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Guttenberg: Doktortitel von Internetseite gelöscht

Nach den Vorwürfen, Karl-Theodor zu Guttenberg hätte Teile seiner Dissertation von anderen Autoren abgeschrieben, hat der Verteidigungsminister auf seinen Doktortitel vorübergehend verzichtet (ShortNews berichtete).

Auch auf seiner persönlichen Homepage wurde der Doktortitel nach seiner offiziellen Stellungsnahme entfernt. Dort steht nun nicht mehr "Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg".

Der Verteidigungsminister wies allerdings auch darauf hin, dass er den Titel nach den Untersuchungen der Uni Bayreuth wieder führen würde.


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WebReporter: sina_m
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Karl-Theodor zu Guttenberg, Plagiat, Doktortitel, Internetseite
Quelle: www.tz-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2011 15:01 Uhr von artefaktum
 
+13 | -2
 
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"Der Verteidigungsminister wies allerdings auch darauf hin, dass er den Titel nach den Untersuchungen der Uni Bayreuth wieder führen würde."

Ach? Weiß er denn schon, wie die Untersuchung ausgeht?
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18.02.2011 15:13 Uhr von Rob550
 
+8 | -4
 
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@ artefaktum: Da sieht man mal wieder wie der Herr Bundesminister mit Untersuchungen jeglicher ad umgeht. Fällt Urteile, bevor die Unterscuhungen beendet wurden. Das zeugt von einer massiven Inkompetenz dieser Person. Soll dort mal ein fähiger Mensch eingesetzt werden und keiner wie Guttenberg.
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18.02.2011 15:20 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -1
 
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artefaktum natuerlich...ist doch schon klar, dieses Manoever soll nur, auch wenns paradox klingt, das Vertrauen des Volkes zu ihm staerken.
Das ist so, als wenn ein Softwareentwickler auf der Arbeit auf einen vermeintlichen, schwer reproduzierbaren Bug hingewiesen wird, mittels Screenshot. Man kann in erster Linie nix finden, bleibt faul und belaesst es dabei mit den Argumenten, dass die aeusseren Umstaende unguenstig waren. Der Kunde ist aber dennoch vom Service ueberzeugt, da die Anfrage freundlich, schnell und persoenlich abgearbeitet wurde. So wirds hier auch laufen. Er nimmt sich oberflaechlich das Problem an und laesst es ´klaeren´.
Die Uni is froh, wenn alles ok ist und er ist es auch, da waescht eine Hand die andere und das Volk hat einem, dem sie blind vertrauen koennen...
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18.02.2011 15:25 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -6
 
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Alles klar die Herren gehen mit der Vorverurteilung noch einen Schritt weiter:

Wenn die Uni ein Urteil fällt, dass nicht in ihr Weltbild passt, war es von vorne herein .... Schmu.

In der Quelle steht:
"Zu Guttenberg betonte allerdings, der Verzicht auf den Doktortitel sei nur vorübergehend, bis die Vorwürfe durch die Universität Bayreuth geklärt sind. “Anschließend würde ich ihn wieder führen.“ "

"Er würde".....Konjunktiv....Aber gleich wieder eine Verschwörung draus basteln.... ;-)

Ist schwer bei so einem Thema sachlich zu bleiben und die Entscheidung abzuwarten.
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18.02.2011 15:28 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
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@Jolly.Roger: "In der Quelle steht: "Zu Guttenberg betonte allerdings, der Verzicht auf den Doktortitel sei nur vorübergehend, bis die Vorwürfe durch die Universität Bayreuth geklärt sind. “Anschließend würde ich ihn wieder führen.“

Okay, da hast du recht, dann nehme ich das zurück. War aber aus dieser News nicht ersichtlich.
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18.02.2011 15:34 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -1
 
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JollyRoger Er wuerde, ja was bedeutet das denn auf den Ausgang der Klaerung? Er wuerde ihn wieder fuehren, wenn das Ganze geklaert ist. Das schliesst von vornerein aber schon einen negativen Ausgang fuer ihn aus.

Mal abgesehen davon, wuerde ein fuer ihn positiver Ausgang fuer so viele hier auch voll ins Weltbild passen, da die Erfahrung immer wieder zeigt, wie oft mit zweierlei Maß gemessen wird.

Eine Vorverurteilung findet durch Guttenbergs Aussage ja schon von ihm selber statt. Andere Menschen haetten schon aufgrund solcher Ungereimtheiten ihren Titel verloren...
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18.02.2011 15:38 Uhr von HolgerM
 
+1 | -3
 
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Naürlich weiß er wie es ausgeht: schließlich war er es ja. Also weiß es auch wie die Uni entsprechend reagieren wird.

Wenn er wirklich nicht falsch gemacht hat, dann weiß er ja dass er nach der Untersuchung den Titel behalten kann.
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18.02.2011 15:38 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -2
 
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Chapeau, artefaktum: Ist hier sehr selten, dass jemand seine Fehler eingesteht.
Das dürfte dich unter Umständen auch vom Verteidigungsminister unterscheiden ;-)



"War aber aus dieser News nicht ersichtlich. "

"Der Verteidigungsminister wies allerdings auch darauf hin, dass er den Titel nach den Untersuchungen der Uni Bayreuth wieder führen würde. "

;-) Auch da wurde der Konjunktiv verwendet ;-)


@derSchmu2.0:

"Er wuerde, ja was bedeutet das denn auf den Ausgang der Klaerung? Er wuerde ihn wieder fuehren, wenn das Ganze geklaert ist. Das schliesst von vornerein aber schon einen negativen Ausgang fuer ihn aus."

Wieso das denn?
Wenn sie ihm den Titel aberkennen, kann er ihn hinterher sowieso nicht mehr führen.

Er WÜRDE ihn danach wieder verwenden, WENN er ihm nicht aberkannt wird.

Was anderes wäre es, wenn er gesagt hätte: "Ich WERDE ihn danach wieder führen."

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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18.02.2011 15:41 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@Jolly.Roger: "Auch da wurde der Konjunktiv verwendet ;-)"

Na ja, jetzt aber auch nicht eindeutig zu erkennen. Jetzt fange ich auch noch an mich rauszureden wie der Baron. ;-)
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18.02.2011 15:55 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -1
 
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JollyRoger wie jetz, ich denke er hat gesagt, "...bis die Vorwürfe durch die Universität Bayreuth geklärt sind." ?
Das steht nichts davon, wie die Vorwuerfe geklaert sein werden. Ich lese daraus nur, dass er danach den Titel wieder weiterfuehren wuerde. Natuerlich wuerde das nicht passen, wenn das Urteil negativ ausfallen wuerde, aber er geht erstmal davon aus, dass er nach der Klaerung den Titel weiter tragen wird, um dann zwischen den Zeilen herauszulesen, dass mit einem positiven Ausgang rechnet.
Schaut man sich aber die vermeintlich kopierten Auszuege aus seiner Dissertation an, sieht es aber eigentlich schon recht eindeutig so aus, als dass der nicht die Erklaerung durchgelesen hat, die er unterschrieben hat...
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18.02.2011 19:20 Uhr von Rechthaberei
 
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Das von und zu Guttenberg ist auch ein Plagiat, denn schließlich gibts keine herrschenden Adligen mehr in einer Republik (außer ihm, dem Plagiat).
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21.02.2011 12:04 Uhr von ElkaE
 
+0 | -0
 
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Guttenberg hat nicht abgeschrieben: Das haben andere für ihn gemacht und er hat dafür bezahlt.
So kann er nun mit reinem Gewissen vor den Kameras sagen, dass er nichts abgeschrieben hat!

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