22.02.11 07:20 Uhr
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Dachau: Graffiti-Sprayer mit dem Hubschrauber verfolgt

"Park and Ride" hieß es am Sonntag für einen Hubschrauber der Bundespolizei, der auf einem solchen Parkplatz in Dachau landete. Wegen zwei Graffiti-Sprayern hatte die örtliche Polizei den Hubschrauber der Kollegen zur Unterstützung angefordert.

Zwei Sprayer hatten sich eine Lärmschutzwand am Bahnhof in Karlsfeld (Landkreis Dachau) als Beton-Leinwand ausgesucht. Doch eine massive Verfolgungsaktion der Polizei verdarb ihnen den Sonntagsausflug mit den Sprühdosen.

Beide Täter wurden letztendlich festgenommen. Nicht nur sie selbst wurden gefilzt, auch ihre Wohnungen wurden zur Beweismittelsicherung durchsucht. Der Schaden durch die Sprayer wurde auf 1.000 Euro beziffert, über die Kosten des Hubschraubereinsatzes ist bisher nichts bekannt.


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WebReporter: sarazen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hubschrauber, Graffiti, Bundespolizei, Sprayer, Dachau
Quelle: www.sueddeutsche.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2011 07:47 Uhr von Sarkastomat
 
+27 | -16
 
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Natürlich eine absolut gerechtfertigte Aktion. Denn so ne Lärmschutzwand funktioniert ja schließlich auch nur richtig, wenn sie im schlichten Einheitsgrau erstrahlt. Hochgradig verwunderlich, dass die extzrem gefährlichen Täter nicht von einem Sondereinsatzkommando mittels Scharfschützengewehren kalt gestellt werden konnten...

Dummfug bei Seite: Haben die nen Knall??? Sieht für mich irgendwie danach aus, als würden die ne bestimmte Anzahl an Helieinsätzen im Monat vorweisen müssen, um die Anschaffung des Selbigen rechtfertigen zu können....
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22.02.2011 07:56 Uhr von Wompatz
 
+3 | -4
 
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@Autor Was soll denn bitte dieses News-Bild??? Hast das zu haus auf deiner Eisenbahnplatte gemacht, oder wie?!;-)
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22.02.2011 08:06 Uhr von Pils28
 
+10 | -11
 
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Und dannn noch Hausdurchsuchung für eine: simple Sachbeschädigung? Also, irgendwas läuft da schief. Ein wenig zuviel Realitätsabstand würde ich mal sagen.
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22.02.2011 08:16 Uhr von XMas
 
+12 | -12
 
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Sehr schön, dass zwei dieser Schmierfinken erwischt wurden. Nicht vergessen, den beiden die Kosten des Einsatzes sowie der Entfernung ihrer Schmierereien aufzubürden.

Zusätzlich noch ein paar Reinigungsstunden in der Stadt, bei der sie weitere Schmierereien anderer Schmierfinken entfernen dürfen. Am besten mit einer Zahnbürste..
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22.02.2011 08:47 Uhr von stoniiii
 
+9 | -4
 
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Schade, doch keine hässliche graue Wand weniger :(
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22.02.2011 09:19 Uhr von Hirnfurz
 
+4 | -6
 
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Also eigentlich: gehört die Nachricht in die Sparte "Kurios". Ich lach mich kaputt. Haben die nix besseres zu tun? Und woanders werden in der U-Bahn Leute totgetreten und die Täter findet man nur schwer... Mann, Mann, Mann!
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22.02.2011 10:23 Uhr von BK
 
+7 | -3
 
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Alle die hier nun sagen: "1000 € sind nicht viel"

Mag es nicht sein... aber 10 x 1000 € ? Ihr glaubt ja nicht das ein Sprayer nur 1x Sprayed ?
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22.02.2011 11:10 Uhr von Schaumschlaeger
 
+1 | -4
 
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Den Beamten dort muss wirklich langweilig sein. Ob die Sprayer nun für den Hubschraubereinsatz aufkommen müssen? Oder kann man sich gegen soeine Unverhältnismäßigkeit wehren?
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22.02.2011 11:25 Uhr von gofisch
 
