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Studie: Schmerzmittel wirken schlechter, wenn man nicht an ihre Wirkung glaubt

Eine Studie von der Oxford Universität hat jetzt gezeigt, dass die Wirkung der schmerzstillenden Medikamente gemindert werden kann, wenn der Patient an deren Wirkung nicht glaubt.

Im Rahmen des Experiments wurden 22 Probanden gebeten, den Schmerz, der ihnen durch die Verwendung der Hitze zugefügt wurde, auf einer Skala bis 100 zu beschreiben. Ohne Medikamente betrug diese Zahl 66. Danach hat man den Probanden ein starkes schmerzstillendes Medikament verabreicht.

Solange die Probanden nichts davon wussten, betrug die Zahl 55. Sobald sie darüber informiert wurden, sank sie auf 39. Dann hat man den Probanden gesagt, man hätte das Medikament abgesetzt (ohne es tatsächlich zu tun). Die Zahl ging wieder herauf und erreichte den Wert von 64.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Gesundheit, Medikament, Schmerz, Wirkung, Schmerzmittel
Quelle: www.bbc.co.uk

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2011 10:02 Uhr von irving
 
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Das scheint ein Placebo-Effekt zu sein, nur umgekehrt. Die Ergebnisse des Experiments stellen viele klinische Studien in Frage: in der Zukunft wird man wohl auch die "kognitive Vorbelastung" der Teilnehmer in Bezug auf Schmerzmittel prüfen müssen.
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18.02.2011 15:25 Uhr von Rob550