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Flüssige Linse ermöglicht hochauflösendes medizinisches Bildgebungsverfahren

Die Untersuchung von Hautläsionen auf Gut- oder Bösartigkeit erfordert mit gängigen Methoden einen chirurgischen Eingriff, um das betroffene Gewebe im Labor zu analysieren. Die Analysen sind zeitaufwändig und kostspielig. Ein an der University of Rochester entwickeltes Verfahren könnte den Prozess stark vereinfachen.

Jannick Rolland hat ein Instrument konstruiert, das keine Gewebeschnitte mehr benötigt, um zwischen verschiedenen Läsiontypen unterscheiden zu können. Es arbeitet mit Nahinfrarotstrahlen, die von einer flüssigen Linse, einem Wassertropfen, fokussiert werden und bis zu einen Millimeter tief in das Gewebe eindringen.

Auf diese Weise entsteht aus den vielen tausend Einzelaufnahmen eine dreidimensionale Darstellung der untersuchten Geweberegion in hoher Auflösung. Erste Tests an lebender menschlicher Haut verliefen erfolgreich. Nachfolgende Studien sollen die praktische Anwendbarkeit des Instruments auf die Probe stellen.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Analyse, Flüssigkeit, Gewebe, Linse, Medizintechnik
Quelle: www.astropage.eu

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