22.02.11 08:59 Uhr
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Nach Misshandlungsfall in Luckenwalde: Lehrer werden bedroht, Rektorin bricht zusammen (Update)

Der Fall des 12 Jahre alten Florian, der an der Ebert-Schule in Luckenwalde (Brandenburg) von Mitschülern misshandelt und schwer verletzt worden ist, hat bundesweit Empörung ausgelöst (ShortNews berichtete).

Der Druck auf die Schule ist seitdem enorm. Der Zorn von Eltern und anderen richtet sich vor allem gegen das Kollegium. Schulleitung und Lehrer werden in Anrufen und E-Mails beschimpft und bedroht.

Die Rektorin hielt dem Druck gesundheitlich nicht stand und erlitt am Montag einen Zusammenbruch. Sie musste vom Notarzt versorgt werden. Für Montag war eine Protestkundgebung vor der Schule angekündigt, zu der es aber nicht kam.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schule, Lehrer, Misshandlung, Mobbing, Rektor, Luckenwalde
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2011 09:20 Uhr von supermeier
 
+16 | -1
 
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Selbst schuld: Kein Mitleid für eine karrieregeile was auch immer die Kindesmisshandlung für ihr eigenes Wohlbefinden protegiert und diese Straftaten deckt.
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22.02.2011 10:06 Uhr von quade34
 
+2 | -11
 
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Möglicherweise hat sie ihren Beruf: in der DDR erlernt. Da war es nämlich üblich, dass die aufsichtführenden Lehrer ihre Kompetenzen auf ältere Schüler übertrugen. Die Kleinen mussten im Kreis auf dem Hof laufen und die Großen verteilten dann an nicht gehorsame Schüler Kopfnüsse oder Pferdeküsse. Da gab es keine Widersprüche der Eltern, die waren damit einverstanden. Übertrug sich doch das Gehorsam von der Schule auf das Elternhaus und man hatte keinen Ärger mit den Blagen. Also vermute ich, dass die Methode des kontrollierten Wegschauens sich noch immer in den Schulgremien des Ostens befindet.
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22.02.2011 10:18 Uhr von Bartist
 
+12 | -1
 
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@ quade34: ich weiss zwar nicht woher du kommst, aber ich bin in der DDR 10 Jahre zur Schule gegangen, und von den Aufsichtshabenden Lehrern, wurde zum glück jede art von Gewalt bestraft ! Ausserdem gab es unter den Schülern eine gewisse Rücksichtnahme selbst beim Prügeln, wenn einer am Boden lag, war es vorbei ! Wegschauen ist eher ein Phänomen der Westdeutschen und Jungostdeutschen Gesellschaft !

Und zu der Rektorin, jetzt weiss sie mal wie es ist gemobbt zu werden!
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22.02.2011 10:20 Uhr von quade34
 
+1 | -3
 
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Bartist: Vollzogen wurde diese Art der Erziehung in den 70gern. Grundschule Adolfstr. Berlin-Kaulsdorf.
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22.02.2011 10:34 Uhr von Seridur
 
+1 | -1
 
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das ist nicht ok: die sache gehoert untersucht, keine frage, aber es kann nicht sein, dass jetzt der mob hetzt und bedroht. bisher ward ja nur die position des mobbingopfers bekannt, man sollte erstmal beide seiten hoeren.
bei uns gab es damals ein mobbingopfer das es wirklich alles selbst provozierte, so dass die lehrer nach mehreren jahren des vermittelns keine lust mehr hatten und ihr sagten es sei nun mal ihre eigene schuld. also erstmal beide seiten hoeren bevor man sich ein urteil bildet.
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22.02.2011 11:13 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -1
 
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erst hat keiner was gesehen: und dann lassen sie sich krankschreiben.

Pädagogisch wertvolle Truppe.
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22.02.2011 11:22 Uhr von blade31
 
+1 | -0
 
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super: so benehmen sich die Eltern jetzt wie die Kinder die mobben echt geil...

oh mann
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22.02.2011 11:26 Uhr von norge
 
+8 | -0
 
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@quade34: hör auf mit dem scheiss. ich bin auch von 1962-1972 zehn jahre in der ddr zur schule gegangen und kann bartist nur zustimmen. so behütet wie man als kind in der ddr war, ist im heutigen deutschland ein wunschtraum und das meine ich nicht sarkastisch!
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22.02.2011 14:30 Uhr von gugge01
 
+2 | -0
 
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@quade34: Nette Ansprache aber du vergisst den zweiten Teil!

- Einmal Zusammenschlagen .... Großer Apell vor der versammelten Schule.

- Zweimal Zusammenschlagen ... Schulwechsel und die Eltern haben Probleme mit dem Jugendamt bekommen.

- Dreimal Zusammenschlagen …. Jugendwerkhof. Wer es dort nicht lernte der hatte fortan immer einen freien Arbeitsplatz im Betonwerk und dort haben die Wärter oder die Vopos die Erziehung übernommen.

Und wenn die Eltern hohe Funktionäre waren, dann haben die "lieben Kleinen" wirklichen Ärger bekommen. Denn da gab es noch „Schulen“ bei den Russen!

[ nachträglich editiert von gugge01 ]
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23.02.2011 03:55 Uhr von Cabal_2010
 
+1 | -0
 
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Endlich mal wird diese Druck weiter gegeben!

Ich hoffe nur, das die Eltern oder anders wütende Bürger, diesen Druck lange genug aufrecht halten, damit diese "tolle" und "einmalige" Vorzeigepädagogin mal am eigenen Leib spürt, wie der Florian sich gefühlt haben muss!

Aber LEIDER bleiben ihr wohl die körperlichen Mißhandlungen erspart und die direkten Schmerzen!

Daran sieht man aber, WIE "belastbar" unsere heutigen Lehrer noch sind, der Kleine hält diesen Druck über Wochen und Monate stand und die "Super"-Direktorin bricht nach ´n paar Std. zusammen!

In dem Sinne: MEINE Hochachtung für Deine Stärke und Deinen Willen, Florian!!!

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