20.02.11 15:13 Uhr
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In Unserer Galaxie gibt es vermutlich 50 Milliarden Planeten (Update)

US-amerikanische Astronomen vermuten durch Berechnungen, dass es in unserer Milchstraße über 50 Milliarden Planeten gibt. Davon sollen über 500 Millionen Planeten dabei sein, die in einem thermischen Abstand um ihre Sonne kreisen, die Leben ermöglichen könnten.

Das ergaben Auswertungen von Daten, die mit dem NASA-Teleskop "Kepler" gesammelt wurden. Die Wissenschaftler nahmen zur Berechnungsgrundlage die entdeckten Planeten eines kleinen Teilstückes des Weltalls, den sie in einem Zeitraum von einem Jahr beobachtet hatten.

Dementsprechend kamen sie zu dem Ergebnis, dass jede zweite Sonne von Planeten umkreist wird. Bei jedem 200. Stern befinden sich die Planeten in der lebensfähigen habitablen Zone. Ursprünglich wurde vermutet, dass es in unserer Galaxie 100 Milliarden Sterne gibt. Forscher denken jetzt aber eher an 300 Milliarden Sterne.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sonne, Stern, Planet, Astronomie, Galaxie
Quelle: de.news.yahoo.com

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2011 15:29 Uhr von anderschd
 
+14 | -11
 
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Na ja. "die in einem thermischen Abstand um ihre Sonne kreisen, die Leben ermöglichen könnten."

Müsste es nicht "Leben WIE UNSERES ermöglichen" heißen?
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20.02.2011 15:37 Uhr von quade34
 
+2 | -24
 
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20.02.2011 15:44 Uhr von anderschd
 
+4 | -2
 
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quade34: Bei welcher Anzahl von Galaxien und darin enthaltenen Sternen, Planeten usw?
Sicher um ein Vielfaches höher als 1:10 hoch 500.

Vieles ist möglich, nichts unmöglich.
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20.02.2011 15:53 Uhr von K.T.M.
 
+14 | -0
 
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Mal kurz überschlagen: Angenommen 100 Mrd. Sterne pro Galaxie und 100 Mrd. Galaxien im Universum. Wenn davon jeder 200. Stern einen Planeten in der habitablen Zone hat macht dies 50 Trillionen (50.000.000.000.000.000.000) Planeten.
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20.02.2011 16:00 Uhr von Getschi2.0
 
+9 | -0
 
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anderschd: "Sicher um ein Vielfaches höher als 1:10 hoch 500."
Soweit ich weiß, schätzt man die Anzahl der Atome im sichtbaren Universum auf etwa 10 hoch 80 oder so ;-)
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20.02.2011 16:09 Uhr von anderschd
 
+0 | -4
 
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Was heisst im Sichtbaren?
Ich bin ja kein Wahrscheinlichkeitsprof.
Trotzdem glaube ich, dass die Möglichkeit von fremden Leben
nicht nur mathematisch abgeleitet werden sollte. Oder kann man Zufälligkeiten da mit einbeziehen?
Wenn doch, dann siehe Post von k.t.m.
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20.02.2011 16:44 Uhr von Getschi2.0
 
+3 | -3
 
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anderschd: "Was heisst im Sichtbaren?"
Heißt in diesem Fall nicht, dass es im visuellen Bereich liegt, sondern bezieht sich auf alle Teilchen, die innerhalb des prizipiel beobachtbaren Universums liegen. Ich glaube, dass man so ca. 50 Milliarden Lichtjahre weit sehen kann.

Wollte eigentlich nur zeigen, wie leicht man sich bei Zehnerpotenzen vertut. Cooles Video http://www.youtube.com/...
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20.02.2011 16:57 Uhr von anderschd
 
+1 | -1
 
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Und was heisst das: für die These von quade34? Ist es tatsächlich so unwahrscheinlich, mathematisch gesehen?
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20.02.2011 17:19 Uhr von cyrus2k1
 
+3 | -5
 
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Gott ist groß: Solche Fakten und Zahlen übersteigen mein Vorstellungsvermögen.
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20.02.2011 17:38 Uhr von Getschi2.0
 
+4 | -1
 
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anderschd: Kommt drauf an, wie ähnlich dieser Planet der Erde sein soll. Aber wenn man damit zb meint, dass der Planet Leben hervorbringen könnte, ist die Zahl von Quade wohl viel zu hoch. Dieser Zahl zufolge wäre es quasi unmöglich.
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20.02.2011 17:40 Uhr von anderschd
 
+2 | -2
 
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Das wollt ich: sagen und hören. Cool.
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20.02.2011 18:57 Uhr von sicness66
 
+2 | -0
 
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Leben: Gibt es eine einheitliche universale Definition für Leben im Universum ?
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20.02.2011 19:25 Uhr von K.T.M.
 
