. Du hast Dir halt in den Kopf gesetzt, dass Fahrlehrer Abzieher sind, und Dir geht es im Grunde auch gar nicht um eine Argumentation, sondern ums Recht haben.
Wenn Du mal für ein halbes Jahr die Seiten wechseln könntest, würdest Du vieles plötzlich mit anderen Augen sehen, das verspreche ich Dir. Es ist nicht alles Gold was glänzt.
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22.02.2011 16:36 Uhr von Hugh
 
+3 | -6
 
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@ Mister-L: Die Billig-Pappenheimer sind der Grund, warum sich die meisten Fahrschulen von einer Woche zur nächsten retten. Aber nun gut, glaubt hier eh keiner. Lassen wir das.

Aber was hier zu:

"Warum muss z.b ein Autofahrer der schon 15 Jahre Auto fährt nochmals Theorie machen für den 125er ?
Ändern sich plötzlich die Verkehrsschilder oder sogar die Regeln im Verkehr ?"


Das haben nicht wir Fahrschulen, sondern der Gesetzgeber zu verantworten.
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22.02.2011 16:41 Uhr von Floppy77
 
+2 | -3
 
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@Mister-L: Wenn ich mir das Verhalten einiger langjähriger Verkehrsteilnehmer so anschaue, dann wäre es tatsächlich ratsam den einen oder anderen die Theorie nochmal nahe zu bringen.

Ein großer Teil von denen hatte den Führerschein scheinbar als Beilage bei Yps.

Und willst Du wirklich Verkehr von Deutschland mit dem von Frankreich vergleichen? Da müssten die Deutschen erstmal ihre Einstellung zum Auto ändern und auch die eine oder andere Beule akzeptieren.
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22.02.2011 16:49 Uhr von DerMaus
 
+4 | -0
 
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Die Fahrlehrer bestimmen, wann man zur Prüfung zugelassen wird und können einen durchfallen lassen, wenn sie wollen.

Solange das der Fall ist, können die aus jedem Schüler genau die Summe Geld rausquetschen, die sie haben wollen.
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22.02.2011 16:51 Uhr von rubberduck09
 
+5 | -3
 
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@Hugh: Ich bin ned gegen Fahrlehrer sondern gegen die Praxis der Unternehmen (incl. Fahrschulen), alles und jedes abzuschreiben und nach der Abschreibung wegzuhauen als wärs Schrott.

2800 Euro draufzahlen, wenn eh schon ein Fahrschul-Leasing-Vertrag existierte? Da hat sich aber einer schwer verkalkuliert! Das wird normalerweise direkt in den Leasing-Vertrag mit reingenommen - schon alleine weil dann noch mehr absetzbar ist. Die erhöhte Abnutzung ist von vornherein bekannt. Was jammerst also?

Und: Leasing: Schön, daß es das gibt, aber meint ihr wirklich, die Leasing-Banken verdienen da dran nicht auch mächtig mit? Wenn ich einen Führerschein mache, möchte ich nicht noch zig Banken und co. mitfüttern damit.
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22.02.2011 17:46 Uhr von Hugh
 
+2 | -2
 
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rubberduck: Ja, wenn Du dies und das nicht möchtest - dann musst Du in ein anderes System umziehen. Viele der Sachen, die Du als no-go empfindest, sind einfach den wirtschaftlichen Zwängen und dem Konkurrenzdruck geschuldet und nicht, weil jemand den Extra-Reibach machen will. Die Devise lautet für viele kleine bis mittelständische Unternehmen: Gehe mit oder gehe unter.
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22.02.2011 17:53 Uhr von Klecks13
 
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@ rubberduck: Sorry, aber wenn man keine Ahnung von Betriebswirtschaft hat, sollte man sich mit Stammtischargumentation zurück halten.

Unabhängig von den Fahrschulkosten -die sicher nicht in jedem Fall gerechtfertigt sind- erzählst du einfach nur Stuss.
Leasing ist in der Privatwirtschaft deshalb üblich weil die Raten als laufende Kosten geltend gemacht werden können. Bei einem Kauf hast du lediglich die Abschreibung, mehr nicht. Das deckt nicht mal annähernd die Finanzierungskosten.
Wenn du nach Ablauf des Leasingvertrages das Fahrzeug übernimmst, hast du nicht nur die höheren Wartungskosten an der Backe sondern auch einen imensen steuerlichen Nachteil, weil das Fahrzeug ins Betriebsvermögen fällt aber nicht abgeschrieben werden kann. Du zahlst also noch zusätzlich Steuern für das Alteisen.
Abgesehen davon wäre es schon alleine deshalb Blödsinn weil die Garantie nach 3 Jahren weg fällt.

Das einzige, wo ich dir Recht gebe: Wenn statt 3er BMW, Audi A4 oder (schon gesehen) Mercedes SLK auf ´nem einfachen Golf geschult würde, könnten die Fahrstunden deutlich günstiger angeboten werden. Und es bliebe trotzdem mehr für die Fahrschulen hängen.
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22.02.2011 18:12 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -4
 
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@Klecks13: Super Idee - Wenn man kein BWL studiert hat, darf man keine Meinung haben.

