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GB: Behinderte Frau bekommt Strafzettel fürs Falschparken - trotz der Beinprothese

Ein Parkwächter aus Cardiff, Großbritannien, hat einer behinderten Frau einen Strafzettel ausgestellt, weil sie auf einem Behindertenplatz geparkt hat, obwohl sie ihm gezeigt hatte, dass sie eine Beinprothese trägt.

Die 67-jährige Sylvia Taylor parkte vor einem Supermarkt auf einem Behindertenplatz, vergaß aber ihren Behindertenausweis. Als sie zurück kam, sah sie den Parkwächter, der gerade eine Strafzettel in der Höhe von 70 Pfund für sie ausstellte.

Sylvia Taylor zog das Hosenbein hoch und zeigte dem Parkwächter ihre Prothese. Der Parkwächter soll zwar fast ohnmächtig geworden sein, weigerte sich aber, den Strafzettel zurück zu nehmen. Auch die Leitung des Parkhauses besteht darauf, dass der Zettel bezahlt werden muss.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Frau, Strafzettel, Prothese, Behinderte, Falschparken
Quelle: www.dailymail.co.uk

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2011 14:55 Uhr von Dracultepes
 
+13 | -1
 
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Ich weiss nicht wie das in GB ist aber nur weil man einen Behindertenausweis hat darf man nicht auf Behindertenparkplätzen parken.

Zumindest hier hat man diesen Wisch den man ins Auto legen muss.

Es liegt natürlich auf der Hand das jemand mit Prothese solch eine Sondererlaubnis kriegt. Von daher versteh ich das verhalten des Parkhauses mal wieder nicht.
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21.02.2011 15:03 Uhr von mahoney2002
 
+10 | -0
 
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Es wird wohl so sein, das das Parkhaus die Strafgelder selbst behält und nicht an den Staat gehen.
Von daher war es eine schöne Nebeneinnahme.
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21.02.2011 15:47 Uhr von shadow#
 
+10 | -0
 
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Private Parkplatzbetreiber: Einer der Geschäftsbereiche der die widerlichsten Aasgeier überhaupt anzieht...
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21.02.2011 16:36 Uhr von ted1405
 
+6 | -0
 
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Außergewöhnlich? Na mal ganz sicher nicht.

Selbiges kann in Deutschland ganz genauso passieren. Das Problem dürfte gewesen sein, daß der Strafzettel bereits elektronisch erfasst war. Ich gehe davon aus, daß ein "Zurücknehmen" dann für den Parkwächter/die Politesse einen erheblichen Aufwand ist (klar machen die übergeordneten Stellen solche "fragwürdigen" Storno-Vorgänge nicht leicht) und es somit bequemer ist, sich stillschweigend und stur vom Acker zu machen.

Ein Widerspruch würde in Deutschland vermutlich auch wenig bringen, denn wer behindert ist und die Behindertenparkplätze nutzen möchte, der muss halt auch sein Fahrzeug kenntlich machen. Eine Protese geht dabei sicherlich nicht als "amtliches Dokument" durch ...
und letztlich wiehert der Amtsschimmel und der Bürger wundert sich. :-(
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21.02.2011 17:14 Uhr von farm666
 
+2 | -0
 
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Kann mir das einer erklärem? "Der Parkwächter soll zwar fast ohnmächtig geworden sein..."
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21.02.2011 18:05 Uhr von MC_Kay
 
+4 | -0
 
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Klage: "Der Parkwächter soll zwar fast ohnmächtig geworden sein,..."

Ich kann mir schon gut vorstellen, dass der Parkwächter die Rentnerin auf Schmerzensgeld verklagen wird, weil sie ihn mit ihrem Leiden konfrontierte und dieser dadurch einen seelischen Schaden bekommen hat. Dieser muss natürlich erstmal therapiert werden...
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21.02.2011 18:33 Uhr von DerMaus
 
+1 | -3
 
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Wenn die Frau geschickt klagt, kann sie das 100 bis 1000 fache des Betrgags zurückbekommen.
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21.02.2011 21:11 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -0
 
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@DerMaus: Wogegen soll sie bitteschön klagen? Technisch gesehen hat der Politesserich nichts falsch gemacht und sich an die Regeln gehalten.
Sie hat sich eben nicht korrekt verhalten und bekommt jetzt halt keine Extrawurst wie es sonst oft der Fall ist, aber davon kann man sicher kein Recht ableiten. Ganz besonders nicht wenn man so oft von behinderten hört daß sie normal behandelt werden wollen.
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22.02.2011 00:43 Uhr von taKs
 
+1 | -1
 
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@Johnny Cache: Technisch gesehen ja, aber am Sinn vorbei.

Der Behindertenparkplatz ist für behinderte, der Ausweis soll das ja nur in Abwesendheit des parkenden klar stellen.

Jetzt war dieser Ausweis nicht dabei, aber die Politesse hat einen deutlichen "Beweis" dafür bekommen, dass der Parplatz ordnungsgemäß von einem Behinderten benutzt wurde, so wie es vorgesehen war.

