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Wurde Guttenbergs Dissertation nicht von ihm verfasst?

In führenden Koalitionskreisen wird derzeit vermutet, dass Karl-Theodor zu Guttenberg seine Dissertation nicht selbst verfasst haben soll. Als Aufhänger wird die hohe Anzahl der kopierten Passagen genannt, die selbst in der Einleitung Verwendung fanden.

Guttenberg hatte seit der Veröffentlichung des Plagiatvorwurfes stets beteuert, dass er selbst der Autor seiner Dissertation sei.

Rückendeckung erhält der Minister immer noch von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ihm persönlich und seiner Arbeit volles Vertrauen aussprach.


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WebReporter: lina-i
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Karl-Theodor zu Guttenberg, Verteidigungsminister, Doktorarbeit, Dissertation
Quelle: www.ksta.de

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18.02.2011 21:29 Uhr von lina-i
 
+7 | -12
 
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Das der Bundesplagiator (© by Lina), Herr zu Guttenberg, hat schreiben lassen, kann ich mir nicht vorstellen. Es ist zwar bedenklich, dass solche Gerüchte überhaupt aufkommen, aber es steht ja nur in einem Boulevardblatt, welches sich auf "Vertreter von Union und FDP" beruft.

Ich versichere hiermit an Eides statt, dass ich diese News selbst verfasst und keine Passagen ohne Nennung einer Quelle kopiert habe.

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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19.02.2011 09:06 Uhr von UICC
 
+7 | -0
 
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176 Seiten == 44%: ja auf so vielen Seiten wurden schon mutmaßliche Plagiate entdeckt.

Wenn man jetzt noch die richtig Zitierten stellen dazu nimmt was bleibt dann eigentlich übrig?

Btw. was habe ich mir bei meiner Diplomarbeit eigentlich so ein Streß gemacht wenn offensichtlich eine Anreihung von Zitaten sogar für den Dr. Titel reicht :(

Ach ja - ich bin in der Naturwissenschaft unterwegs - da wird noch gearbeitet :D
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19.02.2011 09:20 Uhr von :raven:
 
+3 | -0
 
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Jaja, offensichtlich hat Guttenberg beim falschen Ghostwriter schreiben lassen. Hätte er diesem/denen genauso viel gezahlt wie den prüfenden Professoren, wäre das wohl in der Art nicht passiert.

Es grenzt an extremer Unwahrscheinlichkeit, dass der/die prüfenden Professoren an der Universität Bayreuth nicht beide Auge fest zugedrückt haben, erst recht nicht für das "summa cum laude".

Da werden wohl einige Euronen von Guttenbergs Tasche in andere geflossen sein....

Man stelle sich nur vor, dass er als Bundesminister Entscheidungen ähnlich unprofessionell beschliesst.
Diese Tragweite ist eigentlich nicht zumutbar...da hilft auch kein Schwiegermutter-Lächeln...

Nachdem ich Guttenbergs Lebenslauf und auch das "Guttenberg Dossier" gelesen habe, war mir schnell klar, dass Guttenberg nicht mehr als eine amerikanische Drohne ist, das liegt bei denen in der Familie....traurig aber wahr!


[ nachträglich editiert von :raven: ]
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20.02.2011 18:05 Uhr von lina-i
 
+1 | -1
 
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@ raven: Da sich der Bundesplagiator die besten Werke zu seinem Thema hat heraussuchen lassen, muss auch der Zusammenschnitt aller kopierten Passagen zu einem guten Ergebnis führen. Da seine Dissertation scheinbar viel eigenen Text enthält und wenig Zitate, ist das Gesamtwerk sehr gut.

Andererseits gibt es auch ein gewisses Maß an Vertrauen zwischen Prof und Doktorand. Wenn dem Prof die Werke der wahren Urheber nicht bekannt sind, gibt es auch keinen Anlass, an ein Plagiat zu denken. Nur frage ich mich dann, war er der Richtige Doktorvater für dieses Thema. Die Beurteilung der wissenschaftlichen Arbeit selbst mag daher also korrekt sein.
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20.02.2011 22:57 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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lina-i: Abgesehen davon, das die Uni-Leitung und sein Prof sich nur allzugerne mit ihrem prominenten Sprössling schmücken wollten...


...wieso ist eigentlich noch keiner mal auf die Idee gekommen, darüber nachzudenken, über welche Institutionen und Personen ihr redet?
Die Uni ist eine zentrale Kaderschmiede der CSU.
Der Seehofer ist momentan ziemlich stinkig, weil er dauernd nur im Schatten vom KTzG steht... (siehe das Interview letztens, indem er noch sagte, ER habe DEN Guttenberg geschaffen - und prompt dafür ausgelacht wurde...)...

...ist doch naheliegend, was da läuft, oder?
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21.02.2011 19:12 Uhr von DEMOSH
 
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Teurer Spaß für ihn. Ich wars !!!

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