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Gasprom lehnt günstigere Verträge ab

Der russische Gasmonopolist Gazprom will weiterhin an den langfristigen Lieferverträgen festhalten, anstatt seine Preise der aktuellen Marktlage anpassen.

"Unsere Position ist da sehr eindeutig", so der Gasprom-Manager Sergej Komlew, der für die Exportpreise zuständig ist. Eon will hingegen alle Gaslieferungen an die Spotmarktpreise koppeln. Der Ruhrgas-Sprecher sagte, dass man mit allen Lieferanten derzeit in Gesprächen sei.

Der Grund für den Wunsch Eons nach einer Preisanpassung liegt daran, dass die Preise in langfristigen Verträgen an den Ölpreis gekoppelt sind und viel langsamer sinken, als die Tarife im kurzfristigen Handel im gleichen Zeitraum.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Vertrag, Gazprom, Gaspreis, EON
Quelle: www.n-tv.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2011 23:19 Uhr von realsatire
 
+1 | -1
 
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Ist doch klar, das die Gazprom die für uns: teuerste Variante der Preisanpassung beibehalten will.
Da ist doch jemand im Vorstand der weiß wie man die Bürger dieses Landes gut schröpfen kann..
Die Vernunft würde sagen, die Verträge zu kündigen bzw nicht zu verlängern, andere Anbieter zu nehmen. Dummerweise wird der kleine Bürger/Kunde nichts davon haben, das Mehr an Gewinn wird dann bei Eon etc an deren Teilhaber ausgezahlt.
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21.02.2011 23:37 Uhr von StrammerBursche
 
+4 | -2
 
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@realsatire: Tja, dann beschwer dich mal bei den DEUTSCHEN Energieriesen. Die haben die Verträge ausgehandelt und unterschrieben und Vertrag ist Vertrag, so einfach ist das.

Aber das Problem liegt ganz woanders und hat mit Gazprom nur sekundär was gemein. Die Energiekosten sind trotzdem gefallen, nur wurde nicht an die Verbraucher weitergegeben, im Gegenteil.
Die mehr als offensichtlichen Preisabsprachen und Preiserhöhungen, sind das wahre Problem hier. Das alles geschiet mit politscher Deckung, man braucht sich nur anschauen wieviele Politgangster in den Aufsichtsräten sitzen. Dass das nur Vorwand zum legalen abkassieren von Schmiergeldern ist, sieht sogar ein Blinder.
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21.02.2011 23:50 Uhr von realsatire
 
+1 | -1
 
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@strammerBursche: Jepp, das wollte ich auch damit sagen. Es wird nicht beim Verbraucher ankommen wenn wie auch immer die hiesigen Konzerne günstiger einkaufen können.
Spätestens mit den Geheimverträgen bei der Atomenergie hat man gut sehen können wer dieses Land regiert. Diejenigen die das verbrochen haben sind weiterhin im Amt, trotz aller deutlicher Küngelei. In anderen Ländern gab es bei so etwas früher eine sehr scharfe Rasur ;)
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22.02.2011 01:57 Uhr von sabun
 
+2 | -0
 
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Jetzt haben wir die A Karte gezogen! Ich finde es wird Zeit, dass Schröder sich einsetzt. Er hat uns das beschert, jetzt soll Er auch dafür sorgen, dass die Verträge angepasst werden. Ansonsten profitiert ja auch Russland von Europa / Deutschland.
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22.02.2011 02:37 Uhr von F.Steinegger
 
+1 | -1
 
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Trotzdem: Trotzdem werden natürlich neue Verträge gemacht. Und teurer. Die Energieriesen bezahlen das nicht, sondern wir.
Und alle verdienen daran, Gazprom, die Energieriesen und wir.

Ähh, wir natürlich nicht, wir bezahlen nur.

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