Wenn hier auf den Strafzettel bestanden wird, dann ist das Bürokratie ganz weit am Ziel vorbei, sowas darf einfach nicht passieren.
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22.02.2011 00:54 Uhr von happycarry2
 
+3 | -0
 
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Ich seh schon die Minuspunkte kommen: um Anspruch auf einen Behindertenparkplatz zu haben benötigt man einen Behindertenausweis.... dieser muss immer mit sich geführt werden wie ein Perso. Hat man keinen Perso dabei zahlt man Strafe. Rein rechtlich gesehen sind die im Recht.

Wenn ich mit dem Bus fahre und meine Monatskarte nicht dabei habe muss ich erstmal zahlen bis ich Sie vorgelegt habe, Ohne Schülerkarte keine Ermäßigung beim Kino, ohne Führerschein gibts auch ne Strafe, genauso wie bei den Fahrzeugpapieren.

Bevor jetzt doofe Sprüche kommen, ich bin selbst schwerbehindert zu 70% und weis inwiefern Behinderte überall eingeschränkt werden. Trotzdem, wir Behinderten wollen "normal" behandelt werden, das gilt dann aber auch bei solchen Dingen, finde ich .

Aber hier sollte es zumindest möglich sein den Behindertenausweis nachzureichen und die Strafe zu erlassen.
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22.02.2011 05:30 Uhr von Cabal_2010
 
+1 | -0
 
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@ ted1405: Mir ist ähnliches passiert...

Habe ´nen Bekannten, der Unterschenkelamputiert ist, zur Post gefahren und aus Mangel an "normalen" Parkplätzen, hab ich eben mit/wegen ihn auf einen Behindertenparkplatz geparkt...

Ist schon unzählige Male gut gegangen, aber ausgerechnet den Tag gab´s ´n Ticket...
Wie das dann kam, hatte er versucht das auf sich überschreiben zu lassen, weil er im Grunde ja der "Auslöser" war, aber das ging net!
Allerdings war das auch nicht die Sachbearbeiterin, sondern "nur" ihre Vertretung...

Wie die aus dem Urlaub zurück war, hatte die sich aber nochmal bei uns gemeldet (was ja immerhin bei ´ner Behörde schon ziemlich ungewöhnlich ist), hat sich alle noch mal schildern lassen und sich einverstanden erklärt, das wenn wir ihr den Bescheid vom Versorgungsamt mit den GdB (Grad der Behinderung) zu kommen lassen, wird das Ticket gelöscht!

Und DAS trotz der Tatsache das der ganze Vorgang ja nu schon komplett in deren EDV-System war!

Also denke ich mal, ist es NICHT eine Frage der Technik, sondern lediglich eine Frage des "goodwill" und dem Verständnis des Sachbearbeiters...
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01.07.2011 14:26 Uhr von jonnyswiss
 
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Eine Beinprothese Berchtigt nicht automatisch für den Bezug einer Gehbehindertenkarte, denn bei den Paralympics rennen Menschen mit Beinprothesen und nennen sich selber als NICHT Behindert.
Demzufolge sind diese Menschen auch nicht wirklich gehbehindert, was z.B. bei einem Querschnittgelähmten definitiv anders aussieht!

Ergo wurde diese Busse auch zurecht ausgesprochen, denn wenn dies definitiv ein Unrecht wäre dürfte jemand mit "verlorenem" Finger (doofes Wort) ebenfalls einen Gehbehinderten-Parkplatz benützen.

Man unterscheidet hier halt ganz klar von Gehbehinderung und eingeschränkter Gehfähigkeit, und es muss ein Arzt entscheiden ob jemand "genug" behindert ist (welcher Art auch immer) um diese Parkkarte (die hat ja auch nichts mit einer Behindertenkarte oder -ausweis zu tun!) zu erhalten.

Und die Busse ist alleine schon dadurch gerechtfertigt, da sonst noch mehr "geistig Behinderte" diese Parkplätze OHNE diese Gehbehindertenkarte benützen - und die wirklich Gehbehinderten diese extra für sie bereitgestellten Parkplätze wohl gar nie benützen können

Ich hoffe, jetzt ist allen klar, warum diese wohl nicht explizit gehbehinderte Frau einen Bussenbescheid erhalten hat, denn selbst ein Behinderten-AUSWEIS ist KEINE GEH-Behindertenkarte!

@happycarry2:
Nur die Gehbehindertenkarte alleine berechtigt das Parkieren auf einem entsprechend markierten Parkplatz - und das auch nur, wenn ein Gehbehinderter transportiert werden muss - und du daraufhin auch nirgends umparkieren kannst oder nur da, wo der Gehbehinderte kaum oder gar nicht zukommt, resp. der Weg nicht zumutbar ist

[ nachträglich editiert von jonnyswiss ]
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01.07.2011 14:41 Uhr von jonnyswiss
 
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Ach ja hier sind die Vorschriften dazu wie sie in der Schweiz angewandt werden, incl. eines Bildes dieser Gehbehindertenkarte:

http://www.stva.zh.ch/...

oder:
http://www.gr.ch/...

Und auf der ganzen Welt wir es ähnlich gehandhabt, auch in Deutschland oder Grossbritannien.

Ach ja, hier dasselbe von Deutschland:

http://82.198.220.72/...

Ich hoffe, es ist jetzt allen wirklich klar um was es hier geht.

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