+3 | -0
 
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@sicness66: Am einfachsten ist es nach Leben auf CHNOPS-Basis und Wasser zu suchen. Da wir dort wissen, wonach wir suchen müssen. Etwas zu suchen, wo man nicht weiß wie es aussieht, ist wesentlich schwieriger. Das schließt natürlich nicht aus, dass andere "Lebensformen" statt Wasser mit anderen Lösungsmitteln auskommen könnte. Aber wenn wir etwas finden ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass es zu unserem Leben ähnlich ist, da die Naturgesetze überall gleich sind. Wobei man die Suche nicht auf die habitable Zone um Sterne beschränken sollte. In unserem Sonnensystem gibt es ja auch Himmelskörper mit potentiell lebensfreundlichen Bedingungen außerhalb der habitablen Zone.
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20.02.2011 20:29 Uhr von schaefchen11
 
+2 | -2
 
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@Getschi2.0: hast ja ganz schön aufgerundet :-)

13,75mrd jahre soll unser universum alt sein. demzufolge kann man auch nur 13,75mrd lichtjahre weit sehn.

persönlich glaube ich schon das es da draußen noch irgendwo leben gibt.
aber selbst wenn wir es mit 100%iger sicherheit wüssten das auf einem fremden planeten leben existiert...was nützt uns das wenn der dann mehrere 100lichtjahre entfernt ist?
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20.02.2011 20:47 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -1
 
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Ich denke schon,daß es da draußen im All: irgendwo Leben gibt. Allerdings glaube ich nicht,daß dieses Leben mit uns Menschen vergleichbar ist, viel eher dürfte irgendwas bakterienähnliches vorzufinden sein. In der Geschichte der Erde gabs viel zu viele Zufälle,die Einfluß auf die Evolution des Lebens hatten. Selbst in dem unwahrscheinlichen Fall,daß sich die hiesige Evolution tatsächlich irgendwo im All wiederholt hätte,würden nur wenige Jahrzehnte Rückstand in der Entwicklung reichen,um eine Kontaktaufnahme mit so einer Zivilisation unmöglich zu machen.
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20.02.2011 21:05 Uhr von K.T.M.
 
+3 | -0
 
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@schaefchen11: Nein, das Alter des Universum ist nicht die Entfernung zum Beobachtungshorizont. Das Universum dehnt sich aus, also wird die Entfernung größer. Der Beobachtungshorizont liegt nach dem Standardmodell bei rund 47 Mrd. ly.

[ nachträglich editiert von K.T.M. ]
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20.02.2011 21:58 Uhr von Getschi2.0
 
+1 | -1
 
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schaefchen11: "13,75mrd jahre soll unser universum alt sein. demzufolge kann man auch nur 13,75mrd lichtjahre weit sehn."
Könnte man glauben, aber das Universum dehnt sich ja überlichtschnell aus, während das Licht unterwegs ist ;-)
Wenn ein Lichtstrahl 10 Milliarden Lichtjahre zurücklegt, hat das Universum entsprechende viel Zeit die Lichtquelle zu "verschieben".

Edit: Tja, da hätte ich vielleicht auch den letzten Kommentar lesen sollen ;-)

[ nachträglich editiert von Getschi2.0 ]
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20.02.2011 23:38 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -0
 
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@quade34: zitat: "einer zweiten Erde liegt nach den von mir bekannten Äußerungen der Astronomen bei 1 : 10 hoch 500. Darüber braucht man eigentlich garnicht nach zu denken."

wo hast du denn den mist aufgeschnappt? also ich kenne keine solche astromonen. solche astronomen gab es vllt vor paar jahrzehnten, aber nicht mehr heute.
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21.02.2011 11:43 Uhr von schaefchen11
 
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@Getschi2.0: ok hab dich etwas missverstanden....trotzdem kann man nur 13,75mrd ly weit sehn das licht hatte ja nun mal nicht mehr zeit um zu uns zu kommen. dahinter könnte natürlich noch viel viel mehr sein.

allerdings das mit den 100mrd ly durchmesser, hat da mal jemand ne quelle warum das so sein soll oder ist? hab dafür keine gescheite erklärung bisher gefunden. vor allen dingen wie will man sowas messen oder bestimmen wenn mans nicht sehen kann?
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21.02.2011 11:48 Uhr von Liebi
 
+2 | -0
 
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Da gibt es ja soviele Fragen vor allem, wie etwas unendlich sein kann, und wenn es doch ein Ende hat, wo ist das dann drin?
Aber selbst das, wo das Weltall drin ist, muss ja irgendwo drin sein....usw. Also sind wir wieder bei unendlich.

Unglaublich. Das kann der Mensch nicht verarbeiten mit seiner Logik.
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21.02.2011 11:52 Uhr von sicness66
 
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@K.T.M: Danke für die Erklärung. Wollt nur darauf hinaus, dass eine konkrete Vorhersage, wieviel Leben im Weltall existieren könnte, nicht machbar ist.

Mir fällt da in dem Zusammenhang die Drake Formel ein XD
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21.02.2011 12:27 Uhr von K.T.M.
 
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@schaefchen11: "...trotzdem kann man nur 13,75mrd ly weit sehn das licht hatte ja nun mal nicht mehr zeit um zu uns zu kommen..."

Angenommen wir befinden uns 0,4 Mrd. Jahre nach dem Uhrknall. Ein Objekt in 30 Millionen ly Entfernung zu uns sendet Licht aus. Die Photonen bewegen sich jetzt mit Lichtgeschwindigkeit auf uns zu. Das Licht kommen aber erst nach 13,35 Mrd. Jahren bei uns an, da sich das Universum weiterhin ausdehnt. Wenn das Licht nun bei uns angekommen ist, ist die Quelle die es ausgesendet hat nicht mehr 30 Millionen ly von uns entfernt sondern mittlerweile rund 50 Mrd. ly.


Edit: @Liebi

Das Universum ist unbegrenzt aber nicht unendlich.
Mit einem Flugzeug könnte man ja in 10 km höhe auch unbegrenzt immer gerade aus fliegen ohne auf eine Grenze zu stoßen, trotzdem ist die Erde nur endlich groß.

[ nachträglich editiert von K.T.M. ]

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