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Kohlendioxidgehalt beeinflusst die Verteidigungsstrategien von Pflanzen

Ein Team um Professor Mark Hunter von der Universität von Michigan hat herausgefunden, dass der atmosphärische Kohlendioxidgehalt die Entwicklung von Verteidigungsstrategien bei Pflanzen beeinflusst. Die Forscher untersuchten für ihre Studie eine Population der Gewöhnlichen Seidenpflanze (Asklepios syriaca).

Sie gehört einer Gattung an, die toxische Substanzen (Cardenolide) produziert, um sich gegen Fressfeinde wie die Raupe des Monarchfalters zu verteidigen. Das Team betrachtete mehrere "Familien" der Population, die sich genetisch voneinander unterschieden, im Hinblick auf einen erhöhten atmosphärischen Kohlendioxidgehalt.

Man kam zu dem Ergebnis, dass der erhöhte Kohlendioxidgehalt die Produktion der chemischen Abwehrstoffe um bis zu 50 Prozent einbrechen ließ. Dafür setzten die Pflanzen vermehrt auf physischen Widerstand, etwa durch Ausbildung dickerer Blätter und schnelleres Wachstum der angegriffenen Pflanzenteile.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehalt, Verteidigung, Pflanze, Strategie, Kohlendioxid
Quelle: www.astropage.eu

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