Stuss? Sicher?

Das mit den Wartungskosten kann ich so nicht gelten lassen. Die sind bei ordentlicher Wartung zuvor (Garage!!) auch nicht so üppig hoch; auch bei der deutlich erhöhten Belastung durch Fahrschulen.

Das ständige an-der-Steuer-vorbeischmuggeln der Privatwirtschaft geht mir so dermaßen auf die Eier. Ich zahl mich mit meiner Lohnsteuer halb tot, aber die Unternehmen schreiben ab, das ist nimmer heilig. Gegenüber dem Finanzamt werden Dinge angegeben, da stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Wozu übrigens einen Golf? Auch der ist noch überteuert. Ein Fiat oder so tuts auch. Die gängigen Sicherheitssysteme gibts auch dort.

Ich nenn das Jammern auf hohem Niveau.

Bei Motorradkursen wird natürlich nie darauf hingewiesen, daß unter gewissen Bedingungen auch ein eigenes Fahrzeug für den Unterricht verwendet werden kann, was auch für die Sicherheit _nach_ der Prüfung sicher zuträglich ist.

Dies dürfte bei Anhängerschulungen nicht anders sein, jedoch habe ich einen normalen 3er Schein, sodaß mich das damals noch nicht betroffen hat.

So lang mir solche Märchen aufgetischt werden, glaube ich kein Wort.
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22.02.2011 18:41 Uhr von diehard84
 
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bei den Fahrschulautos: die immer mehr aus Premiummarken deutscher Hersteller bestehen (Audi, BMW, Mercedes) kein wunder ...

Wieso muss man seine Fahrschule auf nem A6 oder 5er BMW machen?...

ist sowieso alles beschiss...bei den praktischen Prüfungen ist es doch ohnehin ein Glücksspiel ob man es beim ersten mal schafft oder ob der Prüfer gerade knapp bei Kasse ist....
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22.02.2011 18:59 Uhr von Schwertträger
 
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Ich finde die miese Ausbildungsqualität viel schlimmer!

Die Fahranfänger lernen nicht mehr
- die Einfädelspuren bis zum Schluss zu fahren
- bei Verlassen der Einfädelspur möglichst schon die Bahngeschwindigkeit der rechten Spur (also mind. 80 km/h) erreicht zu haben
- Reifen zu wechseln, Öl zu kontrollieren, Wischwasser aufzufüllen, Beleuchtung zu kontrollieren.
- ständig in den Rückspiegel zu schauen
- dass man bei "Vorfahrt Achtung" nicht jedesmal anhalten muss, sondern nur, wenn es erforderlich ist
usw.


Es gibt da noch ´ne ganze Reihe Punkte mehr, und bestimmt werden sie während der Ausbildung mal "erwähnt", aber richtig beigebracht werden sie nicht mehr.

Das ist bei all dem Gerede über Preise der viel wichtigere Punkt.



Und wo jemand die Fahrlehrergehälter erwähnt: Für die miese Leistung mancher Fahrlehrer wären 5 EUR schon zuviel (und die auch nur für sein erhöhtes Unfallrisiko).
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22.02.2011 19:06 Uhr von anderschd
 
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Das ewige Gejammer. Jeder verdient zu wenig, es bleibt nix übrig oder kaum usw usw.
Wenn man davon nicht Leben kann, muß man umsatteln. Es kann wohl kaum Berufung sein.
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22.02.2011 19:08 Uhr von Schwertträger
 
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@diehard84: Die Premiummarken sind ein Lockangebot.
Denn wer kein solches Premiumfahrzeug als Lehrfahrzeug anbietet, wird von den Kids ignoriert, schliesslich sind die gerade mit 17/18 in einem Alter, wo sie auf genau so etwas wert legen.
In einem fiat will niemand Fahrschule machen, auch wenn er hinterher aus Geldmangel genau so einen Fiat fahren muss.
In dem Punkt könnte man also höchstens derjenigen Fahrschule einen Vorwurf machen, die mit der Aufwärtspirale angefangen hat.

Ansonsten finde ich das Lernen auf einem großen Wagen, also einer Limousine der oberen Mittelklasse, wesentlich besser als auf einem Kleinwagen, weil gerade die weiblichen Schülerinnen so schon Probleme mit der Übersicht haben. Beim Fahrenlernen auf größerem Fahrzeug hätten sie dann wengistens hinterher mehr Sicherheit, wenn sie auf ihren heissgeliebten "Kleinen" umsteigen.

Aber auch Männer haben heutzutage wahnsinnige Problem emit den Abmessungen ihrer Fahrzeuge. Kaum wird´s mal ein bisschen enger, schieben sie ihr Auto weiter, anstatt es zu fahren. Kein Augenmaß.
Schult man auf Kleinwagen, wird das nur schlimmer.

