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Algenart reinigt Abwässer effizient und kann zu Biodiesel weiterverarbeitet werden

Professor Jeff Lodge und sein Student Eric Lannan vom Rochester Institute of Technology beschäftigen sich derzeit intensiv mit den erstaunlichen Fähigkeiten der Algenart Scenedesmus. Die einzelligen Organismen können auf sehr effektive Weise Abwässer reinigen und danach zu Biodiesel weiterverarbeitet werden.

Nach Angaben der Wissenschaftler sind die Algen in der Lage, bis zu 99 Prozent des Ammoniaks, 88 Prozent der Nitrate und 99 Prozent der Phosphate aus den Abwässern herauszufiltern. Durch anschließende Extraktion von Fetten kann aus den Algen ein Biodiesel zum Betrieb schwerer Maschinen gewonnen werden.

Neben dem Gewinn für den Umweltschutz bieten die Algen auch wirtschaftliche Vorteile: Sie lassen sich im Vergleich zu Getreide wesentlich kostengünstiger anbauen, weil die Kosten für Dünger und Insektizide wegfallen. Außerdem wachsen sie viel schneller und benötigen auch weit weniger Bodenfläche.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Alge, Abwasser, Nitrat, Biodiesel, Phosphat
Quelle: www.astropage.eu

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2011 09:08 Uhr von alphanova
 
+18 | -1
 
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Das ist ein vielversprechender Ansatzpunkt, nicht nur speziell diese Algenart, sondern allgemein die Erzeugung von Biokraftstoffen aus Algen, weil die Vorteile gegenüber getreidebasierten Biokraftstoffen schon beachtlich sind. Bis zur "Marktreife" ist wohl aber noch viel Arbeit nötig.
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19.02.2011 11:50 Uhr von iwantmore
 
+4 | -3
 
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Tolle News Tolle News, wirklich gut und informativ geschrieben!

Das traurige ist nur, dass wir jetzt davon hören... und das wahrscheinlich auch das letzte Mal sein wird. Irgendeine Tochterfirma eines Ölmultis wird die "Technologie" kaufen und dann verstaubt der klasse Ansatz in einer Aktenmappe. Ist leider viel zu oft so, dass gute Ansätze versanden....
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19.02.2011 11:53 Uhr von Rödelhannes
 
+1 | -0
 
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tja...! schon vielversprechend aber leider wird in dieser welt selten nach (chemischer) effizienz und schon gar nicht nach umweltschutz!
da spielen finanzielle gesichtspunkte doch eher die größte (einzige?) rolle :(
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19.02.2011 12:01 Uhr von Il_Ducatista
 
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ganz schnell: ganz schnell weg mit: man kann keinen qualvoll teuer aber unvernmiedbar Effekt aufziehen, man kann keine Gehirnwäsche durchziehen
SO was kann man nicht brauchen

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