+3 | -4
 
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löffelchen senf @Schaumschläger
nah, du kannst die herren in uniform nach dem dienstausweis fragen, dann darf der staat für deine krankenhauskosten aufkommen. aber ob diese genugtuung es wert ist? ^^

fazit der nachricht: in bayern haben sie den knall nicht gehört. heli einsatz kostet ca. 3000 € die stunde. aber gut, dass diese schmierterroristen nun dingfest gemacht wurden. wo kämen wir denn hin, wenn die welt bunt wäre. einheitsgrau ist die frabe die zu der allgemeinstimmung am besten paßt. und überhaupt wäre es an der zeit auch andere terrorzellen auszuheben. da die soko "graffiti" wohl voll ausgelastet ist, sollten soko "trettmine", soko "harnstoff" und soko "kippe" ins leben gerufen werden. wir dürfen keine kosten scheuen. am besten dafür harz iv kürzen und mehr helis anschaffen.

btw. könnte man diese aktion nicht eigentlich als künstlerverfolgung einstufen? ich meine, in einer welt wo "fettecke" als kunstwerk durchgeht, sollte die hässlichste schmiererei doch schon amtlich als kunst gelten? ^^

ach... es regt mich irgendwie auf. -.-
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22.02.2011 11:26 Uhr von PeterLustig2009
 
+6 | -5
 
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Und wieder schriet der gemeine Pöbel: wie daneben dieser Polizeieinsatz ist. Aber kaum wird euer Haus mal besprüht, dann seid ihr froh wenn die Täter mit allen Mitteln gejagdt werden. Verkehrte Welt in Deutschland.
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22.02.2011 13:01 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -3
 
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@Sarkastomat: Der Einsatz mag erstmal übertrieben aussehen, aber wichtig ist das Signal.
Jetzt wissen die anderen Sprayer, dass ab und an durchaus auch mal richtig durchgegriffen wird.

Ich muss sagen, ich verstehe diese heimliche Sprüherei von simpelsten und hässlichen Tags sowieso nicht.

WO, bitte schön, ist das Problem, sich mit Stadt und Bundesbahn zusammenzusetzen und ein offizielles Sprayprojekt aus den Angeln zu heben??

Falls eine vorzeigbare Qualität dabei zustande kommt (genau daran mangelt es ja bei den allermeisten Sprayern, denn sie sind grottenschlecht), hat sicher niemand etwas dagegen, ansonsten hässliches Einheitsgrau zu verschönern.

So etwas GIBT ES nämlich in etlichen Städten bereits.

Aber natürlich bleiben dabei die Möchtegern-"Künstler" auf der Strecke, die außer ihrem krakeligen, ach so originellen Tag nix sprühen können, sich aber für die Ober-Gangstas halten und sogar nicht davor zurückschrecken, gelungene Werke ihrer Spraerkollegen zu verunzieren, mit dem einzigen Argument, wahres Sprayertum wäre nur spontanes und ungenehmigtes solches.

ICH nenne das asoziales Anarchotum.
Und da ist ein Hubschraubereinsatz ab und an schon mal gerechtfertigt.
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22.02.2011 13:07 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -2
 
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Nachtrag: Hier in Hannover wurde für viel Geld trotz knapper Kassen ein in die Jahre gekommenes und unansehnlich aussehendes historisches (also keineswegs langweilig schlichtes) Uni-Gebäude renoviert. Dabei wurde auch die Fassade erneuert und gestrichen. Das ganze Gebäude sah wieder top aus.

Keinen Monat später tauchte das erste (äuserst mies ausgeführte und zum Gebäude absolut nicht passende) Graffiti am Gebäude auf.
Also nix mit Einheitsgrau übertünchen, sondern Zerstörung von mühsamst aus den Steuergeldern der Gemeinschaft finanzierter guter und sorgfältiger Arbeit.

Das ist moralisch also nicht nur eine Sachbeschädigung, sondern auch ein Diebstahl an der Gemeinschaft.
Von der Missachtung gegenüber der historischen Bausubstanz will ich gar nicht erst anfangen. Da stoße ich hier eh auf taube Ohren.
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07.06.2011 16:57 Uhr von Hanno63
 
+1 | -0
 
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@ Schwertträger...auch mal mit Sternchen das Plus: Das ist nämlich genau der Punkt,...Respekt vor dem bestehenden, für das "andere Leute" extra Leistung erbrachten und nie dabei an Graffiti dachten, was ja wieder Extra-Kosten über den eigentlichen Zustand hinaus bringt .Absprache für genehmigte Graffiti mit ordentlichen Motiven , wo möglich sogar mit Vorgaben und "echtem" Können ,...sowas bringen solche Sprayer ja leider nicht ,..also ab in den Underground.
Feiglinge und Verräter, wenn sie doch mal erwischt werden, da sollten 6 Wochen lang "Graffiti-Beseitigen"-Bereitschaft nach Bedarf + je 1 Tag Sonderschicht für jeden gefundenen "eigenen Tag"

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]

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