Ist übrigens auch ein Punkt, der heute nicht mehr vernüfntig geschult wird: Fahrzeugübersicht.
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22.02.2011 22:46 Uhr von shorty_08-15
 
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@Klecks13 achja, wiiiiie recht du hast. Plus von mir :)

@rubberduck:

Da du die Betriebswirtschaftlichen Argumente scheinbar nicht verstehen willst...eine andere Frage:

Was machst du, wenn der FIAT deiner Fahrschule des Alters wegen streikt`? Ein Mietauto ist nicht in 5 min in ein Fahrschulauto umgebaut. Mit welchem Fahrzeug würdest du deine Fahrten machen? Schwierig mit der Zuverlässigkeit...ruckzuck würde der Ruf leiden und langfristig das Bestehen in Gefahr.

btw: Jeder Bürger hat das Recht eine Einkommenssteuererklärung zu machen und sich wenigstens einen Teil der Lohnsteuer "zurückzuholen". Soll ganz gut funktionieren, auch ohne Steuerberater.
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23.02.2011 01:28 Uhr von Sebastien
 
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@Schwertträger: Jetzt muss ich als Fahrlehrer mal ein bißchen was klarstellen.

Einfädelungsspuren werden wenn möglich immer bis zum Schluss befahren, um vielleicht beim befahren auf die Bahn eine sogar viel höhere Geschwindigkeit zu haben. Das wird den Fahrschülern so beigebracht. Ob sie das später machen, da kann die Fahrschule nichts für.
Öl, Wischwasser, Beleuchtung, Reifenprofil usw. gehört heutzutage alles zur Fahrtechnischen Vorbereitung bei einer Prüfung. Ich würde nie mit einem Schüler zur Prüfung, der sowas nicht beherrscht. Ständige Verkehrsbeobachtung ist selbstverständlich, achten die Prüfer bei uns in Köln auf jedenfall drauf.


"Für die miese Leistung mancher Fahrlehrer wären 5 EUR schon zuviel"

Und genau weil einige Fahrlehrer für nen Hungerlohn arbeiten und nicht richtig motiviert sind, fahren leider solche Fahranfänger durch die Gegend.
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23.02.2011 01:43 Uhr von Sebastien
 
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@Schwertträger: Das Unfallrisiko liegt aber nicht bei uns Fahrschule, sonder bei denen, die irgendwelche abenteuerlichen Überholmanöver starten um eine Fahrschule zu überholen, die bei 30 oder 50 diese vorgeschriebene Geschwindigkeit fährt. Besonders vorbildlich finde ich die Überholmanöver im Überholverbot. Da lernen die Kids "leider" für die Zukunft!!!
Ein Fahrschulwagen ist ja nicht zu übersehen. Muss man den gerade dann bei 70 bis auf 2 Meter hinten ran fahren? Oder am Berg bis auf 20 cm hinten ran?


[ nachträglich editiert von Sebastien ]
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23.02.2011 02:21 Uhr von Hellmasta
 
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@rubberduck09: Wer jammert denn hier auf hohem Nieveau mein Lieber?
Erst ist dir die Fahrschule zu teuer.
Dann bringst du Vorschläge, die Unsinn sind, weil sie einer Fahrschule noch mehr Kosten verursachen würden.
Was würde mit den Preisen passieren?
Richtig, die Führerscheine werden teurer (oh wunder).
Dann sollen die Fahrlehrer legale Ausgaben ihres Betriebs nicht vom Gewinn abziehen dürfen, um ihre Gewinne zu mindern, weil das ja in deinen Augen eine Art Steuerhinterziehung ist.
Was merken wir da? Richtig, die Führerscheine würden nochmal teurer.
Also, so kanns wohl nicht funktionieren.
Entweder arbeiten Fahrschulen betriebswirtschaftlich sinnvoll, und leasen Fahrzeuge, dann sind die Führerscheine auch günstig zu bekommen.
Oder sie werden teurer, dafür zahlen alle mehr für Führerscheine.
Ich schätze du fährst mit dem Auto zur Arbeit? Dann kannst du diese Ausgaben für deine Arbeit genauso von den "Gewinnen" aus deiner Arbeit abziehen. Du versteuerst dann nur den Teil deines Lohns, der wirklich einen Gewinn für dich darstellt. Das funktioniert genau nach dem gleichen Prinzip.
Stammtischgemecker über "die da oben" ist aber auch wie schon zu Beginn geschrieben, jammern auf hohem Niveau, solange man sich das Bier in der Kneipe noch leisten kann.
Mit besten Empfehlungen
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23.02.2011 09:42 Uhr von DoktorOetker
 
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Ich: Warum fangt Ihr beim sparen nicht beim ADAC an?
Wenn man die reinen Preise vergleicht, sind ACE und AVD deutlich günstiger. Also: Kündigt beim ADAC und wechselt zu den billigen Automobilclubs!!
Und haut nicht dauernd auf die armen Fahrlehrer rum, die von morgens um 08:00 bis abends um 23:00 Uhr, mit nervösen undängstlichen Fahrschüler neben sich und überzuckerte BMW-Fahrer im Nacken, versuchen ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihren Familien ein Dach über den Kopf bieten und eine Mahlzeit auf den Tisch zu bringen.

Alternativ: Niemand ist gezwungen den Führerschein zu machen. Fahrt Bahn! Die sind ja anerkannt günstig ;o)

[ nachträglich editiert von DoktorOetker ]

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